Wirtschaft Archiv

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Virtualisierung und Lösungsansätze für KMU

Letztens bin ich auf einige Möglichkeiten der Virtualisierung gestoßen. Neben Xen und OpenVZ gibt es noch einige mehr – was allerdings hier jetzt keine große Rolle spielen soll.

Kurze Theorie: durch Virtualisierung ist es möglich, auf einem Hardwareserver mehrere virtuelle Umgebungen (quasi eigene “Server”) zu betreiben. Dazu wird im Hostbetriebssystem eine (oder mehrere) virtuelle Umgebung gestartet, die ein separates Betriebssystem zur Verfügung stellt – aber keines wirklich ist. Momentan findet man solche Anwendungen vor allem in großen Rechenzentren – hauptsächlich bei Hostern. Rest des Artikels lesen »

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Mit 5 Euro zum Unternehmer werden?

Das geht hierzulande mit dresden-exists.de. Die Auftaktveranstaltung zum Wettbewerb in diesem Semester findet am 18.10.2007 statt. Ziel ist die Führung eines eigenen Unternehmens über 6 Wochen. Gratis dazu gibt es Vorträge und Workshops, in denen von Grundlagen bis hin zu Expertenwissen einiges geboten wird. Die älternen Geschäftsideen und einiges mehr kann man sich unter 5-euro-business.de anschauen. Vielleicht entwickelt ja der ein oder andere ein wenig Ehrgeiz und versucht sich mit seiner Idee.

Wer eine Gründung vorhat, ist dort im übrigen auch gut beraten – es steht ein kompetentes Team aus Professoren, Förderern und ehemaligen Gründern dahinter, die interessante und wichtige Informationen zu fast allen Fragen haben.

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Joomla und die GPL

Kurze Vorgeschichte: Weil Miro International die Entwickler des CMS Mambo in ihre Struktur einbinden wollte, verabschiedeten sich die Kernentwickler von dem Projekt und gründeten ein neues namens Joomla – auf Basis des quelloffenen Mambo-Codes (GPL). Dabei wurden (zwangsläufig) die Lizenzbedingungen übernommen, was sich in einem Punkt nun doch als schlecht erwies. Im Punkt 10 war eine Bedingung zu lesen, nach der Erweiterungen, Templates, Module, etc. nicht unter die GPL gestellt werden müssen. Dies nahmen einige Entwickler als Grundlage, selber proprietär lizensierte Erweiterungen zu entwickeln.

Leider stellte sich dieses “selbstgestrickte” Lizenzmodell als nicht haltbar heraus. Punkt 10 verschwand einfach. Damit war die Grundlage für Anbieter proprietärer Software weggefallen. Diese wollen ihre Produkte (ansich nachvollziehbarerweise) nicht unter die GPL stellen. Alles andere ist allerdings mit der GPL in ihrer Ursprungsform nicht so recht vereinbar. Heise-Open schlägt als Lösung eine Unterstellung des gesamten Softwareprojekts unter die LGPL vor. Dazu müsste allerdings sämtlicher “Restcode” von Mambo entfernt und ersetzt werden, da dieser weiterhin unter der GPL lizensiert bleiben muss.

Vielleicht löst sich das Problem ja selber (im Stillschweigen) – vielleicht wird es später auch als Geburtsstunde des Folgeprojektes gehandelt.

Eines zeigt sich aber definitiv: Open Source ist seit einiger Zeit kein Randgruppensport mehr, was natürlich auch zu steigendem Interesse kommerzieller Anbieter führt. Bleibt zu hoffen, dass es nicht zum Projektsterben kommt.

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Streik in Second Life

Wie heute bei heise.de nachzulesen ist, wird in der virtuellen Welt “Second Life” gestreikt. Das Unternehmen IBM hatte eine Forderung der (realen) Beschäftigten auf eine Lohnerhöhung um 40 € mit der Kürzung um (geschätzte) 1000 € beantwortet, woraufhin sich diese zum virtuellen Streik entschlossen.

Pikant ist, dass IBM scheinbar versucht über Second Life ihr Image zu verbessern oder sogar Umsätze zu erzeugen. 5000 Leute arbeiten bei IBM ausschließlich für und in der virtuellen Plattform.

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