Lustiges Archiv

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Loveparade in Dresden?!

Gestern nachmittag haben sich ein paar Technofans scheinbar einen kleinen Spaß gestattet und sind in Loveparade-Manier durch die Stadt gezogen. Bis zu 500 Personen lauschten der Musik aus 5 Wagen.

Die Polizei erfuhr erst durch einen Anruf von der Aktion und begleitete den Zug daraufhin mit bis zu 34 Beamten.

Lustige Idee ansich – ich kann allerdings nicht nachvollziehen, warum man das nicht einfach angemeldet hat?!

Weiter Informationen: sz-online.de und dnn-online.de.

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Knebelverträge im Modelbusiness?

Wie heute in der Onlineausgabe des Magazins (mit den 4 großen Buchstaben) zu lesen ist, haben die Kandidatinnen von “Germanys next Topmodel” im Vorfeld (unter Einhaltung der üblichen Schweigepflichten) einige Verträge zu unterzeichnen. So ist dort zu lesen:

Sie müssen im ersten Jahr insgesamt 40 Prozent ihrer Einnahmen abgeben! Jeweils 20 Prozent an ProSieben und 20 Prozent an die Model-Agentur „Face your Brand“

Gut – nur frag ich mich, was daran jetzt so schlimm sein soll? Ähnlich wie bei DSDS kommen die Kandidaten mehr oder minder unvorbereitet dort an, durchlaufen ein Casting (was den Sender ja auch Geld kostet) und werden zu guter letzt noch fit gemacht für die große Bühne. Nun – der Sender (in dem Falle Pro7) wird sich die Werbepausen zwar auch entlohnen lassen – wirklich Geld verdient man bei der Konkurrenz allerdings erst, wenn die Platten im Laden stehen. So möchte man es hier eben auch handhaben. Es hat schließlich jeder der Kandidaten im Vorfeld die Möglichkeit, sich ein Lehrstelle zu suchen und den Vertrag abzulehnen. Was die Promotion über die Show angeht, kann ich mir kaum einen besseren Weg vorstellen.

Desweiteren darf man auch über die Dimensionen nachdenken. 60% bleiben den Models – leider bleibt die Frage offen, auf welche Ausgangswerte man hier die Regeln der Prozentrechnung anwenden darf. Bei Gagen im 6-stelligen Bereich dürfte die eine oder andere 20jährige mit besagten 60% recht zufrieden sein.

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1. April – fast ohne Scherze

Erstaunlich wie “unbescherzt” ich durch den 1. April gekommen bin. Ein kleiner Mediengag heute vormittag, in dem man ankündigte, dass ab sofort Steuerberater nach dem luxemburgischen Vorbild für die Herausgabe von Daten Prämien erhalten sollen – das war es auch schon.

Wer was richtig derbes erlebt hat, ist zur Niederschrift gebeten.

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Wird man beim Bloggen reich?

Diese Frage wurde mir (vermutlich auf Grund fehlender Werbung hier) noch nicht gestellt. Wer auf der Suche nach einer Antwort darauf ist, kann sich bei Robert Basic informieren. Er hat eine kleine Umfrage über die Einnahmen gestartet und web2.0-typisch unscharfe Ergebnisse erhalten. Zwischen nix und einem “netten” Gehalt ist alles dabei.

Interessieren würde mich, ob nach Veröffentlichung der Liste eine signifikante Anzahl neuer Blogs zu verzeichnen ist.

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Sonnenblumen im Schnee

Sonnenblume im SchneeDa sich die Fensterimpressionen langsam durchzusetzen scheinen, möchte ich diesen lustigen Trend nicht brechen und biete auch heute eine an. Thema ist “Sonnenblume im Schnee”. Vielleicht sind ja demnächst noch mehr Schneefotos in der Blogosphäre zu sehen.

Was ist heute sonst noch passiert? Gartner hat einem Heise-Bericht zufolge dem PC-Markt weiterhin zweistellige Wachstumsraten vorausgesagt. Das liegt zum Einen an den Schwellenländern, in denen stetig wachsende Nachfrage herrscht – zum Anderen steigt die Nachfrage nach neuen PCs und Notebooks aus der Industrie. Was ich bisher nicht wusste: der Anteil der Firmennachfrage an PCs liegt hierzulande bei ca. 60% – in Amerika sogar bei 80%. Jetzt erschließt sich auch das Bestreben nach integrierten Grafiklösungen, welche stromsparend ihren Bürodienst tun. Die Risiken und einige zusätzliche Informationen findet man bei heise.de.

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Donotreply.com – kein gutes Alibi!

Schnell ist anstelle der korrekten Mailadresse aus Angst vor unerwünschter Werbung eine andere Adresse eingegeben. Vor allem bei automatisierter Mailbenachrichtigung kann es schnell nerven, wenn man aller Nase lang über etwas informiert wird, über das man garnicht informiert werden möchte. Als Eigentümer einer Domain ist das Problem relativ schnell gelöst, indem man sich eine Adresse spam@meinedomain.de einrichtet. Je nach Belieben kann man diese dann Abrufen oder auch nicht.

Für viele löst sich das Problem allerdings anders: die Eingabe einer Adresse wie mirdochegal@donotreply.com scheint allzu üblich zu sein. Dumm nur, dass diese Adresse einen Eigentümer hat, der zu allem Übel die Mails auch auswertet. Als Empfänger der Post sei ihm das Vergnügen rechtlich vollkommen unbedenklich vergönnt.

Interessant ist allerdings die Tatsache, dass auch Gewerbetreibende unerwünschte Post an derlei Adressen weiterleiten. Heise.de dazu:

Wie zum Beispiel einen Autohändler, dessen automatisches Überwachungssystem bei Ausfall eines Servers eine E-Mail schickte, mit Absender ITAssistant@donotreply.com und — an eine falsche Adresse. Und jede dieser Mails ging als unzustellbar zurück an …

Dies ist noch ein harmloser Fall, und nach eigenem Bekunden hat Faliszek ihn erst veröffentlicht, nachdem er die Zuständigen angerufen und versucht hat, das Problem zu erklären. Erst als es ihm nicht gelang, ihnen begreiflich zu machen, dass er alle 12 Sekunden eine Mail von ihrem wildgewordenen System erhält, griff er zu dieser Maßnahme.

Bedenklicher stimmt es da schon, dass auch Banken, Finanzdienstleister oder auch der Betreiber eines elektronischen Bezahlsystems auf die bewährte Domain donotreply.com setzen, um lästige Antworten auf vertrauliche E-Mails loszuwerden – ohne zu ahnen, an wen.

Wer einige lustige Korrespondenzen lesen möchte, kann unter www.donotreply.com seine Lachmuskeln stimulieren.

Der Surftipp stammt von heise.de.

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