Wirtschaft Archiv

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LinkedIn geht an die Börse!

Das Netzwerk für Geschäftskontakte LinkedIn bereitet seinen Börsengang vor. Das 2003 gegründete Unternehmen erwirtschaftete im Jahr 2010 erstmals in der Firmengeschichte einen Gewinn und reichte bei der US-Börsenaufsicht die nötigen Unterlagen ein. Für Interessierte die Kurzfassung der Zahlen:

Gründungsjahr: 2003

Mitglieder: ca. 90 Mio

Umsatz: 161 Mio US-$

Gewinn: 1,85 Mio US-$.

Vor dem Hintergrund steter Wertermittlungen des Netzwerks Facebook bin ich wirklich gespannt auf das avisierte Volumen, welches mit dem Börsengang erlöst werden soll :-) Auch für Xing (hierzulande der De-Facto-Standard für Business Networking) dürfte der Börsengang durchaus interessant sein, da die Plattform das gleiche Klientel adressiert. Soweit ich korrekt informiert bin, haben bei Xing eine Vielzahl Venture Capitalists investiert, die auf kurz oder lang ein geeignetes Ausstiegsszenario benötigen.

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Billigflüge ab Altenburg? Vorbei…

Nachdem man die letzten Jahre durchaus preiswert von Altenburg (Thüringen) einige Ziele – insbesondere London – anfliegen konnte, wird das in Zukunft (leider) nicht mehr möglich sein. Allen Investitionen in die Infrastruktur zum Trotz (u.a. 2. Terminal) wird sich Ryanair zu Ende März von Altenburg verabschieden und damit die letzten Linienverbindungen über den Flugplatz beenden.

Schade eigentlich – insbesondere weil das Phänomen doch etwas globalerer Natur ist. In Dresden werden nun weitere internationale Verbindungen gestrichen (darunter z.B. Wien). Bleiben also noch Leipzig und Berlin – vielleicht liegen die “großen” Flughäfen auch einfach zu dicht beinander als das Platz für einen kleinen Anbieter wäre…

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Kleiner Reminder: Versicherungswechsel zu Ende November!

Wie jedes Jahr lassen sich auch 2010 Großteile der Policen Ende November auf ihre Sinnhaftigkeit wie auch auf das Preisgefälle am Markt hin prüfen und ggf. kündigen. Auch wenn es straff auf Weihnachten zugeht, dürfte der Blick lohnen und der “Frust” zum Jahresbeginn etwas gelindert werden. Themenportale, die den übergreifenden Vergleich zulassen, gibt es ja zur Genüge – auch der Blick auf die Seite der einen oder anderen Gesellschaft dürfte lohnen. Auf Werbung möchte ich hier gern verzichten.

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Lebensmittel Drive-In – Real probiert’s aus!

Konzepte für den alternativen Lebensmittelhandel gibt es mehr als genug, die vermutlich hochtechnisierteste ist der automatisch nachordernde Kühlschrank.

Real geht setzt jetzt erstmal auf ein etwas manuelleres Konzept, was in Punkto Durchführung und insbesondere Finanzierbarkeit einige Vorteile gegenüber den High-End-Varianten aufweist.

Unter Real-Drive.de können nun (vorerst) Kunden in Hannover online die Lebensmittelbestellung aus einem Sortiment von ca. 5.000 Artikeln ordern und später verpackt und gekühlt abholen. Nach Angaben von Real ist Sorge um die Frische und Qualität der Produkte fehl.

Erste Erfahrungsberichte sind bei Ericreiche.net und Netzbasics.com zu lesen.

Schöne Idee :-)

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Steve Ballmer trennt sich von Microsoft-Aktien

Microsoft meldet den Verkauf von 50 Mio. Anteilsscheinen aus dem Depot von Großaktionär und CEO Steve Ballmer. Bis Jahresende könnten dem Heisebericht zufolge noch weitere 25 Mio. Aktien hinzukommen. Die jetzt angekündigte Veränderung hat einen Gegenwert von aktuell 1,3 Mrd. €.

Ballmer ist hinter Microsoft-Gründer Bill Gates größter Einzelaktionär und möchte eigenen Aussagen zufolge sein Depot diversifizieren. Gerüchte über Sicherungsmaßnahmen, die durch erwartet stagnierende Entwicklungen Microsofts begründet werden könnten oder sogar der Exit-Strategie Ballmers möchte man aktuell nicht kommentieren.

Unabhängig von den aktuellen Verkäufen bleibt Ballmer mächtiger Großaktionär. Seine Anteile sinken durch die Transaktion voraussichtlich von 408 Mio. auf 359 Mio. Aktien. Dies entspricht immernoch einem Anteil von 18%.

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Fibre to the Home – und zwar nochmal!

Au Backe… Wie ich gerade die erneute Ankündigung der Telekom lese, nun verstärkt in den Glasfaserausbau zu investieren, bin ich beinahe vom Stuhl gekippt.

Der Plan umfasst den Glasfaserausbau bis in den Verbraucherhaushalt – umfasst also auch die “Last Mile”. Das allein hört sich nicht sonderlich verwunderlich an – ist es allerdings im Kontext der hiesigen Region.

In den 90er Jahren bis in den Anfang des neuen Jahrtausends hinein ging man schon einmal davon aus, dass es mit optischen Übertragungswegen auf Glasfaserbasis möglich sein sollte, die Bandbreiten (damals im Modem-Bereich um die 28.8k) deutlich zu erhöhen. Das schein logisch, ließ sich allerdings nicht zu vernünftigen Verbraucherpreisen realisieren, so dass in der Folge die günstige DSL-Technik ihren Höhenflug begann.

Im Rahmen der großen Erwartungen an die neue Technik und (so meine Vermutung) beflügelt durch Subventionen kam es in Dresden zu einem etwas großflächigeren Ausbau mit dem neuen, schnellen und überhaupt viel besseren Medium. Da sich DSL auf Glasfaserbasis nicht (wirtschaftlich) realisieren ließ, wurden in der Folgezeit die Leitungswege in einigen Stadtteilen wieder “überkupfert” – so auch hier. Der Rest der Glasfaserhaushalte hatte (und hat nach wie vor wenn ich nicht falsch informiert bin) schlicht und ergreifend Pech gehabt und konnte keinen DSL-Anschluss bekommen. Die Wirtschaftlichkeit des “Hin und Her”? Wollen wir alle nicht wissen…

Nun also der nächste Anlauf - ich gehe davon aus, dass es diesmal besser gelingen wird. Der Bandbreiten-Horizont soll bei 1 GBit/s liegen – für heutige Verhältnisse könnte man damit ein kleines “Home-Rechenzentrum” betreiben. Schauen wir mal, wie sich die Verhältnisse bis zum Durchbruch verhalten :-)

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