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Glück, Gesundheit, Freude – 2012 kann kommen!

Ein spannendes Jahr 2011 neigt sich dem Ende. Ich wünsche meinen treuen Stammlesern wie auch denen, die seltener hier einschneien für 2012 viel Glück, Gesundheit, Erfolg, Schaffenskraft und Freude bei allen privaten und beruflichen Herausforderungen!

In diesem Sinne auf eine rauschende (und unfallfreie) Silvester-Party und ein schreib- und diskussionsfreudiges Jahr 2012!

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Generation “P” und Boomerang Kids

Die Diskussion ist hierzulande etwas abgeflacht und dem Thema “demografischer Wandel” und dem damit oft in Zusammenhang gebrachten “Fachkräftemangel” sowie der vermuteten Lösung der Arbeitsmarktproblematik gewichen.

Noch vor wenigen Jahren konnte man zumindest hier und da lesen, wie sich der Berufseinstieg für die eine oder andere Gruppe (Schul-, Uniabgänger, …) anfühlt und welche Herausforderungen damit verbunden sind. Insbesondere in Krisenzeiten gibt es diesbezüglich interessante (teils erschreckende) und ohne weiteres replizierbare Entwicklungen. Auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass der Spiegel kein Szenario von der anderen Seite unserer Erde wählt, so fand ich den Artikel “Generation Boomerang in den USA – Mama, darf ich wieder bei dir einziehen?” doch interessant.

Anbei ein Ausschnitt daraus – wer mehr davon haben möchte, folgt bitte dem Link:

Der Mittelklasse-Traum zerplatzt

Junge Erwachsene wie Karl, die nach dem Studium (oder nachdem sie arbeitslos geworden sind), wieder bei den Eltern einziehen, heißen in den USA “Boomerang Kids”. Ein niedliches Wortspiel, doch die Wirklichkeit, die das U.S. Census Bureau kürzlich verkündete, ist weit weniger niedlich. Sondern ziemlich düster.

5,9 Millionen Amerikaner zwischen 25 und 34 Jahren leben derzeit bei ihren Eltern, 26 Prozent mehr als 2007, bevor die Rezession kam. Fast jeder zweite von ihnen hat ein Einkommen südlich der Armutsgrenze. Wenig verwunderlich, dass mehr als zwei Drittel aller Eltern ihre erwachsenen Kinder weiter finanziell unterstützen – doppelt so viele wie noch vor 20 Jahren. “Wir haben diese Entwicklung auch in früheren Rezessionen beobachtet”, sagt Claude Fischer, Soziologin an der Universität Berkeley. “Doch so ernst war die Lage seit vielen Generationen nicht mehr.” Manch einer wähnt sich schon zurück in den grimmigen Zeiten unter Präsident Eisenhower.

Amerikas Wirtschaft ist in trauriger Verfassung, vom Einbruch in Folge der Finanzkrise von 2007/2008 hat sie sich nie richtig erholt. Obwohl die Rezession offiziell Mitte 2009 endete, zeigt in diesen Wochen ein wahrer Platzregen an Daten, wie trüb die Aussichten sind für die Mittzwanziger bis Mittdreissiger, deren Weg zum amerikanischen Mittelklasse-Traum – Job finden, Familie gründen, Haus kaufen – durch den Mangel an Jobs abrupt gestoppt wird.

Bei 9,1 Prozent liegt die US-Arbeitlosigkeit im Schnitt, doch unter den Heranwachsenden ist sie deutlich höher – mehr als 18 Prozent etwa bei den unter 24-jährigen. “Junge Menschen, die ihren Weg erst noch finden müssen, mit weniger Wissen und weniger Erfahrung, spüren wirtschaftliche Abschwünge viel härter als andere”, sagt Jeffrey Jensen Arnett, Professor für Psychologie an der Clark University in Massachusetts. Schon ruft die “Huffington Post” die “verlorene Generation” aus.

 

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Kopierabgabe für Smartphones

Es gibt Themen die sich einfach wiederholen sobald der Markt ausreichend groß ist. Während die Experten bei CDs bereits um die Jahrtausendwende Geschäft gerochen haben, ging es 2008 mit Druckern weiter, so dass sich die lose Reihe nun mit Smartphones fortsetzen kann. Selbstredend steigen die Preise diesbezüglich – ich hoffe die 10 Jahre zwischen heute und der Brennerabgabe trüben mein Erinnerungsvermögen nicht zu sehr, ich schätze auf unter 20 DM(!) – stetig. Heute dürfen es bis zu 36 €(!) pro Smartphone sein. Golem berichtet dazu:

Die Verwertungsgesellschaften fordern von den Handyherstellern Abgaben von 12 bis 36 Euro pro Gerät. Das hat der IT-Branchenverband Bitkom am 28. Oktober 2011 erklärt. Die Zentralstelle für private Überspielungsrechte (ZPÜ) will damit die private Nutzung legaler Kopien von urheberrechtlich geschützten Inhalten abgelten.

