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Ostsee-Nachlese 2011

Auch wenn die Bilder bezüglich des Wetters einen etwas geschönten Eindruck hinterlassen, so erinnere ich mich doch gern an die letzte Ostsee-Reise. Es ist verrückt – die Tage werden schon wieder kürzer und so entsteht am Abend doch eher mal ein Moment der Ruhe, der heute zu einem kleinen Foto-Update hier im Blog führt :-)

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Der Spreepark im Plänterwald

Spektakulär, spektakulär – mitten in Berlin gibt es einen Vergnügungspark der “etwas anderen Art”. Die Geschichte um die Schließung des Spreeparks im Plänterwald sowie den führenden Kopf des Unternehmens, Herrn Witte, ist medial mehr als ausgeschlachtet worden.

Seit 2001 hat sich auf dem Gelände mitten in Berlin kein Fahrgeschäft mehr bewegt, es folgte ein Insolvenzverfahren mit einigen spektakulären wie auch skurrilen Geschichten und nun konnte der interessierte Besucher das Gelände (offiziell) besichtigen. An dieser Stelle vielen Dank an Christopher Flade für die Organisation und Durchführung des interessanten Rundgangs. Die Freiheitsgrade während des Rundgangs waren großzügig – viele noch auf dem Gelände vorhandenen Fahrgeschäfte konnten (nach kurzen Sicherheitshinweisen) betreten werden.

Weitere Informationen können über

abgerufen werden. Google & Co liefern zum Spreepark selbst sowie den Unregelmäßigkeiten, die zur Schließung führten, reichlich Informations- und Bildmaterial. Erfreut bin ich über den Umstand, dass es mittlerweile eine reichliche Auswahl schicker Fotos aus dem Spreepark im Plänterwald gibt.

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Die Waldschlösschenbrücke in Dresden…

Der umstrittene Bau der Elbquerung am Waldschlösschen ist bereits seit einiger Zeit beschlossen und das Vorhaben befindet sich nun in Umsetzung. Grund genung, einen kleinen Spaziergang um das Objekt zu tätigen und einige Fotos zu schießen, die den aktuellen Bauzustand darstellen.

Eine Wertung der Pros und Contras erspare ich mir an dieser Stelle, da die Diskussion um Welterbe, Notwendigkeit, … meiner Meinung nach aktuell nicht notwendigerweise geführt werden muss :-)

Auch wenn bereits jetzt eine Bauverzögerung von ca. einem halben Jahr erwartet wird, sind erste Fortschritte zu erkennen. Wie ich jetzt so darüber nachdenke werde ich versuchen, eine lose Serie anzufertigen – das Vorhaben also in hoffentlich regelmäßigen Abständen festzuhalten.

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Update Picture-Stream: Verlassene Kaserne

Vor einigen Tagen konnte ich mir ein Bild eines verlassenen Kasernengeländes machen. Wenn ich gerade so zurückdenke, bin ich nachhaltig beeindruckt von der Kulisse, die sich im Rahmen der kleinen Fototour dort bot.

Interessant ist noch anzumerken, dass das Aufspüren derartiger Locations zwar möglich, jedoch garnicht so trivial ist. Wer auf der Suche ist, kann sich der Hilfe der “Geocacher” bedienen. Suchmaschinen und Foren lüften über den Begriff “Lost Place” meist die eine oder andere interessante Location.

Folgend die Bilderserie :-)

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Kleine Wochenend-Nachlese: Insel Rügen 2010

Nach dem wirklich schönen Wochenende auf der Insel Rügen hier kurz meine Meinung zum Urlaubstrip auf Deutschlands größter Insel:

