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Politiker scheuen das Web2.0

Wenig verwunderlich und nun sogar erwiesen: Politiker engagieren sich ungern im Internet. Der Grund dafür liegt für mich ansich klar auf der Hand: zu viel Transparenz. Während man bei der Festrede auf dem Dorffest so richtig vom Leder ziehen kann und auch wirklich kein einziges gutes Haar am Konkurrenten lassen muss (weil der sowieso nicht anwesend ist), bedarf es im Internet schon größerer Vorsicht. Versprechen sind urplötzlich dokumentiert und geistern bis in alle Ewigkeit durch Communities, Blogs, Wikis, Newsgroups,…

Wer ehrliche Politik macht, braucht sich davor nicht zu fürchten!

Via Golem.

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Wikipedia oder Brockhaus?!

Einer Studie zufolge ist das freie Onlinelexikon Wikipedia aktueller, richtiger, vollständiger und verständlicher als das Konkurrenzprodukt aus dem Hause Brockhaus.

Verwunderlich ist dies schon ein wenig, da sich bei der Pflege der Brockhaus-Daten Experten bemühen, während in der Wikipedia jeder, der denkt in einem Gebiet kompetent zu sein, einen Artikel verfassen kann. Das Qualitätssicherungssystem muss daher um Einiges besser sein. Die Sicherung der Inhalte in der Wiki über Diskussion und Versionsverwaltung scheint hervorragend zu funktionieren. Über die Richtlinien hält man sich da auch einigen Ärger vom Hals, in dem man nur belegbares Wissen (mit Quellenangaben) zulässt.

Als wissenschaftliche Quelle ziert sich die Wikipedia allerdings noch nicht – ich bin gespannt, wann dies “zulässig” wird.