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Wenn es plötzlich dunkel wird…

Die Frauen-Fußball-WM ist in vollem Gange und unsere Elf – wenn ich das korrekt verfolgt habe – trotz Medienrummel und viel Tramborium ganz gut im Rennen um den Pokal. Umso schöner, dass mein Heimatstädtchen als Veranstaltungsort aufgenommen wurde – ein wunderbares neues Stadion gibt es ja in Dresden.

Dass gerade in Dresden ein kleiner Zwischenfall für reichlich Schlagzeilen sorgte, ist zwar nicht überragend, vielleicht dient es ja dennoch einem guten Zweck. Etwas überrascht war ich über die Begründung des 10-minütigen Stromausfalls mitten während des Spiels zwischen Kanada und Nigeria schon. So heißt es, ein kurzzeitiger Spannungsausfall im gesamten (regionalen) Netz wäre die Ursache. Stimmt die Pressemeinung, so stand kurzzeitig (wie viel ist kurzzeitig?) lediglich noch eine Spannung von reichlich 100 Volt zur Verfügung. Einen Stimmungsabbruch gab es glücklicherweise (oder sollte man sagen “natürlich!”) nicht – für die Sicherheit im Stadion dürfte Licht aber eine nicht unbedeutende Rolle besitzen. Da ich bisher von einer stabilen Energieversorgung auf Basis einer dezentralen Netzstruktur ausgegangen bin, sehe ich diesbezüglich insbesondere auch für Firmen deutliches Potenzial, da der potenzielle Schaden durch unkontrolliertes Herunterfahren der Infrastruktur (IT und Non-IT) durchaus erheblich ausfallen kann.

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Nach der WM: Kanzlermärchen und mehr netto!

Der Halbfinalniederlage gegen den künftigen Weltmeister – Spanien – folgend schwand die WMphorie langsam, um nach dem Finale zumindest aus dem medialen Sperrfeuer zu verschwinden. Nun ist also wieder Platz für neue Schlagzeilen auf der ersten Seite. An dieser Stelle noch mein Glückwunsch an die Spanier, die nun erstmals eine “echte” WM-Feier verproben konnten :-)

Nach der WM – und das auch gegen den Wunsch des einen oder anderen Fußballfanatikers – gehts nun also weiter mit dem normalen Alltag, in dem nicht einfach so 15.00 Uhr der Hammer fällt, damit die Angestellten zum Public Viewing Fan Fest gehen können.

Für die Entscheider unseres Landes hat das Ende des Fußballspektakels noch weitreichendere Folgen: die Startsteiten der großen Newsschleudern und natürlich die äußerst beliebte Seite 1 der Printmedien dürstet (bei gefühlten 45° im wahrsten Sinne des Wortes) nach Sensationsmeldungen. So ist es kaum verwunderlich, dass Kanzlerin Merkel gleich ins Fadenkreuz gerät.

Nachdem Roland Koch freiwillig das Handtuch wirft und Christian Wulff erfolgreich aus dem Amt des Niedersächsischen Ministerpräsidenten weggelobt wurde, tut sich in der Führungsriege ein größeres Loch auf. Die Frage, wer im Land unserer Kanzlerin etwas politische Schwungmasse entgegenbringen könnte, möchte ich nicht diskutieren – darüber hinaus ist jedoch innerhalb der CDU-CSU-Fraktion eine gewisse Führungsleere entstanden. Im kritischen Auge des aufmerksamen Bürgers wirkt das insofern etwas irritierend, als das die one-and-a-half-women-show zum echten Monolog von Angela Merkel mutieren könnte. Weiterhin fehlen natürlich wesentliche Meinungstreiber, die im Zweifel unter der Voraussetzung inhaltlicher Zustimmung die Fraktion “in die Spur bringen” können. So ist es kaum verwunderlich, dass ein politisch nahezu unbekannter Akteur als neuer niedersächsischer Ministerpräsident und “Mann der Zukunft” zelebriert wird (David McAllister). Wir werden sehen.

Noch ein Artikel passt irgendwie zur allgemeinen Polit-Mauligkeit: “Mehr netto – ein Kanzlermärchen“. So kommt der Bund der Steuerzahler für 2010 (jedoch unter Berücksichtigung der Beitragsanpassung der Krankenkassen ab dem 1.1.2011) auf folgende Differenzen, die nicht mehr wirklich nach “mehr netto” aussehen:

Jährliches Bruttoeinkommen Netto 2010 ohne Schwarz-Gelb Netto 2010 mit Schwarz-Gelb Differenz
30.000 19.462 19.399 -64
40.000 24.532 24.452 -80
50.000 29.516 29.432 -83
60.000 34.358 34.280 -78
80.000 44.931 44.854 -77

Weiterhin ist in diesem Jahr der Steuerzahler-Gedenktag im WM-Trubel untergegangen. Bis zum 4. Juli waren die Steuerzahler (statistisch geglättet) hierzulande ausschließlich für den Fiskus arbeiten – immerhin: wir sind im “grünen Bereich” angekommen.

In diesem Sinne freue ich mich wieder über die journalistischen Ergüsse abseits des markierten Grün und den silbernen Hölzern :-)

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Dresden: Public Viewing ja, aber nur am Abend?

Die Stadt Dresden hat das Public Viewing Großevent zur Fußball-WM 2010 an der Elbe beauftragt – allerdings gibt es Gegenwind aus dem Finanzministerium. Bekanntermaßen gehen Fußball-Großevents nicht ganz geräuschfrei über die Bühne und da einige Spiele mitten am (Werk)Tag stattfinden, befürchtet Finanzminister Georg Unland verminderte Leistungsfähigkeit seines Ministeriums.

Nach SZ-Information sind 4 Spiele gefährdet, wobei noch unklar ist, ob diese mit deutscher Beteiligung stattfinden.

Ob meine Freude über das öffentliche Fußball-Guggn durch die Regelung getrübt wird ist noch offen, da ich aller Voraussicht nach zu den fraglichen Zeiten ohnehin im Büro weilen werde. So hat die Diskussion wie immer zwei Schneiden – ehrlicherweise kann ich mir das Event direkt vor dem Bürofenster aus der Indoor-Perspektive nur schwierig vorstellen während der Besuch der Elbwiesen zum Public Viewing natürlich einen besonderen Reiz besitzt.

Ob die Verhandlungen mit dem Hauptsponsor (wie in der SZ befürchtet) tatsächlich nochmals aufgenommen werden müssen, werden wohl die nächsten Tage zeigen. Vielleicht umfasst der Kompromiss schlussendlich ja den Aufbau einer Sicht- und Schallschutzwand…

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Formel1 Weltmeister

Herzlichen Glückwunsch an …

Nach einem durchaus sehenswerten und spannenden Rennen darf man Kimi Räikkönen zum Gewinn des Rennens und vor allem der Fahrermeisterschaft gratulieren.

Sah es doch ewig nach einem neuen Eintrag im Guiness-Buch aus, so gewinnt heute einer, den die Medien nicht auf dem Tablett hatten. Schade ist es für den Lewis schon, hat er doch den größten Teil der Saison die Meisterschaft angeführt.

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Deutschland ist Weltmeister!!

Soeben hat die Frauennationalmannschaft die Fubball-WM gewonnen. Da erinnert man sich doch gern mal an die WM im eigenen Land zurück, bei der das den männlichen Kollegen leider nicht geglückt ist. Für bewundernswert halte ich doch die Dominanz, mit der “unser” Team die Konkurrenz in Schach hält. Wenn ich das richtig sehe, gab es nicht ein einziges Gegentor.

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