Börse Archiv

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Bankenkrise kommt in Deutschland an…

Nachdem der amerikanische Bankensektor seit einiger Zeit deutlich im Schatten steht, scheint das Phänomen auch Deutschland zu erreichen. Die Hypo Real Estate, ein Institut, welches sich vornehmlich der Finanzierung von Immobilien verschrieben hat, ist defakto pleite. Eine Bürgschaft über 35 Mrd. (!) € sichert zumindest bis ins Jahr 2009 die Existenz der Bank – denkt man.

In der Folge gaben alle (deutschen) Indizes über die Maßen nach.

Wie lange es her ist, dass derart hohe Tagesverluste verbucht wurden, wird man wohl in historischen Büchern nachschlagen müssen…

Ich bin ein wenig gespannt auf den morgigen Eröffnungskurs – bleibt zu hoffen, dass die knapp 10% Verlust nicht stehen bleiben.

Interessant ist der Verlauf der Volkswagen-Aktie, welche auf Grund neuerlicher Einstiege von Porsche deutliche Ausschläge nach oben zeigt. Der heutige Tagesgewinn lag zeitweilig über 7% und der aktuelle Kurs beträgt satte 272,27 €.

Den Screenshot gab es bei onvista.de.

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Kalkulierte Aktienanlage? Fehlanzeige!

Die Sensation heute dürfte der Tagesgewinn des DAX sein: satte 5,5% konnte der Index zulegen. Die Märkte brachen in Folge der Lehman-Brothers-Pleite weltweit ein – heute die (doch etwas unerwartete) Kehrtwende.

Der Blick auf einige weitere Indizes lässt den geneigten Anleger zur Brille greifen: London & Paris liegen mit 8% deutlich über dem Schnitt – in Shanghai wird gar der größte Tagesgewinn der Geschichte verbucht: 9,5%.

Ursache dafür dürfte der “Rettungsplan” der amerikanischen Regierung sein. Nachdem letztens schon endlose Beträge in den gebeutelten Bankensektor geschoben wurden, denk man jetzt über eine langfristige Lösung nach. Erster Schritt ist eine 50 Mrd. US-$-Spritze in Form einer Einlagensicherung. In nächster Zeit will der Staat die Banken entlasten, indem er die Risiken der Hypothekenfinanzierungen übernimmt.

Darüber hinaus sind ab sofort sogenannte “Leerverkäufe” auf ca. 800 Titel (vornehmlich der Finanzbranche) untersagt. Dieses maßgeblich von Hedge-Fonds genutzte Instrument erlaubt Gewinne bei fallenden Kursen.

Nichts desto trotz dürfte Respekt weiter die Transaktionen an den Börsen bestimmen. Dass der heutige Trend nachhaltig ist, wage ich zu bezweifeln.

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Heutiges Happening: Eine Bank geht pleite…

Unglaublich aber wahr: am heutigen Tag musste die amerikanische Investmentbank Lehman Brothers die Pforten schließen. Nebenbei brach der Kurs des Lehman-Wertpapiers um knappe 95% ein.

Da dies momentan nicht die einzige wackelige Bank am Markt ist, gingen diese trotz 30 Mrd-€-Geldspritze seitens der europäischen Notenbank weltweit in die Knie.

Was kann den Anleger trösten? Es hätte schlimmer kommen können als die aktuell knapp 3% DAX-Tagesverlust (TecDAX 3%, MDAX 4%) – ich erinnere mich an Tage (in diesem Jahr), an denen die Verluste größer waren. Für Anleger, welche auf die Kehrtwende im Finanzsektor spekuliert oder vielleicht sogar gezockt haben, ist der heutige Tag zum Streichen.

Ob die Anleger, die ihr Geld bei Lehman gelagert haben, eine Chance auf Erstattung haben, ist unterdess ungewiss. Die Chancen stehen lt. Bafin allerdings nicht schlecht.

Mehr Infos: FAZ, Stern.

P.S.: Die Dax-Verliererliste:

  1. Commerzbank -9,3%
  2. Deutsche Postbank -7,3%
  3. Deutsche Bank -6,37%
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Riesen-Deal: Commerzbank schluckt Dresdner Bank

Für satte 9,8 Milliarden € wird die Dresdner Bank aus dem Allianz-Konstrukt herausgelöst und an die Commerzbank verkauft. Die Übernahme dürfte maßgeblich auf das hinkende Geschäft der Dresdner Bank zurückzuführen sein, die im zweiten Quartal einen Verlust von 566 Mio. € verbuchte. Für die Allianz ist es wohl ein Ende mit Schrecken, eingekauft hat man die Dresdner Bank 2001 für damals 24 Mrd. €.

So waren die Vorzeichen auf der Pressekonferenz klar – seitens der Commerzbank verkündete man die riesigen Potenziale der Fusion während die Kollegen von der Dresdner Bank die Personalpolitik verkünden “mussten”. Diese sieht großzügige Stellenstreichungen vor, die auf weitreichende Überlappungen der Infrastruktur begründet sein werden.

Das entstehende Konstrukt wird in Deutschland mit 1,1 Bill € Bilanzsumme und ca. 12 Mio. Kunden Platz 2 belegen.

Via FAZ.

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Schäffler kauft Conti

Der Übernahmepoker um Continental ist Geschichte. Damit ist die spektakulärste Übernahme des Jahres perfekt – wenn auch nicht sofort und gleich.

Doch ein einziges persönliches Treffen am vergangenen Dienstag zwischen Conti-Chef Manfred Wennemer und dem Angreifer Jürgen Geißinger, dem Geschäftsführer der Schaeffler-Gruppe hat gereicht, um die Weichen in Richtung Übernahme zu stellen.

Ein wenig gespannt bin ich doch auf die Zukunft Manfred Wennemers :-)

Mehr in der FAZ.

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Finanzwerte (weiter) auf Talfahrt

Der heutige Börsentag hat einmal mehr die Finanzwerte in den Keller geschickt. Der Gesamtverlust auf den Index betrug satte 2,34%. Dabei könnte man ansich meinen, viele der Unternehmen bieten gute Einstiegschancen.

Börse ist aber Zukunftsgeschäft. Getrieben von Erwartungen an Umsatz und Gewinn werden die großen Geldmengen bewegt. Interessanterweise scheinen auch die Unternehmen die Situation zu nutzen und geben keine hohen Gewinnerwartungen mehr aus. Was passiert aber stattdessen mit dem eingenommenen Kapital?

Der “bad case” wären fehlende Umsätze. Das wäre ärgerlich, weil damit tatsächlich Bares in den Kassen fehlt. Der “good case” sind konstante oder weiter steigende Umsätze. In Zeiten schwacher Märkte muss man es mit den Gewinnen ja nicht übertreiben – stattdessen bietet sich die Chance, Investitionen zu tätigen ohne dass man gegen den Markttrend schlechte Gewinne präsentieren muss. Auch eine Variante :-)

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