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Der Spreepark im Plänterwald

Spektakulär, spektakulär – mitten in Berlin gibt es einen Vergnügungspark der “etwas anderen Art”. Die Geschichte um die Schließung des Spreeparks im Plänterwald sowie den führenden Kopf des Unternehmens, Herrn Witte, ist medial mehr als ausgeschlachtet worden.

Seit 2001 hat sich auf dem Gelände mitten in Berlin kein Fahrgeschäft mehr bewegt, es folgte ein Insolvenzverfahren mit einigen spektakulären wie auch skurrilen Geschichten und nun konnte der interessierte Besucher das Gelände (offiziell) besichtigen. An dieser Stelle vielen Dank an Christopher Flade für die Organisation und Durchführung des interessanten Rundgangs. Die Freiheitsgrade während des Rundgangs waren großzügig – viele noch auf dem Gelände vorhandenen Fahrgeschäfte konnten (nach kurzen Sicherheitshinweisen) betreten werden.

Weitere Informationen können über

abgerufen werden. Google & Co liefern zum Spreepark selbst sowie den Unregelmäßigkeiten, die zur Schließung führten, reichlich Informations- und Bildmaterial. Erfreut bin ich über den Umstand, dass es mittlerweile eine reichliche Auswahl schicker Fotos aus dem Spreepark im Plänterwald gibt.

Update Picture-Stream: Verlassene Kaserne

Vor einigen Tagen konnte ich mir ein Bild eines verlassenen Kasernengeländes machen. Wenn ich gerade so zurückdenke, bin ich nachhaltig beeindruckt von der Kulisse, die sich im Rahmen der kleinen Fototour dort bot.

Interessant ist noch anzumerken, dass das Aufspüren derartiger Locations zwar möglich, jedoch garnicht so trivial ist. Wer auf der Suche ist, kann sich der Hilfe der “Geocacher” bedienen. Suchmaschinen und Foren lüften über den Begriff “Lost Place” meist die eine oder andere interessante Location.

Folgend die Bilderserie :-)

Kleine Nachlese: Wandern in der Sächsischen Schweiz

Auch wenn es schon wieder einige Monde her ist, dass ich in der Sächsischen Schweiz wandern war, möchte ich doch noch eine Hand voll Schnappschüsse zur Verfügung stellen. Die Route war mit ca. 500 zu überwindenden Höhenmetern über durchaus interessante Wegeführungen (zumindest für mich) anspruchsvoll und überdies ein echtes Erlebnis. Danke an Tilo für die Organisation!

An dieser Stelle sei auch der Mukoviszidose Selbsthilfe Dresden e.V. erwähnt, zu dessen Gunsten die Wanderung stattfand. Vielleicht bedenkt der eine oder andere Leser den Verein bei der nächsten Spende und hilft dabei ein:

Mukoviszidose ist immer noch eine schwere chronische Erkrankung, die heute ursächlich noch nicht heilbar ist. Für die Patienten konnte schon viel erreicht werden. Immer mehr von Ihnen erreichen heute das Erwachsenenalter. Die durchschnittliche Lebenserwartung hat sich von 15 auf 30-40 Jahre erhöht. Die Lebensqualität hat, u.a. dank neuer Medikamente, deutlich zugenommen. Es bleibt aber noch viel zu tun……

Kleine Wochenend-Nachlese: Insel Rügen 2010

Nach dem wirklich schönen Wochenende auf der Insel Rügen hier kurz meine Meinung zum Urlaubstrip auf Deutschlands größter Insel:

