Nach dem Debakel um die Wahl von Andrea Ypsilanti zur Ministerpräsidentin in Folge der letzten hessischen Landtagswahl, zeichnet sich eine erneute Katastrophe ab. Der SPD-Spitzenkanditat Thorsten Schäfer-Gümbel scheint keine ausreichend große Popularität zu besitzen um dem kommisarischen Amtsführer Koch ausreichend Stimmen abzujagen.
Hinzu kommen die extrem schlechten Prognosen, die einen regelrechten Untergang der SPD zeichnen. Lichtblick sind die 45% der wahlberechtigten Bevölkerung, die noch nicht wussten, ob sie wählen gehen.
Ich hoffe, dass der kleinmediale Wahlkampf nicht als Ursache für einen möglichen Misserfolg gewertet wird, ist es doch eine völlig neue Art der Kommunikationspolitik, die Thorsten Schäfer-Gümbel verfolgt und in meinem leicht IT-verzerrten Blick ein positives Licht wirft.
So wird es wohl kommen, dass die hessischen Bürger nicht nur über ihren Landtag sondern auch über die Reife des Wahlkampf 2.0 entscheiden.
