Suchergebnisse

Suchergebnisse für ‘dresden’

1

Dresden, 13. Februar 2012 – Mit Mut, Respekt und Toleranz

Einmal mehr jährt sich zum heutigen 13. Februar die Zerstörung Dresdens. Grund genug, visuell einen Hinweis auf die Zerstörung zu und einen Link auf die Seiten der Stadt Dresden und die jährlich stattfindenden Gedenkveranstaltungen zu hinterlassen.

Wie in den vergangenen Jahren bereits wird um 18.00 Uhr eine Menschenkette das Stadtzentrum umschließen und für 15 Minuten bei Kirchenglocken gedenken.

Mehr Informationen: Seiten der Stadt Dresden zum 13. Februar.

1

Centrum Galerie: Strand & Millionenumbau

Die bisherigen Versuche, die Centrum Galerie in Dresden zu einem florierenden und akzeptierten Einkaufstempel zu machen, scheinen nach wie vor nicht die erhofften Effekte zu bringen. Nach einigen Wechseln des Managements bereits kurz nach der Eröffnung reißt bis heute die Nachrichtenflut über das Invest mitten im Dresdner Stadtzentrum nicht ab.

Starten wir mit dem Guten: seit gestern, dem 14.07.2011, ist der Stadtstrand / Citybeach / Centrum Beach auf dem Dach der Galerie eröffnet und lädt zum Entspannen ein. Über die  Planungen zum sandigen Vergnügen hatte ich bereits vor einiger Zeit berichtet – dass die Umsetzung nun tatsächlich vollzogen werden konnte erfreut mich aufrichtig. Ehrlich gestanden finde ich die Maßnahme alternativlos nachdem im Zentrum offensichtlich ein Überangebot an Parkflächen die Preise ins Bodenlose gedrückt hatte.

Deutlich unangenehmer dürften die Nachrichten um weitere Umbaumaßnahmen und fortschreitende Mieterflucht ankommen. Der SZ nach hat der Konsum mit der Marke Frieda im Untergeschoss die Galerie verlassen und nach wie vor stehen Flächen nicht unerheblichen Umfangs frei. Dabei handelt es sich vornehmlich um die wirklich ungünstig hinter den Pavillons versteckten Einheiten im Obergeschoss.

Der Arbeitstitel hat mit “Rettungskonzept” deutlich an Dramatik gewonnen und den Weg für weitere Investitionen freigemacht.

Wir werden sehen.

1

Wenn es plötzlich dunkel wird…

Die Frauen-Fußball-WM ist in vollem Gange und unsere Elf – wenn ich das korrekt verfolgt habe – trotz Medienrummel und viel Tramborium ganz gut im Rennen um den Pokal. Umso schöner, dass mein Heimatstädtchen als Veranstaltungsort aufgenommen wurde – ein wunderbares neues Stadion gibt es ja in Dresden.

Dass gerade in Dresden ein kleiner Zwischenfall für reichlich Schlagzeilen sorgte, ist zwar nicht überragend, vielleicht dient es ja dennoch einem guten Zweck. Etwas überrascht war ich über die Begründung des 10-minütigen Stromausfalls mitten während des Spiels zwischen Kanada und Nigeria schon. So heißt es, ein kurzzeitiger Spannungsausfall im gesamten (regionalen) Netz wäre die Ursache. Stimmt die Pressemeinung, so stand kurzzeitig (wie viel ist kurzzeitig?) lediglich noch eine Spannung von reichlich 100 Volt zur Verfügung. Einen Stimmungsabbruch gab es glücklicherweise (oder sollte man sagen “natürlich!”) nicht – für die Sicherheit im Stadion dürfte Licht aber eine nicht unbedeutende Rolle besitzen. Da ich bisher von einer stabilen Energieversorgung auf Basis einer dezentralen Netzstruktur ausgegangen bin, sehe ich diesbezüglich insbesondere auch für Firmen deutliches Potenzial, da der potenzielle Schaden durch unkontrolliertes Herunterfahren der Infrastruktur (IT und Non-IT) durchaus erheblich ausfallen kann.

