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Werbung in Krisenzeiten

Erstaunlich ist die Entdeckung nicht – verwundert hat sie mich doch ein wenig. Ein Werbeblock im Onlineangebot der Regionalen verweist auf die Möglichkeiten des Immobilienarrangements in Dubai.

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Versprochen wird vollmundig eine Rendite von über 10% – ungeachtet der Immobilien- und Bankenkrise. Darüber hinaus liest man quasi an “jeder Ecke”, dass das Angebot an Raum in Dubai die Nachfrage langsam aber sicher um Potenzen überschreitet, was in keinster Weise Preisstabilität garantiert. Dass jetzt so offensiv Geldgeber gesucht werden, wundert mich schon ein wenig – ich dachte, man könne die Investitionen durch Ölgelder deckeln.

Schön ist auch die Anzeige der Vermögensverwaltung – kann ich dem zugeordneten Bild entnehmen, dass mittels Pferdewetten Rendite erzielt werden soll oder kauft sich der Verwalter persönlich einen neuen Gaul? Vielleicht wird ja auch in Pferdestärken investiert – nichts ist unmöglich :-)

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Moneyblogging? Geht doch!

Dass Frauen die besseren Geldverwerter sind, war klar – dass dieser Umstand nicht schon viel schneller genutzt wurde, ist schon erstaunlich. So tut sich ein kleines Blognetzwerk namens Glam auf, die Hitlisten anzuführen und damit nicht nur den Plattformbetreibern sondern auch den bloggenden Damen einen schönen Verdienst zu bescheren.

Die Funktionsweise ist genauso einfach wie genial: Frauen bloggen – über Lifestyle, Fashion, Kochen und tausende weitere Themen. Da die amerikanischen Frauen über 80% der Konsumausgaben entscheiden, sitzt damit auch gleich die richtige Zielgruppe vor der Seite, um diese werbewirksam vermarkten zu können.

Gute Idee – gute Umsetzung – viel Spaß beim Geld verdienen! :)

Via FAZ.

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Blogger sprechen übers Geld

Die große Unbekannte im Web 2.0 sind zweifelsfrei die Möglichkeiten zur Monetarisierung. Während bei größeren Projekten schon auf Grund der damit verbundenen Kosten und der investierten Zeit klar ist, dass diese durch Einnahmen gedeckt werden müssen, so ist dies bei kleinen Projekten meist völlig unklar.

Erstmal kurz zu den gängigen Möglichkeiten der Blog-Finanzierung:

  • AdSense
  • Direktwerbung
  • Trigami
  • Affiliate
  • Amazon
  • Adical
  • Ebay
  • Paid Links
  • Paid Blogging

Das wären in meinen Augen die Größten. Aber was bringt es denn nun? Blog-Marktführer Robert und selbstaendig-im-netz.de erheben regelmäßig Daten. Die Reichweite von Robert ist dabei deutlich höher (136 Teilnehmer) und die Auswertung ist sehr umfangreich – dafür findet man bei selbstaendig-im-netz (17 Teilnehmer) eher kleinere Blogs.

Generell kann man sagen, dass eine große Masse eher kleine Beträge (unter 100€) einnimmt, dafür einige wenige Blogs wirklich großzügige Einnahmen verzeichnen. Immerhin: die Kosten für Domain und Hosting sollten (für die, die sich das nicht leisten wollen) gedeckt sein und eine kleine Vergütung für “Schreibarbeit” ist auch drin. Über den zusätzlichen Aufwand, der mit der Vermarktung einhergeht, sehe ich an der Stelle einfach mal ab.

Wer denkt, auf die Schnelle mit einem Blog seinen Lebensunterhalt bestreiten zu können, dem sei getrost davon abgeraten. Die Größen der Blogosphäre bringen neben Kreativität und damit gutem Content ganz sicher auch die eine oder andere finanzkräftige Connection mit. Zum “Big Bang” dürften zudem einige jounalistische Skills von Vorteil sein.

Wer auf der Suche nach einer Möglichkeit zur Reduktion oder Deckung der Hostingkosten ist, kann sich einen guten Überblick über die Möglichkeiten holen. Auch die Höhe potenzieller Erlöse sollte (mit etwas Vorsicht) aus den Daten zu schätzen sein.

Aber, liebe Webmaster – denkt daran, dass Werbung auf der Seite nicht dazu führt, dass sich die Besucher wohler fühlen. Die Fläche geht für Content und Navigation verloren und lockt den Surfer von der Seite weg.

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Mittelstand aufgepasst! Werbung im TV!

Ein auf private Leser ausgerichteter Artikel bei Golem enthält eine kleine aber feine Botschaft an die Mittelständler. ProSieben und Sat1 bieten seit März diesen Jahres einige sonst üblicherweise im TV ausgestrahlten Inhalte an. Diese Eigenproduktionen sind ganz sicher nicht jedermanns Sache – und doch ziehen sie einen bestimmten Zuschauerkreis regelmäßig vor den Fernseher. Derzeit befindet sich das Projekt noch im Betatest und ist aus diesem Grunde werbefrei.

Das soll sich demnächst ändern. Geplant sind Werbeclips mit einer Länge von 15-30 Sekunden, die dann 1000-fach ausgestrahlt gerade einmal 60-120 € kosten sollen. Richtig interessant dürfte die Sache für Onlineshopbetreiber und alle mit einer breiten Marketingpalette im www sein, da neben dem Stream noch schneller eine Seite aufgerufen wird als vom TV-Sessel aus.

Leicht erstaunt war ich über die Anzahl Views, die man nun anbieten möchte. Wenn die Golem-Angabe stimmt (20 Mio Views pro Monat), nutzen den Dienst mehr Leute als ich gedacht hätte. Ob diese sich nun über die Werbung freuen, bleibt wohl den Agenturen überlassen.

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Werbung auf Kundendomains?!

Einem Heise-Bericht zufolge macht der amerikanische Hoster Network Solutions auf nicht genutzten Subdomains von Kunden Werbung. Es handelt sich sowohl um eigene als auch um fremde Marketingbotschaften.

Im eigens erstellten Service Agreement nimmt sich der Hoster die Freiheit. Fraglich ist dieses Vorgehen allemal – wenn ich mir vorstelle, dass auf  subdomain.stefan-jung.net plötzlich Werbung platziert ist, mit der ich so (natürlich) garnicht einverstanden bin, müsste ich wohl über einen Anbieterwechsel nachdenken.

Von einer Beteiligung des Kunden an den Werbeeinnahmen ist nichts zu lesen. Weiß man allerdings von diesem Vorgehen, kann man dies (angeblich) über die Admin-Konsole unterbinden.

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