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Suchergebnisse für ‘autodiebstahl’

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Sächsische Grenzkriminalität

Die Fallzahl für Grenzkriminalität scheint sich  auf hohem Niveau einzupendeln und nachdem auch Bundesinnenminister de Maizière Opfer geworden ist werden nun – Schritt um Schritt – Maßnahmen geplant. Insbesondere der Automobilexport nach Osteuropa floriert, was durch die kontrollfreie Durchfahrt begünstigt werden dürfte.

Neben dem Ansatz der grenzübergreifenden Zusammenarbeit, die auch Verfolgungen über die Grenze hinweg sowie gemeinsame Dienststellen beinhalten,  setzt man auch auf technisches Gerät. Ein mobiles Kennzeichenlesegerät soll das Aufspüren gestohlener Fahrzeuge erleichtern – das Gerät scheint bereits zu existieren nur hängt die Novelle, die den Einsatz rechtlich legitimiert, seit 2007 im Landtag.

Na dann – bleibt auf rückläufige Zahlen zu hoffen.

Via SZ.

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Thomas de Maizière an die Juristische Fakultät Dresden

Bundesinnenminister Thomas de Maizière wird von der TU Dresden für eine Honorarprofessur berufen. Als ehemaliger Dresdner, dessen Familie zu Teilen scheinbar noch hier wohnt, drängt sich ein derartiges Engagement ja quasi auf.

Für die Juristische Fakultät ist der prominente Zuwachs sicher nicht nur als Werbemittel herzlich willkommen. Herr de Maizière wird insbesondere das Thema Staatsrecht plastisch und unterlegt durch Erfahrungen der Praxis regelmäßig lesen. Meinen Glückwunsch an die Studierenden!

Wo die Juristische Fakultät der TUD gerade in der Presse ist habe ich mich ein paar Jahre zurückerinnert und war doch verwundert darüber, dass diese überhaupt noch existiert. Im Jahr 2004 kochten die Diskussionen über heftige Sparmaßnahmen sowie die Verlegung der Juristen nach Leipzig hoch. Der Spiegel-Artikel, den ich zu diesem Thema finden konnte, enthält sogar noch das Bild der Ebay-Auktion, die im Rahmen der Proteste gegen die Sparmaßnahmen angelegt wurde. Meiner Erinnerung nach wurde die Auktion durch Ebay vorzeitig beendet, so dass der Käufer die 10 Mio. gebotenen Euro nicht locker machen musste…

Die Antrittsvorlesung wird Thomas de Maizière am 20.10.2010, 18.00 Uhr im Rahmen der Dresdner Vorträge zum Verfassungsrecht halten.Wenngleich ich bisher lediglich freundliche Hinweise für Journalisten gefunden habe, könnte ich mir vorstellen, dass auch weiteren interessierten Bürger Einlass gewährt wird.

Ich nehme an, dass sein Dienstwagen etwas besser beaufsichtigt wird als sein privates Fortbewegungsmittel, welches letztens gestohlen – jedoch vor der Grenze wieder aufgefunden wurde. Auch wenn es medial wieder etwas ruhiger geworden ist, scheint mir das Thema Autodiebstahl nach wie vor sehr präsent…

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Der neue Audi A8L – Vorsprung durch Technik?

Es scheint so sensationell, dass sogar die FAZ einen Artikel zum neuen Audi A8L spendiert und das Produkt (wenngleich es für die Masse der Bevölkerung wohl eher nicht in diesem und nächsten Jahr geordert wird) überschwänglich lobend anpreist. Meinen Glückwunsch an die Marketingabteilung des Automobilherstellers!

Neben den kommerziellen Rahmenbedingungen (ja – so einen Wagen kann man schon für 79.900 € plus Überführungskosten fahren) finden sich im Artikel einige technische Möglichkeiten der Luxus-Karosse. So wirbt man heute im Luxus-Segment nicht mehr mit “Wohnzimmerfeeling” sondern ausgeklügelten Fahrerassistenzsystemen.

Diverse elektronische Assistenten sollen das Fahren sicherer machen: Abstandsregelung, Spurwechselwarner, Nachtsichtkamera, Parkhilfe und schließlich das “Audi pre sense”. Das soll einen drohenden Unfall erkennen, ihn möglichst verhindern oder zumindest seine Folgen mindern.

Aus der aktuell wiederbelebten Diskussion zum Thema Autodiebstahl und Diebstahlsicherung: insbesondere über die Diebstahlsicherung ist leider nichts zu lesen – ich nehme an, dass man es bei Lenkradschloss, Zentralverriegelung und Wegfahrsperre belässt. Aller Voraussicht nach kann der geneigte Käufer für einen kleinen vierstelligen Betrag noch ein GPS-Ortungssystem erwerben, welches dann die Route des “Käufers” übersichtlich bis zum nächsten LKW darstellbar macht.

Wer also Interesse am neuen Audi A8 bzw. dem neuen Audi A8L hat, kann nun beim Händler vorstellig werden :-)

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Autodiebstahl ist das Geschäftsmodell von gestern – und morgen!

