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Ebay scheitert mit Paypal-Zwang

Auf dem australischen Kontinent wollte das Auktionshaus einen Feldversuch unternehmen, um seine eigene Finanztochter Paypal in die Mitte zu schieben. Genauer gesagt sollten Verkäufer zur Nutzung der Paypal-Dienste verpflichtet werden. Die Australische Wettbewerbsbehörde hat dieses Vorhaben nun gestoppt und die Begründung hört sich so trivial wie auch einleuchtend und dazu noch selbstverständlich an: jeder möge doch selber entscheiden, wie er bezahlt. Wenn es sich nicht um den monopolistischen Marktführer handeln würde, könnte man noch einen Schritt weiter gehen: Jeder möge doch selber entscheiden, wo er seine Waren kauft. Monopolgesteuerte Märkte haben allerdings so ihre Eigenheiten…

Via Heise.de.

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Ebay testet Paypal-Zwang

Das Internetauktionshaus Ebay wird nicht müde, das stagnierende Geschäft wieder anzukurbeln. Die Ideen, mit welchen man Wachstum in die Kasse zaubern möchte sind allerdings eher mau.

Die Plattform schreibt ab 17.07.2008 in Australien ausschließlich Paypal als Zahlmethode. Man dementiert zwar, dieses Modell auch in anderen Ländern einzuführen – mir scheint es allerdings eher wie ein Kundenexperiment.

Für den Umstand, dass Paypal nicht kostenfrei nutzbar ist, finde ich diese Maßnahme schon recht frech. Ob es wettbewerbsrechtliche Bedenken (Ausnutzung eines Monopols, Wettbewerbsbehinderung?!) gibt, kann ich leider nicht beurteilen – das wäre allerdings für unsere Breitengrade noch zu prüfen.

Etwas Gutes hat es dann doch: Ebay erhöht den Betrag für den Käuferschutz von ca. 1770 auf ungefähr 11800 €.

Bericht bei heise.de.