  • Das Wetter auf Rügen scheint immer grandios zu sein! :-) Bei 35°C hält es sich wirklich hervorragend aus.
  • Die Ostsee ist (zumindest im Norden, den Rest kann ich aktuell nicht beurteilen) klar und sauber. Die Wassertemperatur stand allerdings nicht im Verhältnis zur Außentemperatur. Bei 20°C kann man durchaus baden gehen – sich allerdings beim Betreten des Beckens einen Moment länger Zeit lassen.
  • Auf Rügen kann man getrost das “große” Portemonaie einpacken.
    • Überall wo es etwas zu sehen gibt, zahlt man zuerst Parkgebühren.
    • Nachdem man Parkgebühren gezahlt hat, stellt man fest, dass es zur Sehenswürdigkeit nicht nur 10 Minuten Fußweg sind.
    • Der Transfer, der konsequent angeboten wird und über Wege führt, die ebenso konsequent für PKW gesperrt sind, ist nicht mit den Parkgebühren abgegolten.
  • Die durchaus beeindruckenden Sehenswürdigkeiten hinterlassen keinen wirklich gepflegten Eindruck. In Anbetracht der Kostenstruktur ist das nicht nur überraschend sondern fast schon enttäuschend.
  • Man darf auf der Ostsee selbst ein Motorboot lenken (für mich eine völlig neue Erkenntnis). Die Grenze für die führerscheinfreie Kutterfahrt liegt bei 5 PS, was bei ruhiger See ausreichend ist und (für Festländler, die sonst nicht in den Genuss kommen, durchaus ein Highlight darstellt :-)
  • Die Strände der Insel sind grandios!

Insgesamt kann ich getrost ein positives Feedback ziehen – damit ich meine Leser bei der Hitze nicht allzu lange vorm Bildschirm halte: die kleine Bilder-Auslese:

Berlin: Flughafen Tempelhof

Nach einigen Tagen Ruhe hier im Blog möchte ich heute gleich zum Doppelschlag ausholen. Der letzte Besuch der Bundeshauptstadt Berlin ging mit einem Besuch des geschlossenen Flughafens Tempelhof einher.

Das durchaus beeindruckende Gelände mitten im Stadtgebiet ist mittlerweile für die Bevölkerung geöffnet. Anders verhält es sich leider mit den ausladenden Gebäuden. Diese sind zu Teilen in Nutzung – zu weiteren Teilen stehen sie leer und warten auf ein neues Bewirtschaftungskonzept. Die Gebäude darf man nach Zahlung von zarten 12 € in Form einer Führung besichtigen – na gut, immerhin.

Die Sperrung der Gebäude hat natürlich auch etwas Gutes: abgesehen von einer gewissen Leere auf Grund fehlender Passagiere ist das Gelände bisher von Vandalismus nahezu verschont geblieben – für eine weitergehende Nutzung wohl ein entscheidendes Kriterium. Eine kleine Besonderheits gab es an dem Tag, als wir da waren: auf Grund eines (nicht näher spezifizierbaren) Schlager-Events waren Teile des Flughafens durchaus belebt.

Der Preis, den Berlin dafür zahlt? 8 Mio. € – wobei der nette Herr lediglich die Summe, nicht jedoch die Positionen für Betrieb, Erhalt und Sicherung nannte. Um nicht weiter zu langweilen und mal wieder was zum Ansehen zu präsentieren: meine (zugegebenermaßen experimentell bearbeiteten) Eindrücke vom Rundgang. Was gibts zu sehen?

  • das Außengelände mit Rollfeld
  • die Bilder vom Gebäuderundgang inklusive Haupthalle sowie einiger historischer Relikte (wirklich interessant fand ich die Basketball-Arena mit angeschlossener Kneipe und Bowlingbahn, die die Amerikaner in der Nachkriegszeit errichteten)
  • die Bunkeranlage inklusive des Bunkers, der als Lager genutzt durch die Sowjets bei der Einnahme Berlins in Brand gesetzt wurde (ich hoffe, die provideten Informationen stimmen auch :-))
  • die Controllingtafel des Kraftwerks, welches zeitweilig neben dem gesamten Energiebedarfs des Flughafens noch bis zu 100.000 Haushalte versorgte

Stadtfest-Sonntag Dresden mit Turmbesteigung und Entencup

Am heutigen Sonntag hat mich das Wetter nun nochmals zum Stadtfest “motiviert”, wo das unter anderem vom Kollegen Stefan beworbene (und durch ein kleines Gewinnspiel befeuerte) Entenrennen auf der Elbe stattfand.

