Wirtschaft Archiv

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Apple iPad in Deutschland ab 514 €

Beinahe schon legendär sind die Wechselkursalgorithmen der Firma Apple. Während der Dollar beinahe nur noch 50 ct wert war (man möge mir die “leichte” Übertreibung verzeihen), wurde bei Apple großzügig 1:1 umgerechnet. Nun ist der Euro leicht unter die Räder geraten, was Apple dazu bewogen hat, den eigenen Kurs auch “anzupassen”. Golem hat eine schöne Übersicht über die zu erwartenden iPad-Preis erstellt. Dieser ist zu entnehmen, dass der Preis für die kleinen Spielzeuge in Euro (erwartungsgemäß) durchweg deutlich höher liegen als in Dollar. Darüber hinaus ist das bei einem Teil der iPad-Produktpalette sogar in absoluten Beträgen der Fall. Summa summarum spart man beim Kauf in den USA knappe 30%. Steve Jobs hat sich folgende Preisgestaltung überlegt:

iPad WiFi 16 GByte 499 $ 514 €
iPad WiFi 32 GByte 599 $ 614 €
iPad WiFi 64 GByte 699 $ 714 €
iPad 3G 16 GByte 629 $ 614 €
iPad 3G 32 GByte 729 $ 714 €
iPad 3G 64 GByte 829 $ 814 €

Wer weiß, wie sich der Euro-Dollar-Kurs entwickelt – mich würde nichts wundern. Egal wie – ich nehme an, das Gerät wird sich trotzdem wie “geschnitten Brot” verkaufen :-)

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Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte…

Griechenland, Spanien, Portugal und der Euro.

Dazu – auch wenn die Rede von einem Bild ist – der DAX.

Ich lass das einfach mal so im Raum stehen.

Grafiken by onvista.de.

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Daimler mit Zahlen: + 1,2 Mrd €

Eine Woche vor dem angekündigten Termin hat Daimler die Quartalszahlen veröffentlicht.

Bei einem Konzernumsatz von 21,2 Mrd. € blieb unter dem Strich ein Gewinn von 1,2 Mrd €, was im Vergleich zum letzten Jahr mit einem Minus von 1,4 Mrd. € eine deutliche (und scheinbar auch für einige überraschende) Kehrtwende darstellt.

Was dieses Statement für die Interpretation des Phänomens “Automobil- % Finanzkrise” bedeutet, bleibt allerdings noch offen. Fakt ist allerdings: die Freude auf Ergebnismeldungen an den großen Schauplätzen kehrt langsam zurück.

Via Handelsblatt.

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Toyota – Rückruf 2.0

Nach dem Mediendesaster um die Pedalerie einiger Modelle, der ja eher zufälliges Funktionieren (und Ausfallen) nachgesagt wurde, folgten Berichte, dass Teile der Modellpalette mit dem Elchtest Probleme haben und nun ist der nächste Tiefschlag zu lesen: Auf dem nordamerikanischen Markt werden 870.000 Fahrzeuge zurückgerufen, um (und das ist die gute Nachricht) “lediglich” die Halterung des Reserverads zu tauschen, welche durch Streusalzeinwirkung unter Umständen ihren Dienst vorzeitig quittiert.

Der Automobilkonzern, der über Jahrzehnte konsequent ganz oben in den Zuverlässigkeitsstatistiken zu finden war und dem damit das Image der “unkaputtbaren” Fahrzeuge anhaftete, hat nun mit schweren Problemen zu kämpfen. Inwiefern sich dieser Umstand auf die Preis- und vor allem die Rabattpolitik auswirkt, werde ich wohl in naher Zukunft testen. Imagebedingt dürfte ein solches Fahrzeug in der Diebstahlstatistik hinten anstehen – ein Punkt, den man beim Autokauf unbedingt bedenken sollte…

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PKW-Maut – next Round…

Ähnlich der generellen Tempobegrenzung auf ein noch zu spezifizierendes Maß kursiert regelmäßig die allgemeine PKW-Maut in den Medien. Angeregt wurde die Diskussion diesmal durch das Umweltbundesamt, begründet durch mögliche Umweltentlastungen.

Standesgemäß treffen sich nun die großen Parlamentsgruppierungen zum Verbal-Sparring. In Anbetracht der leicht erhöhten Staatsausgaben infolge der Banken- und Wirtschaftskrise sowie weiterer Ausgabenversprechungen (in Form von Steuersenkungen) könnte ich mir durchaus vorstellen, dass der Moment für die Einführung günstig ist – andererseits dürfte das Thema derart unpopulär sein, dass nachhaltige Imageschäden unumgänglich sind. Da darüber hinaus mittlerweile bei jeder zweiten Landtagswahl Wahlkampf wie im Bund betrieben wird und man sich damit regelmäßig die Handlungsfähigkeit nimmt, müsste ich über die “Chancen” der Einführung doch nochmal nachdenken.

Wenn ich so darüber sinniere, welches Budget man für ein privates Fahrzeug einstellen muss – ohne dass es sich um einen Montagswagen oder begehrtes Diebesgut handelt – passt die Maut-Strategie nicht so recht in meine Welt von grenzenloser Mobilität.

Fazit? Des Deutschen liebstes Kind und die Frage, auf welchem Niveau sich die Schmerzgrenze befindet. Vielleicht gelingt es ja, uns als Herkunftsland der Premiummarken selbst als wichtigen Markt aus dem Rennen zu nehmen oder zumindest die Automobilindustrie mit ihren Millionen Beschäftigten nachhaltig zu schädigen.

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Elektrosmog 2.0

Zugegeben: die Nachricht über drahtlose Stromübertragung ist nicht völlig neu. Dass sich auf diesem Wege mittlerweile Leistungen übertragen lassen, die den Betrieb typischer Haushaltgeräte zulassen, hat mich allerdings schon überrascht.

Dem Unternehmen WiTricity ist es gelungen,  eine Leistung in Höhe von 100 Watt drahtlos zu übertragen. Zudem verkündet man, dass eine Steigerung auf 1 Kilowatt durchaus in näherer Zukunft erforschbar wäre.

Etwas skurril hört sich jedoch der Umstand an, dass die Effektivität lediglich zwischen 20 und 30% liegt. Die heißt gleichwohl, dass für den Betrieb eines Verbrauchers mit 100 Watt Nennleistung satte 200 bis 300 Watt aus der Steckdose entnommen würden. Der Rest geht in einem elektromagnetischen Feld auf – Energie kann ja bekanntermaßen nicht einfach verschwinden.

Unabhängig von der mageren Ausbeute bin ich trotzdem gespannt auf die weitere Entwicklung – vielleicht werde ich ja bei der Planung meines Eigenheims keine Überlegungen mehr über die Kabelverläufe anstrengen müssen :-)

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