Da können wir ja dann gleich fortsetzen mit

  • Fernsehgeräten,
  • Bildschirmen,
  • jeglicher Form des Computers,
  • Radios(!), die ja auch eine – wenn auch nur einmal nutzbare – Kopie erstellen,
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Ostsee-Nachlese 2011

Auch wenn die Bilder bezüglich des Wetters einen etwas geschönten Eindruck hinterlassen, so erinnere ich mich doch gern an die letzte Ostsee-Reise. Es ist verrückt – die Tage werden schon wieder kürzer und so entsteht am Abend doch eher mal ein Moment der Ruhe, der heute zu einem kleinen Foto-Update hier im Blog führt :-)

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Atomstrom vs. Atomstrom

Nach der Katastrophe im japanischen Fukoshima wurde viel und entschlossen diskutiert – mit heftiger Kritik an der atomaren Stromerzeugung im Allgemeinen sowie der “deutschen” Art und Weise, die Netze mit Energie zu speisen. Nachdem nun eine gute Hand voll Atommeiler vom Netz gegangen sind, kann man nun das erste Resumee ziehen.

  • Die Importe von Atomstrom aus Frankreich haben sich im ersten Halbjahr 2011 verdoppelt.
  • Die Importe von Atomstrom aus Tschechien haben sich im ersten Halbjahr 2011 nahezu versiebenfacht.
  • EON beabsichtigt den Abbau von ca. 50% der Belegschaft am Firmenhauptsitz.
Zugegeben – die Informationsdecke über die Sicherheit der Stromerzeugung bei unseren Nachbarn ist äußerst dünn – das Gefährdungspotenzial, so viel ist sicher, ist jedoch ausgehend von der räumlichen Dichte in Zentraleuropa genauso hoch wie beim inländischen AKW-Betrieb. Gehen wir also davon aus, dass die Sicherheit der AKWs in Frankreich / Tschechien mindestens genauso hoch ist wie hierzulande?
Ich persönlich gehe davon aus, dass die Sicherheitsdebatte ohnehin nur High Level Relevanz besitzt. Spätestens wenn die Entscheidung für einen Stromanbieter fällt, regiert dann doch zu oft der Preis und das Konzept “Öko-Strom” (was die Idee “sicherer Strom” impliziert) hat das Nachsehen.
Aktionismus führt zu einem beschränkten Lösungsraum, insbesondere die folgenden Fragestellungen hätte man in meinen Augen durchaus intensiver betrachten können:
  • Lässt sich unser Energieappetit steuern (z.B. technologisch)?
  • Welche Energiequellen (technologisch) sind verfügbar und welche Konsequenzen ergeben sich aus einer Verschiebung zwischen den Quellen?
  • Welche Quellen (Beschaffungssicht) stehen zur Verfügung und welche Technologien kommen zum Einsatz? Welche Konsequenz ergibt sich aus erhöhten Importen und welche Technologien – und (sofern der Fokus auf der Minderung des Gefahrenpotenzials liegt) mit welcher Gefährdung – kommen dabei zum Einsatz?
Der gesamte Kontext liegt nun auf Eis, da die Damen und Herren aktuell ein “größeres” Problem, die so genannte “Euro-Rettung”, diskutieren müssen. Na dann…
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Windows 8 – Startvorgang 70% verbessert?

Eine wirklich gute Idee, von der ich da eben gelesen habe. Microsoft möchte die nächste Windows-Version (insbesondere beim Start) deutlich beschleunigen was in Anbetracht der wachsenden Marktanteile von Tablets sicher eine angesagt ist. Technisch betrachtet verbirgt sich dahinter kein Zauberwerk (Golem):

Wird Windows 8 heruntergefahren, beendet es wie Windows 7 alle User Sessions und Programme. Im Unterschied zu Windows 7 wird aber die System-Session alias Session 0 nicht beendet, sondern per Hibernate auf der Platte gesichert. Im Vergleich zu einem normalen Wechsel in den Hibernate-Zustand fallen deutlich weniger Daten an, da die User Session und der verwendete Speicher nicht mehr auf die Platte geschrieben werden müssen.

Wie ich so darüber nachdenke, ist das für mich der entscheidendste Nachteil von Netbooks gegenüber Tablets (wenn man die Design- und Lifestyleaspekte mal außer Acht lässt :-)).

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