Weiterhin haben wir es geschafft, den Hausmannsturm mit seinen unglaublichen 221 Stufen zu besteigen. Von oben hat man einen herrlich herrschaftlichen Blick über Dresden. Die Attraktion gewährt durch den Gang durch das Schloss noch einen kleinen Einblick in die aktuelle Baulage, die man von außen nicht erhaschen kann. Fazit? Die drei Euro Eintritt sind durchaus auch für Dresdner ein lohnendes Investment.

Entgegen dem gestrigen Besuch (mit Feuerwerk und Lasershow) habe ich heute die Kamera eingepackt, um der Nachwelt einen kleinen Eindruck zu hinterlassen :-)

Ausbildungsqualität in Deutschland

Der Deutsche Gewerkschaftsbund hat einen Ausbildungsreport erstellt, der das bestätigt, was viele ahnen aber niemand aussprechen wollte: die viel gelobte Ausbildung hierzulande kann schnell zum Aushilfsjob mutieren. Die Frankfurter Rundschau schreibt dazu unter anderem:

Laut Umfrage beileibe kein Einzelfall – jeder zehnte Azubi klagt darüber, dass häufig oder gar täglich solche fachfremden Arbeiten erledigt werden müssen. Besonders oft betroffen seien davon Friseure und Kfz-Mechaniker, bei denen fast jeder dritte beziehungsweise jeder Vierte Arbeiten verrichten muss, die nichts mit dem Beruf zu tun haben.

Wie schon angedeutet: Verwunderung? Fehlanzeige… Bleibt eigentlich nur die Bitte zu bedenken, dass es sich gewöhnlich um junge und motivierte Menschen handelt, die wohl in den meisten Fällen frei von Vorurteilen in das Berufsleben starten wollten.

Die ANDROIDomanie und ihre Folgen…

Lange war der Markt mobiler Endgeräte eingefroren und fühlte sich an wie eingeschlafene Füße. Die Handyhersteller produzierten Millionen von Geräten, welche zum telefonieren und SMS schreiben geeignet waren und in wirklich harten Grenzen die eine oder andere (möglichst auf mobile Geräte optimierte Internetseite) zur Anzeige brachte. Weiterhin wurden Organizer / Smartphones angeboten, deren Funktionsumfamg die Investition nicht lohnenswert erscheinen ließ.

Das alles wird sich nun wohl ändern. Apple hat vorgemacht, was nun – diesmal vielleicht unter anderer Fahne – zum großen Erfolg werden könnte. Beinahe täglich werden neue Geräte in der iPad-Klasse vorgestellt, die mittels Googles Android auch funktional durchaus mithalten können.

Die Meldung des heutigen Tages: Viewsonics 7-Zoll-Tablet. Da ich ansich keine Werbung machen möchte, kann sich der geneigte Leser nun seinen Teil zur Preisgestaltung, dem persönlich gefühlten Bedarf eines solchen Geräts sowie der grundlegenden Modelle (Apple vs. Google) machen.

Ab Oktober soll das Gerät dann verfügbar sein, nachdem eine offizielle Vorstellung auf der IFA erfolgt ist :-)

Kurz mitgeteilt: T-Mobile LTE-Netz geht Online

Die Telekom hat ihren ersten LTE-Sendemast in Betrieb genommen. Interessanter Fakt: einige Pilotprojektteilnehmer wurden mit Geräten eines großen Handyherstellers versorgt, die mittels LTE bis zu 10 MBit/s übertragen können. Somit könnte in näherer Zukunft die Breitbandflaute in den ländlichen Regionen tatsächlich beendet sein.

Der Versuch startet in Kyritz, was sich meiner Recherche nach einige Kilometer nordwestlich von Potsdam im weiten Brandenburg befindet. Auch wenn im Golem-Forum schon wieder Unkenrufe zu lesen sind – ich bin mir sicher, die Erleichterung ist groß. Ich erinnere mich mit Grauen an die Zeit zurück, in der ich aufgrund von Glasfaserverkabelungen keinen DSL-Anschluss haben konnte. Auch wenn die Mobilfunker damals beteuerten, dass man mittels UMTS “schnell” im Internet unterwegs sein könne – vergleichbar ist die Technologie allein schon wegen der langen Latenzen mit kabelgebundenem Breitband keinesfalls.

