Ich möchte die (hoffentlich endliche) Performance-Story fortsetzen. Dass WordPress nicht die performanteste Lösung ist, dürfte hinreichend bekannt sein – die Ladezeiten waren jedoch deutlich explodiert, so dass es Handlungbedarf gab. Part I der Geschichte führte zwar zu Verbesserungen, brachte jedoch nicht das erwünschte Ergebnis.
Etwas ärgerlich war der Umstand, dass sich über die Arbeiten der letzten Zeit ein kleines Fehlerchen in der .htaccess eingeschlichen hat und somit das Caching-Plugin (WP-Supercache) nur noch extra Load verursacht hat. Tatsächlich wurde bei jedem Aufruf ein neuer Snapshot erstellt, dieser jedoch nicht ausgeliefert :-) Dieser Task wäre nun abgehakt und sollte einiges an Ressourcen freisetzen.
Darüber hinaus kommt nun eine weitere Möglichkeit des Cachings zum Einsatz: Scriptcaching. PHP wird bekanntermaßen zur Runtime compiliert, was unter dem Geschwindigkeitsgesichtspunkt ganz sicher nicht die optimale Lösung ist. Der Einsatz von eAccelerator scheint auf die ersten Blick und die ersten Performancetests eine gute Wahl, wobei ich mit der Kundgabe von Freudensprüngen lieber noch eine kurze “Testphase” abwarte.
Was passiert? Die compilierten PHP-Scripte werden gespeichert, so dass nicht bei jedem Aufruf die Notwendigkeit zum Compilen entsteht. Ich erwarte mir davon eine (hoffentlich deutliche) Reduktion der CPU-Load.
Ich wünsche meinen Lesern einen schönen 4. Advent!
