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Die Google-Top-Suchbegriffe 2008

Google veröffentlichte wie jedes Jahr die meistgesuchten Begriffe. Das Ergebnis: Internet is not for Porn. Den Browserfunktionen sei Dank, befinden sich unter den Tops massenweise Domains ohne den TLD-Zusatz. Da wären

  1. eBay
  2. YouTube
  3. Wetter
  4. GMX
  5. Google
  6. Video
  7. Wikipedia
  8. Web.de
  9. Bild und
  10. Telefonbuch

auf den vorderen Plätzen. Die rot markierten Suchbegriffe halten als Domain her oder müssten nur durch die TLD (.de) ergänzt werden. Es scheint, als würden Internetuser lieber die Maus bewegen als die Tastatur zu nutzen. Die Ergebnisse der News- und Buchsuche sind schon aussagekräftiger. Demnach interessierten sich die Newsbegeisterten für Olympia, Deutsche Bahn und Peking 2008 wärend die Buchsuchenden hauptsächlich in Marketing, Harry Potter und Google interessiert waren.

Nicht uninteressant ist darüber hinaus die Liste der schnellwachsendsten Suchbegriffe, die voller Social Networks ist. Da wären: Wer kennt wen, Schüler VZ, Studi VZ und Facebook.

Auch Heise fragt sich, warum schlüpfrige Begriffe wie Sex, Porno und Co nicht auftauchten – war es doch der gleiche Zeitraum in dem fast alle Bloggrößen “Usergenerated Porn” als netten Besuchermagneten für sich entdeckten. Einzige für mich logische Erklärung: die einschlägigen Begriffe waren noch nicht SEO-überlaufen, so dass mit verhältnismäßig geringem Aufwand eine Platzierung in den vorderen Regionen möglich war.

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Trackback vs. Pingback?

Geben ist seliger als nehmen? Falsch gedacht! Das setzen von Trackbacks ohne Link auf die Seite ist zur Unsitte geworden – ebenso wie das Kommentieren mittels gewünschten Suchbegriffen. Blog-Riese Robert Basic dürfte damit deutlich mehr Aufwand haben als das hier der Fall ist – nichtsdesto trotz sollte der Hinweis auf die Quellen obligatorisch sein.

Ansich ist die Trackback-Funktion überflüssig, da Pingback automatisch einen Verweis beim Linkempfänger erzeugt. Leider funktioniert das nicht sehr zuverlässig. Hat jemand eine Idee, woran das liegen könnte?

Meinen Lesern ein schönes sonniges Wochenende!

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SAP investiert in LinkedIn

Der Walldorfer Softwarekonzern SAP, der sein Kerngeschäft derzeit auf Sparflamme fährt, investiert in LinkedIn – das amerikanische Vorbild von Xing. LinkedIn gehört neben Facebook zu den derzeit am risikoreichsten bewerteten Unternehmen. Der aktuelle Wert soll sich auf 1 Mrd. $ belaufen. Im Gegensatz zu Facebook, dessen Wert von Gründer Marc Zuckerberg großzügig auf 15 Mrd. $ geschätzt wird, klingt das zwar nach einem Schnäppchen – ganz so klar erscheint mir der Fall allerdings doch nicht.

Lange Rede, kurzer Sinn: die Investition des Konsortiums um Goldman Sachs, McGraw-Hill, SAP Ventures und Bessemer Venture Partners wird sich auf knapp 23 Mio. $ belaufen. Die verhältnismäßig kleine Summe suggeriert doch, dass man sich des Risikos durchaus bewusst ist.

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Wo gibts Bananen? Bei Konny Reimann!

Heute durfte ich ahnungslos vorm Rechner sitzend den Moment des “Kühlschrankeffekts” erleben. Während das TV-Programm einmal mehr Konny Reimann, seine Auswanderung sowie seine Familie im Angebot hatte, übertraf die Informationsnachfrage das praktisch Mögliche meines Hosts. Während in der Halbzeit der Run auf den Kühlschrank entbrennt, ist während der Übertragung der Vorzeige-Auswanderer scheinbar der Gang zum PC angesagt.

Interessant zu wissen, dass die Grenzbelastung meiner Seite bei ca. 300 zeitgleichen Zugriffen liegt, was doch etwas über meinen Erwartungen angesiedelt ist. Die Erholungszeit des Servers (Shared Host) würde ich auf einen einstelligen Sekundenbetrag einschränken, was durchaus ein akzeptabler Wert ist. Scheinbar ist sonst nichts los auf der Kiste :-)

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Vorfreude pur: WordPress 2.7

Lange habe ich mich nicht mehr so über ein WordPress-Update wie das anstehende auf Version 2.7 gefreut. Neben dem automatischen Update werden einige deutliche Veränderungen am Backend vorgenommen. Wie bei Perun zu lesen ist, sind die Arbeiten am Design abgeschlossen.

Alle WordPress-Nutzer können sich bei Bueltge und im WordPress-Blog einen Eindruck vom meiner Meinung nach äußerst gelungenen Backend holen.

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WordPress in Java = JavaPress?

Ob es das ist, was die Welt gebraucht hat, weiß ich nicht – WordPress gibt es nun jedenfalls in Java und nennt sich (nicht JavaPress sondern) nWordpress. Portiert wurde die Version 2.5.1. Die Performance soll nicht besser (aber auch nicht schlechter sein). Vorteile werden in der einfacheren Integration von Codebausteinen genannt.

Die Übersetzung nach Java wurde mittels einer automatisierten Routine (durch Numiton – ein rumänisches Startup) durchgeführt, was wohl nicht für alle Anweisungen funktioniert hat. Ich denke, das war eine sehr frühe Ankündigung.

Warum der Aufwand werden sich jetzt einige fragen – für die private Spielerei gibt es den PHP-Space mit Datenbank zum Schleuderpreis. Für den Einsatz im Unternehmen sieht es allerdings anders aus: Anforderungen an die Sicherheit und Schnittstellen spielen eine größere Rolle und genau vor diesem Hintergrund würde ich es doch nicht abschreiben.

Also: Abwarten und Tee trinken :-)

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