So gesehen: viel Spaß  den Teilnehmern in der neu gewonnenen bunten Welt des WWW :-)

Stuttgart 21 – Was ist das Problem?

Seit Tagen tobt der Streit über das Großprojekt Stuttgart 21 bei dem mittels einer reichlich dimensionierten Finanzierung der Hauptbahnhof und darüber hinaus wohl das Verkehrskonzept der Stadt überarbeitet und entwickelt werden soll. Statt Freude herrschen momentan allerdings nur Probleme vor.

Bund, Land, Stadt, die Bahn sowie einige kleinere Investoren haben insgesamt reichliche 4 Mrd. € für den Umbau des Kopf- zum Durchfahrtbahnhof geplant. Neben dem Umbau des Bahnhofs werden zahlreiche Trassen erneuert sowie neu erschlossen, so dass sich die Verkehrslage in der Region (nach Fertigstellung) deutlich verbessern sollte. Weiterhin vorteilig erscheint mir die unterirdische Streckenführung, die insbesondere den sonst deutlich hör- und spürbaren Zuglärm minimiert oder gar vollständig eliminiert.

Nun sind die Leute unzufrieden und demonstrieren – teils massiv bis militant – gegen das Projekt. Als Ortsfremder erschließen sich mir leider bisher nicht die Argumente, die gegen das Projekt sprechen. Stattdessen tun sich mir kleine Parallelen zur schönen Stadt Dresden auf:

  • Der Neubau der Autobahn 17 war von Unterschriftensammlungen und heftigen Protesten begleitet. Heute gibt es die Autobahn und die Verkehrslage hat sich (gefühlt) deutlich verbessert.
  • Die geplante Waldschlösschenbrücke wurde über einen enormen Zeitraum (unter magerem Protest) geplant – als der erste Spatenstich erfolgen sollte, intensivierten sich die Proteste in ähnlicher Weise wie jetzt bei Stuttgart 21. Zwar ist die Brücke noch nicht fertig aber von derlei Aktionen habe ich lange nichts mehr gehört. Der Nutzwert des Bauwerks wird sich hier jedoch erst in der Zukunft zeigen.

Am heutigen Tage wurden nun die Abrissarbeiten am Kopfbahnhof in Stuttgart begonnen und Demonstranten bildeten ebenso Sitzblockaden.

Nun unterliege ich der Vermutung, dass das Projekt insgesamt wirtschaftlich wie auch logistisch und damit auch spürbar in der Lebensqualität der Bevölkerung der Region zum Vorteil wäre.

Befinden sich unter meinen Lesern zufällig Stuttgarter, die den Sachverhalt diskutieren können?

Aller guten Dinge sind drei – ein neues Design bitte!

Nachdem ich hier mit einem äußerst lustigen Mohrenkopfdesign im September 2007 gestartet bin, musste dieses doch sehr jugendliche Design bereits im April 2008 weichen (-> Artikel). Damals zog das (nun ausrangierte) weiße Design ein, welches so schlicht und gleichzeitig so augenschonend war, dass es bis gestern Abend hier souverän seinen Dienst tat. Erstaunlicherweise empfand (da kann mir der geneigte Leser widersprechen) ich die Wirkung bis zum letzten Tag angenehm, was für die mehr als zwei Jahre Laufzeit nicht selbstverständlich ist da man doch regelmäßig den Blick über das Werk schweifen lässt.

Geschuldet einiger Neuerungen im Web ging es dann allerdings doch ganz schnell. Insbesondere die Galerie konnte in Punkto Usability nicht wirklich punkten und schnell war ich auf der Suche nach einem schicken Ansatz zur Lösung. Was herausgekommen ist, kann man nun sehen – vielleicht lege ich an der einen oder anderen kleinen Schraube nochmal Hand an aber im Großen und Ganzen wird es wohl erstmal so bleiben. Gut gemeinte Kritik ist natürlich wie immer willkommen :-)