  • Das Wetter auf Rügen scheint immer grandios zu sein! :-) Bei 35°C hält es sich wirklich hervorragend aus.
  • Die Ostsee ist (zumindest im Norden, den Rest kann ich aktuell nicht beurteilen) klar und sauber. Die Wassertemperatur stand allerdings nicht im Verhältnis zur Außentemperatur. Bei 20°C kann man durchaus baden gehen – sich allerdings beim Betreten des Beckens einen Moment länger Zeit lassen.
  • Auf Rügen kann man getrost das “große” Portemonaie einpacken.
    • Überall wo es etwas zu sehen gibt, zahlt man zuerst Parkgebühren.
    • Nachdem man Parkgebühren gezahlt hat, stellt man fest, dass es zur Sehenswürdigkeit nicht nur 10 Minuten Fußweg sind.
    • Der Transfer, der konsequent angeboten wird und über Wege führt, die ebenso konsequent für PKW gesperrt sind, ist nicht mit den Parkgebühren abgegolten.
  • Die durchaus beeindruckenden Sehenswürdigkeiten hinterlassen keinen wirklich gepflegten Eindruck. In Anbetracht der Kostenstruktur ist das nicht nur überraschend sondern fast schon enttäuschend.
  • Man darf auf der Ostsee selbst ein Motorboot lenken (für mich eine völlig neue Erkenntnis). Die Grenze für die führerscheinfreie Kutterfahrt liegt bei 5 PS, was bei ruhiger See ausreichend ist und (für Festländler, die sonst nicht in den Genuss kommen, durchaus ein Highlight darstellt :-)
  • Die Strände der Insel sind grandios!

Insgesamt kann ich getrost ein positives Feedback ziehen – damit ich meine Leser bei der Hitze nicht allzu lange vorm Bildschirm halte: die kleine Bilder-Auslese:

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Berlin: Flughafen Tempelhof

Nach einigen Tagen Ruhe hier im Blog möchte ich heute gleich zum Doppelschlag ausholen. Der letzte Besuch der Bundeshauptstadt Berlin ging mit einem Besuch des geschlossenen Flughafens Tempelhof einher.

Das durchaus beeindruckende Gelände mitten im Stadtgebiet ist mittlerweile für die Bevölkerung geöffnet. Anders verhält es sich leider mit den ausladenden Gebäuden. Diese sind zu Teilen in Nutzung – zu weiteren Teilen stehen sie leer und warten auf ein neues Bewirtschaftungskonzept. Die Gebäude darf man nach Zahlung von zarten 12 € in Form einer Führung besichtigen – na gut, immerhin.

Die Sperrung der Gebäude hat natürlich auch etwas Gutes: abgesehen von einer gewissen Leere auf Grund fehlender Passagiere ist das Gelände bisher von Vandalismus nahezu verschont geblieben – für eine weitergehende Nutzung wohl ein entscheidendes Kriterium. Eine kleine Besonderheits gab es an dem Tag, als wir da waren: auf Grund eines (nicht näher spezifizierbaren) Schlager-Events waren Teile des Flughafens durchaus belebt.

Der Preis, den Berlin dafür zahlt? 8 Mio. € – wobei der nette Herr lediglich die Summe, nicht jedoch die Positionen für Betrieb, Erhalt und Sicherung nannte. Um nicht weiter zu langweilen und mal wieder was zum Ansehen zu präsentieren: meine (zugegebenermaßen experimentell bearbeiteten) Eindrücke vom Rundgang. Was gibts zu sehen?

  • das Außengelände mit Rollfeld
  • die Bilder vom Gebäuderundgang inklusive Haupthalle sowie einiger historischer Relikte (wirklich interessant fand ich die Basketball-Arena mit angeschlossener Kneipe und Bowlingbahn, die die Amerikaner in der Nachkriegszeit errichteten)
  • die Bunkeranlage inklusive des Bunkers, der als Lager genutzt durch die Sowjets bei der Einnahme Berlins in Brand gesetzt wurde (ich hoffe, die provideten Informationen stimmen auch :-))
  • die Controllingtafel des Kraftwerks, welches zeitweilig neben dem gesamten Energiebedarfs des Flughafens noch bis zu 100.000 Haushalte versorgte
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Stadtfest-Sonntag Dresden mit Turmbesteigung und Entencup

Am heutigen Sonntag hat mich das Wetter nun nochmals zum Stadtfest “motiviert”, wo das unter anderem vom Kollegen Stefan beworbene (und durch ein kleines Gewinnspiel befeuerte) Entenrennen auf der Elbe stattfand.

Weiterhin haben wir es geschafft, den Hausmannsturm mit seinen unglaublichen 221 Stufen zu besteigen. Von oben hat man einen herrlich herrschaftlichen Blick über Dresden. Die Attraktion gewährt durch den Gang durch das Schloss noch einen kleinen Einblick in die aktuelle Baulage, die man von außen nicht erhaschen kann. Fazit? Die drei Euro Eintritt sind durchaus auch für Dresdner ein lohnendes Investment.

