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Hessen wählt erneut – Schäfer-Gümbel vs. Koch

Nach dem Debakel um die Wahl von Andrea Ypsilanti zur Ministerpräsidentin in Folge der letzten hessischen Landtagswahl, zeichnet sich eine erneute Katastrophe ab. Der SPD-Spitzenkanditat Thorsten Schäfer-Gümbel scheint keine ausreichend große Popularität zu besitzen um dem kommisarischen Amtsführer Koch ausreichend Stimmen abzujagen.

Hinzu kommen die extrem schlechten Prognosen, die einen regelrechten Untergang der SPD zeichnen. Lichtblick sind die 45% der wahlberechtigten Bevölkerung, die noch nicht wussten, ob sie wählen gehen.

Ich hoffe, dass der kleinmediale Wahlkampf nicht als Ursache für einen möglichen Misserfolg gewertet wird, ist es doch eine völlig neue Art der Kommunikationspolitik, die Thorsten Schäfer-Gümbel verfolgt und in meinem leicht IT-verzerrten Blick ein positives Licht wirft.

So wird es wohl kommen, dass die hessischen Bürger nicht nur über ihren Landtag sondern auch über die Reife des Wahlkampf 2.0 entscheiden.

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Desaster in Hessen – Andrea Ypsilanti gibt auf

Nach der gescheiterten Wahl zur Ministerpräsidentin nimmt Andrea Ypsilanti ihren Hut und wird zur Neuwahl nicht mehr antreten. Damit ist die Stürzung von Ministerpräsident Koch missglückt und seitens der SPD ist es einmal mehr nicht gelungen, dem Wähler einen vertrauensvollen Eindruck zu vermitteln. Der Boykott aus den eigenen Reihen kann gut und gerne als Katastrophe interpretiert werden.

Nächster Kandidat wird Thorsten Schäfer-Gümbel sein, Franz Müntefering deutet unterdessen an, dass auch eine durchweg rote Regierungskoalition diskutabel sei. Eine weitere nicht unerhebliche Änderung der Vorzeichen – ob der Wähler das wohlwollend zur Kenntnis nimmt, wird sich noch zeigen. Ich vermute fast, dass sich das Thema Regierung für die SPD in die Zukunft verschoben hat.

Via FAZ.

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Rot-Grün-Rot – der sitzt!

Andrea Ypsilanti hat die Weichen für ihre Wahl zur Ministerpräsidentin durch Rot-Grün-Rot im hessischen Landtag gestellt und möchte ganz offensichtlich wirklich die Hilfe der Linken beanspruchen.

Nachdem das Feuer um Wolfgang Clement zwar gelöscht ist – allerdings noch kräftig raucht – hätten es die Genossen vermutlich lieber gesehen, nicht “schon wieder” derb in die Schlagzeilen zu geraten.

Neben der Tatsache, dass die politischen Gegner das gefundene Fressen sofort mit großem Getose zubereiten, wage ich zu bezweifeln, dass eine Dunkelrot-Hellrot-Grüne Mehrheitsfraktion, die sich nicht zur Koalition zusammenraufen kann, ein großes Vergnügen ist. Aber gut – des Menschen Wille…

Weitere Infos in der FAZ.