0

Was passiert, wenn man Spülmittel in einen Springbrunnen gibt?

Die Frage ist so alt wie ich denken kann und immer wieder kommt es zu Experimenten. Für den Experimentierenden sicher lustig – für den Brunnenbesitzer eine nerven-, zeit- und geldaufreibende Angelegenheit. Wie das aussieht, kann man folgendem Bild entnehmen. Am gestrigen Montag haben in Dresden Unbekannte den Brunnen am Albertplatz mit einer offensichtlich größeren Menge “Spüli” verunreinigt und anschließend das Weite gesucht.

Also liebe Abenteurer: jetzt habt ihr gesehen, was passiert, wenn man Schaum in einen Brunnen gibt! Es gibt somit keinen Grund, noch einen eigenen Versuch zu fahren ;-)

Screenshot: sz-online.de

1

Regionale Mietpreisbildung…

Was es nicht alles gibt. In Dresden existierte einst die WoBa, deren Anteile bei der Stadt lagen. Im Zuge schwieriger finanzieller Fahrwasser fiel der Entschluss, die WoBa zu verkaufen und zumindest für den Moment die Haushaltslage der Stadt Dresden zu sanieren. Aus der WoBa ist nun die Gagfah geworden und neben den Anlagegütern hat die Gesellschaft auch eine Menge Auflagen mitgekauft, die sich mit “wirtschaftlichem Handeln” aller Voraussicht nach nur schwer verbinden lassen.

Nun ist die Gagfah im regionalen Markt der größte Anbieter von Immobilien (100.000 Immobilien auf 500.000 Einwohner), was dem Investment durchaus auch eine (regional-)politische Perspektive verleiht. Der durch die Gagfah begründete Mietpreis bildet auf Grund der großen Menge an Immobilien den Preis im gesamten Stadtgebiet (-> Mietspiegel).

Wenn ich nun den aktuellen Artikel der SZ so lese, bleibt nur eines: allen Dresdnern zu überproportional steigenden Mietpreisen zu gratulieren (da ich dazu gehöre, erlaube ich mir den Hieb). Da dies alles eine Frage der Perspektive ist, kann man auch den weiteren Immobilienbesitzern zu steigenden Werten und Mieteinnahmen Glückwünsche senden :-)

Schlagwörter: , , , ,
0

Sternstädtchen Dresden: Abriss-Countdown

Nachdem ich letztens bereits darüber berichtet und eine kleine Umfrage bezüglich eines fotografischen Besuchs (mit positivem Feedback) durchgeführt hatte, habe ich am Wochenende bei der Vorbeifahrt kurz angehalten um die folgenden Schnappschüsse einzufangen. Ich würde mir das Gelände auch ein zweites Mal ansehen – diejenigen, die mir Feedback gegeben haben, sollten sich bitte der Bilder wegen nicht entmutigen lassen, nochmal Anlauf zu nehmen :-)

Die Erkenntnis ist ziemlich trocken: es steht noch ein Rest des Sternstädtchens in Niedersedlitz (nahe Prohlis :-)), der Abriss erscheint jedoch deutlich terminiert. Während inmitten des verlassenen Geländes noch eine Kita in Betrieb zu sein scheint, verfallen die Wohnbauten drumherum doch deutlich – nicht zuletzt wegen zunehmendem Vandalismus. Das Bild passt sich in die sonstigen Alltagserlebnisse nicht so recht ein, so dass sich in Anbetracht der “großen Leere” ein etwas mulmiges Gefühl einstellt :-)

Interessant ist auch ein Blick auf die Nachbarwiese – dort ist der Abriss der Bauten schon durch und außer einer Straße und einigen Parklücken erinnert glattwegs nichts daran, dass dort vor garnicht allzulanger Zeit Beton-Relikte aus DDR-Zeiten standen.

Anbei noch eine Hand voll Eindrücke:

Seite 1 von 2212345...1020...Letzte »