Entgegen dem gestrigen Besuch (mit Feuerwerk und Lasershow) habe ich heute die Kamera eingepackt, um der Nachwelt einen kleinen Eindruck zu hinterlassen :-)

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Wochenendreview: erster Fallschirmsprung

Eines vornweg: Fallschirmspringen ist eine wirklich wetterfühlige Angelegenheit. Da es der Sommer insbesondere in der zweiten Hälfte nicht so gut mit uns meinte, wurde das Ereignis Woche um Woche entweder hochwasserbedingt oder durch andere meteorologische Einflüsse sowie schließlich noch den lange geplanten Urlaub verschoben. Sei es drum – gestern war schönes Wetter und nach stundenlagem Warten hatte sich auch der Wind auf ein erträgliches Maß eingepegelt, so dass es losgehen konnte :-)

Nachdem die Fallschirm-Theorie also geklärt war und auch die Trockenübungen zum Thema Ausstieg aus dem Flugzeug und Reaktion in Notfällen absolviert waren, ging es nun in die Praxis. Also – Schirm auf den Rücken und ab ins Flugzeug.

Interessant, welch wohlige Stimmung in dem alten aber wirklich heimeligen Flieger unter den Springern herrscht. Zwischen dem einen oder anderen Grinsen ist durchaus auch ein Hauch Arbeitsklima, was einen durchaus professionellen Eindruck hinterließ :-)

Erschreckend war dann der Moment, als der erste Springer das Flugzeug verließ. Tatsächlich muss man sich als sonst eher erdennah lebender Bürger erstmal darüber klar werden, dass eben jemand aus dem Flugzeug gesprungen ist.

Beeindruckend war dabei neben dem belustigten Gesichtsausdruck vor allem die Geräuschkulisse (vergleichbar mit einer ziemlich großen Verpuffung), mit der der Springer in rasantem Tempo aus der Blickfläche verschwindet.

Rasant geht es weiter und bevor man sich versieht, steht man selbst an der geöffneten Flugzeugtür und hat den Flugwind im Gesicht.

Wirklich erstaunt war ich darüber, wie wenig Überwindung es kostet, tatsächlich zu springen. Meine Erwartungshaltung für diesen Grenzgang war doch eine andere :-) Nach einer kurzen Selbstansprache folgte dann also – der Sprung ins “Nichts”.

Wo bin ich? Es ist ungefähr eine Sekunde vergangen – gefühlt ist ein Jahr seit dem Sprung aus dem Flugzeug vergangen. Der Blick nach oben verrät: der Schirm ist geöffnet. Einer kurzen Erleichterungsphase folgend schießt die Erkenntnis, dass der Schirm verdreht ist. Nach all dem Notfalltraining kommt man schon ins Grübeln, ob eine Trennung des Schirms und die Nutzung der Reserve jetzt angebracht wäre.

Verflixt, du hast vergessen zu zählen! 121 – 122 – 123 – ach, mittlerweile ist soviel Zeitvergangen, dass sich das ohnehin erübrigt. Und gezählt hast du trotzdem noch – ok, doppelt hält besser. Einer kleinen mentalen Lockerungsübung durch einen schweifenden Blick über die ungewohnte und wirklich weite Sicht folgt die Erkenntnis, dass sich das Problem des Eindrehens von selbst löst. Sehr schön :-)

Jetzt aber! Nach der durchaus aufregenden Phase des Starts weicht langsam die Überdosis Adrenalin. Der Schirm will gesteuert werden und überhaupt entsteht eine ziemlich große Neugier nachdem man sich langsam überzeugen konnte, dass es sich um eine komfortable und sehr vertrauenserweckende Sitzposition handelt. Also – Steuerung probieren, Bremsproben durchführen und orientieren. Alles fühlt sich etwas ungewohnt aber machbar an – im Gegensatz zu den ersten Gehversuchen im Auto oder auf dem Motorrad eine einfache Übung.

Mist, wieso sieht von oben alles gleich aus? Zwar hat der Lehrer unten eine Luftaufnahme des Landeareals gezeigt – hier ist jedoch nichts – aber auch wirklich garnichts davon zu erkennen. Erstmals folgt die ernsthafte Frage nach den weiteren Springern. Mein Vorgänger hatte ganz vernünftig Kurs genommen und siehe da – hinter ihm liegt das Fluggelände.

