Kurioses Archiv

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Desaster in Hessen – Andrea Ypsilanti gibt auf

Nach der gescheiterten Wahl zur Ministerpräsidentin nimmt Andrea Ypsilanti ihren Hut und wird zur Neuwahl nicht mehr antreten. Damit ist die Stürzung von Ministerpräsident Koch missglückt und seitens der SPD ist es einmal mehr nicht gelungen, dem Wähler einen vertrauensvollen Eindruck zu vermitteln. Der Boykott aus den eigenen Reihen kann gut und gerne als Katastrophe interpretiert werden.

Nächster Kandidat wird Thorsten Schäfer-Gümbel sein, Franz Müntefering deutet unterdessen an, dass auch eine durchweg rote Regierungskoalition diskutabel sei. Eine weitere nicht unerhebliche Änderung der Vorzeichen – ob der Wähler das wohlwollend zur Kenntnis nimmt, wird sich noch zeigen. Ich vermute fast, dass sich das Thema Regierung für die SPD in die Zukunft verschoben hat.

Via FAZ.

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Volkswagen-Gong – die Erste

In Folge der massiven Kursschwankungen der Volkswagen-Aktie hat die Deutsche Börse nun auf nicht unerheblichen Druck hin vorzeitig reagiert. Ab kommendem Montag wird die VW-Aktie in den deutschen Aktienindex DAX mit einer maximalen Gewichtung von 10% eingehen. Während der massiven Kurssprünge und der damit verbundenen Wertsteigerung war der Einfluss des Konzerns in der Spitze auf 50% gestiegen und hatte zu deutlichen Verzerrungen geführt.

Die Einsicht der Porsche-Verantwortlichen (mit nicht ganz uneigennützigem Handel) bis zu 5% der Anteile freizugeben, konnte die Entscheidung nicht verhindern. Der Ankündigung folgte der Vorwurf, Porsche würde den Wert des VW-Konzerns beeinflussen. Tatsächlich würde der Verkauf von Optionen, welche Porsche zur Kurssicherung nutzt, den Schwaben ungeahnte Summen in die Kasse spülen. Bei einer Marktkapitalisierung von bis zu 300 Mrd € stehen dem 5%-Paket (ungehebelt) 5 Mrd € gegenüber.

Auch die Tatsache, dass Porsche (inklusive Funktionären) zeitweilig der Zugriff auf 120% der VW-Anteile möglich war, stützt die These der agressiven Spekulation. Ermöglicht wird dies durch Terminkontrakte und Leerverkäufe. Der auch sonst nicht unübliche Vorgang dürfte die Banken im Fall VW einiges kosten.

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Volkswagen – wann kommt der Gong?

Von Häusermarkt über Finanzkrise und Rettungspaket zu Volkswagen. Der Steuerzahler darf sich im Besitz von 20% sehen während Porsche mittlerweile Zugriff auf 74% der Anteile besitzt. Davon liegen 42,5 % von VW im Depot der Holding während weitere 31,5 % in Form von Optionen gesichert sind – die zugehörigen Aktien weilen (hoffentlich) in den Depots der Emittenten.

Um die verbleibenden 6% wird derweil im Börsenhandel gestritten als gäbe es keine Morgen. Getrieben von Leerverkäufen durchbricht die Aktie am heutigen Tag die 1000-Euro-Marke und VW wird damit kurzzeitig zum teuersten Konzern der Welt. Kennzahlen? Interessieren nicht mehr – die Bewertung liegt mit einem KGV von 80 erschütternd weit in der Spekulationszone.

Wer jetzt denkt, sich eben schnell mit Puts einzudecken, kommt leider zu spät. Da sich diese ganz offensichtlich nicht mehr deckeln lassen, ist es derzeit defakto unmöglich, auf den so extrem wahrscheinlichen Kurseinbruch zu spekulieren. Schade eigentlich :-)

Eine kleine Nebenerscheinung werden wohl Abschreibungen einiger Banken in Milliardenhöhe werden – den Termingeschäften sei dank. Darüber hinaus prüft die Bafin, ob es zu vorsätzlichen Kursmanipulationen gekommen ist.

Sinkt der Anteil handelbarer Papiere auf unter 5%, wird der Wert aller Wahrscheinlichkeit nach aus dem Index verschwinden – und auch dies wird nicht ohne Poltern stattfinden. Auf Grund der extremen “Wertsteigerung” besteht der größte deutsche Index aktuell zu 23% aus Volkswagen (in der Spitze wurde die Hälfte der Kapitalisierung des gesamten Index! erreicht). Der Unternehmenswert belief sich zwischenzeitlich auf 295 Mrd €. So betrachtet könnte man sich bei Porsche glatt ärgern, dass man die Anteile nicht in Form von Spekulationsgewinnen realisieren kann.

Weitere Infos bei der FTD, der FAZ, der Sueddeutschen und allen anderen Gazetten :-) Das Bild war heute bei der Comdirekt zu finden.

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Nacktscanner – und die Reaktionen

Unter dem Motto “der gläserne Passagier” wurde heute in unzähligen Medien über die Pläne zum “Nacktscanner” berichtet. Dahinter verbirgt sich das Bestreben nach mehr Sicherheit – und diese erreicht man nur, wenn man die Leute am Flughafen “auszieht”.

Ehrlich gestanden hätte ich schon ein etwas mulmiges Gefühl bei dem Gedanken, völlig unbekleidet vor dem netten Sicherheitsbediensteten zu stehen während dieser ganz trocken fragt: “Na junger Mann, was haben wir denn da in der Hose?”

Einen eher nüchternen Kommentar findet man in der FAZ – einen lustigen beim Zeitcollector :-)

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Wo gibts Bananen? Bei Konny Reimann!

Heute durfte ich ahnungslos vorm Rechner sitzend den Moment des “Kühlschrankeffekts” erleben. Während das TV-Programm einmal mehr Konny Reimann, seine Auswanderung sowie seine Familie im Angebot hatte, übertraf die Informationsnachfrage das praktisch Mögliche meines Hosts. Während in der Halbzeit der Run auf den Kühlschrank entbrennt, ist während der Übertragung der Vorzeige-Auswanderer scheinbar der Gang zum PC angesagt.

Interessant zu wissen, dass die Grenzbelastung meiner Seite bei ca. 300 zeitgleichen Zugriffen liegt, was doch etwas über meinen Erwartungen angesiedelt ist. Die Erholungszeit des Servers (Shared Host) würde ich auf einen einstelligen Sekundenbetrag einschränken, was durchaus ein akzeptabler Wert ist. Scheinbar ist sonst nichts los auf der Kiste :-)

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Neuer Trend: Reverse-Jogging?!

Vorhin durfte ich live und in Farbe sehen, wie ein junger Mann rückwärts dem Jogging-Sport fröhnte. Beim ersten Blick dachte ich, ich habe nicht richtig gesehen…

Ich vermute, dass es Literatur gibt, in der steht, dass amerikanische Wissenschaftler herausgefunden haben, dass Rückwärts joggen die Attraktivität des Ausführenden um mehrere hundert Prozent erhöht. Der einfache Satzbau ist Absicht :-)

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