Methoden

IT Infrastructure Library (ITIL) & ISO 20000

Die IT Infrastructure Library (ITIL) ist die umfänglichste Sammlung von Best Practices bzw. Good Practices zur gesamtheitlichen Steuerung von IT Organisationen. ITIL enthält die für den Betrieb einer IT Service Organisation notwendigen Prozesse, Aufbauorganisation und ein umfängliches Set an Methoden und Werkzeugen.

Der Fokus liegt auf dem wirtschaftlichen Mehrwert für den Kunden. Dabei werden alle Aktivitäten in Hinblick auf ihren Nutzen als relevante Faktoren zur Erreichung der Geschäftsziele eines Unternehmens betrachtet.

ITIL beschreibt alle Aktivitäten, die ein IT Dienstleister für eine erfolgreiche Geschäftsentwicklung wahrnehmen sollte und bietet eine ‚Hausapotheke‘ mit Methoden, Werkzeugen und Best Practises, die organisatorische Entwicklung schneller und effizienter gestalten. Spannend zu beobachten ist, dass weniger präsente Prozesse, deren formalisierte Einführung häufig in höheren Reifegraden erfolgt, auch in weniger entwickelten Organisationen  bereits gelebt werden (wenngleich mit geringer Reife / Effektivität / Effizienz).

Erfolgreiche Projekte zur Einführung oder Entwicklung von Service Management Organisationen berücksichtigen die Reife und leiten SMARTE (spezifisch, messbar, akzeptiert, realistisch und terminierbar) Ziele ab. Pragmatische und trotzdem ambitionierte (und damit motivierende) Vorhaben ermöglichen erfolgreiche Projekte. Als zertifizierter ITILv3 Expert unterstütze ich Sie von der Einführungsstrategie, die Entwicklung von Organisation, Prozesslandschaft, Technologien und Training bis zur Stabilisierung des Zielzustandes.

Prince2, PMI, Projektmanagement

Während ITIL mit Prozessen und Funktionen auf Abläufe und Aufbau von IT Organisationen mit mehrheitlich replizierbaren Handlungsmustern fokussiert, beschreiben Projektmanagementmethoden wie Prince2 oder PMI Ansätze zur Implementierung von einmaligen Vorhaben (erhöhter Komplexität). Methodisch besteht die Wahl (nicht nur im ITSM Umfeld) zwischen klassischen Wasserfallmethoden (z.B. V-Modell) und agilen Ansätzen (z.B. SCRUM), wobei jeweils die Möglichkeit der Ausgestaltung für die Projektmanagementrolle, die Projektkommunikation sowie die Projektgovernance besteht.

Dabei kommt es meines Erachtens nach allerdings weniger darauf an, möglichst viele Rollen oder Paperwork  zu generieren sondern – genau wie bei ITIL – eine dem Vorhaben angemessene Form zu identifizieren und zu etablieren.

Organizational Change Management

Unter Organizational Change oder Veränderungsmanagement lässt sich alles zusammenfassen, was eine übergreifende und nachhaltige Veränderung (z.B. Strategie, Systeme, Prozesse, …) in einer Organisation verankert. Es ist wichtig – genau genommen sogar notwendig – Organizational Change in Projekten zu verankern. Widerstände gegen Projekte erscheinen zwar selten in Risikoregistern, würden jedoch bei sauberer Identifikation und Dokumentation die vorderen Ränge einnehmen.

Der Fokus liegt auf dem wesentlichsten aller Erfolgsfaktoren, dem Faktor Mensch.

Anforderungsmanagement

Während vielerorts bereits Initiativen zur Verankerung von Testmanagement existieren, stehen die meisten Organisationen beim Anforderungsmanagement noch am Anfang. Leider ergibt sich beim Aufbau eines Testansatzes im Rahmen eines Projektes ohne lebende Anforderungsbasis ein erhebliches Spannungsfeld, welches durch Unklarheiten des Testgegenstandes begründet ist. Ein funktionierendes Anforderungsmanagement stellt über den gesamten Lebenszyklus insbesondere sicher, dass

  • Anforderungen strukturiert erhoben und dokumentiert werden,
  • Anforderungen (u.a. gegen Projektziele) validiert, bewertet und gemäß ihrer Bewertung umgesetzt werden, 
  • die Umsetzung an den erhobenen Anforderungen erfolgt und somit gegen Projektziele gearbeitet wird sowie schließlich
  • gegen Anforderungen getestet werden kann.

Assessment & Konzeption

Analyse, Assessment und Konzeption sind Methodenfelder, mittels derer sich u.a. Ziele und Vorgehen ermitteln und abstimmen lassen.

Moderation & Präsentation

Moderation und Präsentationstechniken stellen sicher, dass die Kommunikation im Projekt effizient, effektiv und verbindlich abläuft. Moderation und Präsentation kommen in unterschiedlichen Kontexten zum Einsatz, beispielsweise:

  • Initialisierung von Projekten
  • Regelkommunikation in Projekten
  • Workshops mit unterschiedlichen Zielstellungen
  • Anforderungserhebung