Öhm, wie jetzt? Die Bremsversuche sowie die kleine Spielerei bezüglich des Kurvenverhaltens hatten zeitnah dazu geführt, dass der Flugplatz unter uns war.

Ding! Da war doch noch was! Der Höhenmesser! Der Blick verriet eine Höhe von 500 Metern (das war meine erste Erkenntnis über die Höhe nachdem ich im Flugzeug geprüft hatte, dass wir uns wirklich auf 1200 Meter befinden) und ich befand mich bereits über dem Landeareal. Korrekt ist anders – für den ersten Sprung fand ich mich bis dahin allerdings schon ganz gut :-) Zeit eine Wende einzuleiten und sich gegen den Wind zu stellen.

Hmm… Leichte Ernüchterung machte sich über den Umstand breit, dass der Wind für eine Korrektur zum korrekten Landeanflug zu reichlich ist (bzw. dass meine Navigation zum jetzigen Standort mangelhaft war…). Naja – dann eins – zwei – drei – vier – wieviele auch immer – kleine Kürvchen und schon ist das Gras am Boden in seiner bekannten Form zu sehen.

Die Landung gestaltet sich verhältnismäßig unkompliziert, was jedoch mangels Erfahrungen an fehlender Vorstellungskraft liegt. Kräftig gebremst (“flaren”) und schon spüre ich den Boden wieder unter den Füßen. Wäre ich darüber nicht so überrascht gewesen, hätte ich sogar stehen bleiben können – von einer harten Landung, wie sie durch den Lehrer angekündigt war, blieb ich verschont.

Im Nachhinein betrachtet war das Vergnügen viel zu kurz. Die Aussicht, die Luft, die Geräusche, der Gedanke an den Absprung – alles in Allem passiert innerhalb weniger Minuten so viel, dass man es nicht wirklich aufnehmen kann. Abgesehen von der Landung, die doch erheblich vom theoretisch vermittelten Ablauf abwich, ging gefühlt alles ganz koordiniert zu.

Mein persönliches Fazit: das muss definitiv nochmal sein :-)

Anbei habe ich eine Hand voll Bilder eingestellt, die bedingt durch fehlende freie Hände lediglich am Boden entstanden sind.

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Short trip to London

Auch wenn es schon einige Tage her ist, möchte ich hier noch die Fotos vom Ausflug ins “Englische” veröffentlichen.

Mein Fazit: London ist gleichermaßen jung und dynamisch wie auch richtig “Business”. Ich bin nach wie vor schwer beeindruckt von den visuellen Reizen wie auch von Flair, Lifestyle und dem Miteinander der Leute. Auch auf die Gefahr hin, dass ich vornehmlich die wirklich sehenswerten Ecken abgeklappert habe, stelle ich die kühne These auf, dass es nicht viele Städte diesen Formats gibt. Anbei gibt es die Schnappschüsse vom Ausflug.

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Kroatien 2010 – pünktlich zur Urlaubsplanung!

Nachdem ich nun eine Weile ziemlich nachlässig mit meiner Bildergalerie umgegangen bin, möchte ich doch mal wieder nachlegen. Nun rückt die Zeit der Urlaubsplanungen für den Sommer 2011 immer näher (antizyklisches Verhalten!), so dass auch das Thema wieder passt. Weiterhin ist es doch wirklich schön, mitten im kalten mitteleuropäischen Winter einige Eindrücke aus dem Sommer zu erhaschen :-)

Letztes Jahr haben wir (zum wiederholten Mal) eine Rundreise durch das schöne Kroatien gemacht. Der Umstand, dass es mich bereits 2009 und 2010 in diese wunderschöne Gegend verschlagen hat, sollte für alle, die sich Kroatien als Reiseziel für 2011 vorgenommen haben, nur ermutigen.

Gestartet sind wir (bedingt durch viele runde Geburtstage) in einer größeren Gruppe im leicht zu erreichenden Teil des Landes – Istrien. Auch – oder besser gesagt weil das Wetter (für die Region wirklich untypisch) nicht so recht mitspielen wollte, hatten wir die Chance uns die Halbinsel ziemlich genau anzusehen anstelle die ganze Zeit faul am Meer zu liegen und in minder regelmäßigen Abständen ein Volleyballmatch abzuhalten. Ein besonderes Highlight stellte dabei eine tagesfüllende Wanderung dar, die durch einen lokalen Wanderführer (in Form eines Hundes) geleitet wurde. Eine Reiseteilnehmerin hatte die Route im Netz recherchiert – lustigerweise war bereits dort (sorry, Link nicht verfügbar) beschrieben, wie sich zum Start der Tour ein Hund der Gruppe anschloss.