Nachdem ich nun eine Weile nichts mehr zum Thema Autodiebstahl gelesen und auch nicht geschrieben habe, griff die FAZ das Thema anlässlich der Veröffentlichung der deutschen Kriminalitätsstatistik 2009 auf.

Neben den vielen frustrierenden Fakten über die jüngsten Anstiege der Fallzahlen enthält der Bericht eine kurze aber durchaus interessante Passage.

…ist jedoch zu berücksichtigen, dass sich insgesamt seit 1993 die Anzahl der Fälle stark verringert hat: 1993 waren es noch 214.836 Fälle im Vergleich zu den 40.375 Fällen von 2009.

Nun kann ich keine qualifizierte Aussage zu den Versicherungsprämien im Jahr 1993 treffen – einige Erinnerungen sind mir jedoch aus den Jahren ab 1998 geblieben. Tatsächlich sind die Preise für die Absicherung des “Deutschen liebsten Stück” unter vergleichbaren Bedingungen nicht gesunken sondern – ganz im Gegenteil – kräftig gestiegen. Nachdem nun über Jahre die Aufwände für die Schadenregulierung konsequent und (betrachtet man die Zahlen) in kaum vorstellbaren Größenordnungen gesunken sein sollten, haben die Versicherer ihre Handlungsspielräume offensichtlich in Größenordnungen erhöht. Sehr versichererfreundlich ist dabei das System der Schadenfreiheitsklassen. Während man in jedem unfallfreien Jahr eines der begehrten “Jahre” sammelt und sich dadurch (anfangs schneller, später langsamer) die “Prozente” senken, sinkt die fällige Prämie quasi nie in einem nachvollziehbaren Verhältnis.

Nun warte ich eigentlich frohen Mutes auf den Bericht, in dem die Ankündigung “steigender Preise” auf Grund erhöhten Regulierungsaufwänden kund getan wird.

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Toyota – Rückruf 2.0

Nach dem Mediendesaster um die Pedalerie einiger Modelle, der ja eher zufälliges Funktionieren (und Ausfallen) nachgesagt wurde, folgten Berichte, dass Teile der Modellpalette mit dem Elchtest Probleme haben und nun ist der nächste Tiefschlag zu lesen: Auf dem nordamerikanischen Markt werden 870.000 Fahrzeuge zurückgerufen, um (und das ist die gute Nachricht) “lediglich” die Halterung des Reserverads zu tauschen, welche durch Streusalzeinwirkung unter Umständen ihren Dienst vorzeitig quittiert.

Der Automobilkonzern, der über Jahrzehnte konsequent ganz oben in den Zuverlässigkeitsstatistiken zu finden war und dem damit das Image der “unkaputtbaren” Fahrzeuge anhaftete, hat nun mit schweren Problemen zu kämpfen. Inwiefern sich dieser Umstand auf die Preis- und vor allem die Rabattpolitik auswirkt, werde ich wohl in naher Zukunft testen. Imagebedingt dürfte ein solches Fahrzeug in der Diebstahlstatistik hinten anstehen – ein Punkt, den man beim Autokauf unbedingt bedenken sollte…

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PKW-Maut – next Round…

Ähnlich der generellen Tempobegrenzung auf ein noch zu spezifizierendes Maß kursiert regelmäßig die allgemeine PKW-Maut in den Medien. Angeregt wurde die Diskussion diesmal durch das Umweltbundesamt, begründet durch mögliche Umweltentlastungen.

Standesgemäß treffen sich nun die großen Parlamentsgruppierungen zum Verbal-Sparring. In Anbetracht der leicht erhöhten Staatsausgaben infolge der Banken- und Wirtschaftskrise sowie weiterer Ausgabenversprechungen (in Form von Steuersenkungen) könnte ich mir durchaus vorstellen, dass der Moment für die Einführung günstig ist – andererseits dürfte das Thema derart unpopulär sein, dass nachhaltige Imageschäden unumgänglich sind. Da darüber hinaus mittlerweile bei jeder zweiten Landtagswahl Wahlkampf wie im Bund betrieben wird und man sich damit regelmäßig die Handlungsfähigkeit nimmt, müsste ich über die “Chancen” der Einführung doch nochmal nachdenken.

Wenn ich so darüber sinniere, welches Budget man für ein privates Fahrzeug einstellen muss – ohne dass es sich um einen Montagswagen oder begehrtes Diebesgut handelt – passt die Maut-Strategie nicht so recht in meine Welt von grenzenloser Mobilität.

Fazit? Des Deutschen liebstes Kind und die Frage, auf welchem Niveau sich die Schmerzgrenze befindet. Vielleicht gelingt es ja, uns als Herkunftsland der Premiummarken selbst als wichtigen Markt aus dem Rennen zu nehmen oder zumindest die Automobilindustrie mit ihren Millionen Beschäftigten nachhaltig zu schädigen.

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