www Archiv

0

Internet im Auto – demnächst ist es käuflich

Wer heutzutage im Auto in den Genuss eines Internetzugangs kommen möchte, muss noch sein Notebook samt Verbindung (GPRS, EDGE, UMTS, HSDPA) mitnehmen – in Zukunft wird sich das ändern. BMW hat seinen neuen “Kleinen” vorgestellt und wartet mit einigen technischen Gimmicks auf.

Die Top-Variante des Navigationssystems wird in Zukunft ein Display mit einer Auflösung von 1280 * 480 Pixeln mitbringen, was Multimediainhalte anständig zulassen sollte. Hinter dem Bildschirm arbeitet eine weitaus leistungsfähigere Logik, die Daten auf einer 80GB-Festplatte ablegen kann und zudem Zugriff auf das WWW bieten soll. Die Festplatte speichert Routeninformationen, um die Performance zu verbessern und ist darüber hinaus für die Ablage von Musik geeignet. Diese wird direkt von CD, MP3-Player oder USB-Stick “eingelesen”. Vorerst erfolgt der Internetzugriff ausschließlich per GPRS, was nicht das große Surfvergnügen verspricht. Allerdings hat man auch beim iPhone mit diesem Standard begonnen, um nun in der 2.0-Variante schnelle Verbindungen zu integrieren.

Ein Wehrmutstropfen ist definitiv die Sperre, die die Nutzung (wie vom TV schon lange praktiziert) ausschließlich im Stand zulässt. Da diese Funktionen ohnehin vornehmlich für den Beifahrer interessant sind, finde ich diese Regelung eher abschreckend.

Via Golem.

Schlagwörter: , , , , , , ,
4

Mobilfunk am Ende?!

Einem Golem-Bericht zufolge bereitet man sich bei E-Plus auf die nächste Generation Mobilfunk vor. Man geht wohl davon aus, dass das bestehende Modell (Telefonie und SMS) noch für die nächsten drei Jahre Gewinne erlaubt – danach möchte man neue Dienste anbieten.

Bei der Gelegenheit möchte ich auf die Marktsituation hinweisen: die Portaldienste der großen Anbieter kamen nicht so recht an, woraufhin man jetzt echte Onlineangebote anbietet. Mit der Unterstützung der Handyhersteller im Rücken versucht man, das WWW auf das Handydisplay zu bannen. Momentan stellt sich natürlich noch die Frage, ob der Preis für die Datenpakete die breite Masse zu Begeisterungsstürmen treibt. Letztlich führte die Markteinführung des iPhones hierzulande zumindest dazu, dass wirklich jeder mit dem Thema konfrontiert wurde. Zu guter letzt fehlt dem iPhone momentan noch der UMTS-Standard, so dass der schnelle Abruf von Informationen eher eine längerfristige Angelegenheit bleibt.

Die kleineren Mobilfunkbetreiber haben sich beizeiten auf echte Onlineangebote fokussiert. Das Angebot von Internetflattarifen zu bezahlbaren Konditionen dürfte gerade in Regionen ohne DSL-Verfügbarkeit zu anständigen Absätzen geführt haben.

E-Plus-Chef Dirks sieht die Zukunft in Partnerschaften mit Internetunternehmen. Dabei werden wohl noch Hürden in der Usability (Bildschirmgrößen und Auflösungen, Eingabekonzepte,…) und vor allem der Informationsorganisation genommen werden müssen. Was am PC-Bildschirm übersichtlich aussieht, ist auf dem deutlich kleineren Handydisplay leider ungenießbar.