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Anbei noch der Link ins Adria-Forum (danke Jana für die Recherche) wo lustigst auch Bilder vom Wanderbegleiter auf dem Weg des heiligen Simon zu finden sind!

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Die reichlich 10 km ist uns dieser auch tapfer ohne Murren gefolgt. Eine umfänglichere Bildergalerie gibt es in der Galerie (Kroatien :: Istrien).

Die zweite Woche wurde dann etwas reiselastiger. Den Auftakt bildeten die Krka-Falls, eine beeindruckende Wasserfalllandschaft, inmitten derer sogar die Erfrischung in malerischer Umgebung statthaft ist. Der Nationalpark ist meines Erachtens nach eine klare Empfehlung. Im Übrigen lohnt es sich, das Gebiet über den Nationalpark hinaus zu erkunden – das erfordert zwar motorisierte Mobilität, führt den Reisenden allerdings an traumhafte Orte, deren touristische Erschließung noch in der Zukunft liegt. Mehr Bilder gibt es auch hier in der Galerie (Kroatien :: Krka).

Ist man einmal an den Krka-Falls lohnt sich definitiv der Besuch von Split. Die mittelalterliche Stadt nennt für das gesamte Stadtzentrum ein Weltkulturerbetitel sein eigen. Split ist kein Geheim-Tipp – Split ist ein echter “Hingucker”! Wir sind von den Krka-Falls einen Tag nach Split gefahren – ich denke das ist insbesondere im Sommer eine gute Idee. Wer in der Nebensaison reist, hält es sicher auch etwas länger da aus :-) Weitere Bilder finden sich in der Galerie (Kroatien :: Split).

Den krönenden Abschluss der Rundreise bildete die Hauptstadt Zagreb, die einerseits einen ersten Meilenstein auf dem Weg nach Hause bilden kann sowie andererseits auch ein wahrer Magnet für den visuell interessierten Touristen darstellt. Zagbreb verfügt über den Flair einer aufstrebenden Metropole. Abgesehen davon, dass ein Großteil der kroatischen Bevölkerung in und um Zagreb lebt, sieht man auf den Straßen unglaublich viele junge Leute, was der Stadt einen jugendlich-dynamischen Eindruck verleiht. Zagreb ist definitiv auch einen Abstecher wert! Jaa – auch hier gibt es noch einige weitere Bilder in der Galerie (Kroatien :: Zagreb).

Zwischen den Stationen fährt man auf hochmoderner Infrastruktur durch extrem dünn besiedeltes, durchaus gebiergiges Gebiet. Wer etwas mehr Zeit mitbringt und die Urlaubsroute etwas knapper hält, ist sicher gut beraten, sich auch inmitten des Landes umzusehen. Wer des Wanderns affin ist, findet in den Gebirgszügen ein wahres Paradies.

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Sternstädtchen Dresden: Abriss-Countdown

Nachdem ich letztens bereits darüber berichtet und eine kleine Umfrage bezüglich eines fotografischen Besuchs (mit positivem Feedback) durchgeführt hatte, habe ich am Wochenende bei der Vorbeifahrt kurz angehalten um die folgenden Schnappschüsse einzufangen. Ich würde mir das Gelände auch ein zweites Mal ansehen – diejenigen, die mir Feedback gegeben haben, sollten sich bitte der Bilder wegen nicht entmutigen lassen, nochmal Anlauf zu nehmen :-)

Die Erkenntnis ist ziemlich trocken: es steht noch ein Rest des Sternstädtchens in Niedersedlitz (nahe Prohlis :-)), der Abriss erscheint jedoch deutlich terminiert. Während inmitten des verlassenen Geländes noch eine Kita in Betrieb zu sein scheint, verfallen die Wohnbauten drumherum doch deutlich – nicht zuletzt wegen zunehmendem Vandalismus. Das Bild passt sich in die sonstigen Alltagserlebnisse nicht so recht ein, so dass sich in Anbetracht der “großen Leere” ein etwas mulmiges Gefühl einstellt :-)

Interessant ist auch ein Blick auf die Nachbarwiese – dort ist der Abriss der Bauten schon durch und außer einer Straße und einigen Parklücken erinnert glattwegs nichts daran, dass dort vor garnicht allzulanger Zeit Beton-Relikte aus DDR-Zeiten standen.

Anbei noch eine Hand voll Eindrücke:

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Dresden, 13. Februar 2012 – Mit Mut, Respekt und Toleranz

Einmal mehr jährt sich zum heutigen 13. Februar die Zerstörung Dresdens. Grund genug, visuell einen Hinweis auf die Zerstörung zu und einen Link auf die Seiten der Stadt Dresden und die jährlich stattfindenden Gedenkveranstaltungen zu hinterlassen.

Wie in den vergangenen Jahren bereits wird um 18.00 Uhr eine Menschenkette das Stadtzentrum umschließen und für 15 Minuten bei Kirchenglocken gedenken.

Mehr Informationen: Seiten der Stadt Dresden zum 13. Februar.

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Glück, Gesundheit, Freude – 2012 kann kommen!

Ein spannendes Jahr 2011 neigt sich dem Ende. Ich wünsche meinen treuen Stammlesern wie auch denen, die seltener hier einschneien für 2012 viel Glück, Gesundheit, Erfolg, Schaffenskraft und Freude bei allen privaten und beruflichen Herausforderungen!

In diesem Sinne auf eine rauschende (und unfallfreie) Silvester-Party und ein schreib- und diskussionsfreudiges Jahr 2012!

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Generation “P” und Boomerang Kids

Die Diskussion ist hierzulande etwas abgeflacht und dem Thema “demografischer Wandel” und dem damit oft in Zusammenhang gebrachten “Fachkräftemangel” sowie der vermuteten Lösung der Arbeitsmarktproblematik gewichen.

Noch vor wenigen Jahren konnte man zumindest hier und da lesen, wie sich der Berufseinstieg für die eine oder andere Gruppe (Schul-, Uniabgänger, …) anfühlt und welche Herausforderungen damit verbunden sind. Insbesondere in Krisenzeiten gibt es diesbezüglich interessante (teils erschreckende) und ohne weiteres replizierbare Entwicklungen. Auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass der Spiegel kein Szenario von der anderen Seite unserer Erde wählt, so fand ich den Artikel “Generation Boomerang in den USA – Mama, darf ich wieder bei dir einziehen?” doch interessant.

Anbei ein Ausschnitt daraus – wer mehr davon haben möchte, folgt bitte dem Link:

Der Mittelklasse-Traum zerplatzt

Junge Erwachsene wie Karl, die nach dem Studium (oder nachdem sie arbeitslos geworden sind), wieder bei den Eltern einziehen, heißen in den USA “Boomerang Kids”. Ein niedliches Wortspiel, doch die Wirklichkeit, die das U.S. Census Bureau kürzlich verkündete, ist weit weniger niedlich. Sondern ziemlich düster.

5,9 Millionen Amerikaner zwischen 25 und 34 Jahren leben derzeit bei ihren Eltern, 26 Prozent mehr als 2007, bevor die Rezession kam. Fast jeder zweite von ihnen hat ein Einkommen südlich der Armutsgrenze. Wenig verwunderlich, dass mehr als zwei Drittel aller Eltern ihre erwachsenen Kinder weiter finanziell unterstützen – doppelt so viele wie noch vor 20 Jahren. “Wir haben diese Entwicklung auch in früheren Rezessionen beobachtet”, sagt Claude Fischer, Soziologin an der Universität Berkeley. “Doch so ernst war die Lage seit vielen Generationen nicht mehr.” Manch einer wähnt sich schon zurück in den grimmigen Zeiten unter Präsident Eisenhower.

Amerikas Wirtschaft ist in trauriger Verfassung, vom Einbruch in Folge der Finanzkrise von 2007/2008 hat sie sich nie richtig erholt. Obwohl die Rezession offiziell Mitte 2009 endete, zeigt in diesen Wochen ein wahrer Platzregen an Daten, wie trüb die Aussichten sind für die Mittzwanziger bis Mittdreissiger, deren Weg zum amerikanischen Mittelklasse-Traum – Job finden, Familie gründen, Haus kaufen – durch den Mangel an Jobs abrupt gestoppt wird.

Bei 9,1 Prozent liegt die US-Arbeitlosigkeit im Schnitt, doch unter den Heranwachsenden ist sie deutlich höher – mehr als 18 Prozent etwa bei den unter 24-jährigen. “Junge Menschen, die ihren Weg erst noch finden müssen, mit weniger Wissen und weniger Erfahrung, spüren wirtschaftliche Abschwünge viel härter als andere”, sagt Jeffrey Jensen Arnett, Professor für Psychologie an der Clark University in Massachusetts. Schon ruft die “Huffington Post” die “verlorene Generation” aus.

 

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Kopierabgabe für Smartphones

Es gibt Themen die sich einfach wiederholen sobald der Markt ausreichend groß ist. Während die Experten bei CDs bereits um die Jahrtausendwende Geschäft gerochen haben, ging es 2008 mit Druckern weiter, so dass sich die lose Reihe nun mit Smartphones fortsetzen kann. Selbstredend steigen die Preise diesbezüglich – ich hoffe die 10 Jahre zwischen heute und der Brennerabgabe trüben mein Erinnerungsvermögen nicht zu sehr, ich schätze auf unter 20 DM(!) – stetig. Heute dürfen es bis zu 36 €(!) pro Smartphone sein. Golem berichtet dazu:

Die Verwertungsgesellschaften fordern von den Handyherstellern Abgaben von 12 bis 36 Euro pro Gerät. Das hat der IT-Branchenverband Bitkom am 28. Oktober 2011 erklärt. Die Zentralstelle für private Überspielungsrechte (ZPÜ) will damit die private Nutzung legaler Kopien von urheberrechtlich geschützten Inhalten abgelten.

Da können wir ja dann gleich fortsetzen mit

  • Fernsehgeräten,
  • Bildschirmen,
  • jeglicher Form des Computers,
  • Radios(!), die ja auch eine – wenn auch nur einmal nutzbare – Kopie erstellen,
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Atomstrom vs. Atomstrom

Nach der Katastrophe im japanischen Fukoshima wurde viel und entschlossen diskutiert – mit heftiger Kritik an der atomaren Stromerzeugung im Allgemeinen sowie der “deutschen” Art und Weise, die Netze mit Energie zu speisen. Nachdem nun eine gute Hand voll Atommeiler vom Netz gegangen sind, kann man nun das erste Resumee ziehen.

  • Die Importe von Atomstrom aus Frankreich haben sich im ersten Halbjahr 2011 verdoppelt.
  • Die Importe von Atomstrom aus Tschechien haben sich im ersten Halbjahr 2011 nahezu versiebenfacht.
  • EON beabsichtigt den Abbau von ca. 50% der Belegschaft am Firmenhauptsitz.
Zugegeben – die Informationsdecke über die Sicherheit der Stromerzeugung bei unseren Nachbarn ist äußerst dünn – das Gefährdungspotenzial, so viel ist sicher, ist jedoch ausgehend von der räumlichen Dichte in Zentraleuropa genauso hoch wie beim inländischen AKW-Betrieb. Gehen wir also davon aus, dass die Sicherheit der AKWs in Frankreich / Tschechien mindestens genauso hoch ist wie hierzulande?
Ich persönlich gehe davon aus, dass die Sicherheitsdebatte ohnehin nur High Level Relevanz besitzt. Spätestens wenn die Entscheidung für einen Stromanbieter fällt, regiert dann doch zu oft der Preis und das Konzept “Öko-Strom” (was die Idee “sicherer Strom” impliziert) hat das Nachsehen.
Aktionismus führt zu einem beschränkten Lösungsraum, insbesondere die folgenden Fragestellungen hätte man in meinen Augen durchaus intensiver betrachten können:
  • Lässt sich unser Energieappetit steuern (z.B. technologisch)?
  • Welche Energiequellen (technologisch) sind verfügbar und welche Konsequenzen ergeben sich aus einer Verschiebung zwischen den Quellen?
  • Welche Quellen (Beschaffungssicht) stehen zur Verfügung und welche Technologien kommen zum Einsatz? Welche Konsequenz ergibt sich aus erhöhten Importen und welche Technologien – und (sofern der Fokus auf der Minderung des Gefahrenpotenzials liegt) mit welcher Gefährdung – kommen dabei zum Einsatz?
Der gesamte Kontext liegt nun auf Eis, da die Damen und Herren aktuell ein “größeres” Problem, die so genannte “Euro-Rettung”, diskutieren müssen. Na dann…