Google veröffentlichte wie jedes Jahr die meistgesuchten Begriffe. Das Ergebnis: Internet is not for Porn. Den Browserfunktionen sei Dank, befinden sich unter den Tops massenweise Domains ohne den TLD-Zusatz. Da wären
- eBay
- YouTube
- Wetter
- GMX
- Video
- Wikipedia
- Web.de
- Bild und
- Telefonbuch
auf den vorderen Plätzen. Die rot markierten Suchbegriffe halten als Domain her oder müssten nur durch die TLD (.de) ergänzt werden. Es scheint, als würden Internetuser lieber die Maus bewegen als die Tastatur zu nutzen. Die Ergebnisse der News- und Buchsuche sind schon aussagekräftiger. Demnach interessierten sich die Newsbegeisterten für Olympia, Deutsche Bahn und Peking 2008 wärend die Buchsuchenden hauptsächlich in Marketing, Harry Potter und Google interessiert waren.
Nicht uninteressant ist darüber hinaus die Liste der schnellwachsendsten Suchbegriffe, die voller Social Networks ist. Da wären: Wer kennt wen, Schüler VZ, Studi VZ und Facebook.
Auch Heise fragt sich, warum schlüpfrige Begriffe wie Sex, Porno und Co nicht auftauchten – war es doch der gleiche Zeitraum in dem fast alle Bloggrößen “Usergenerated Porn” als netten Besuchermagneten für sich entdeckten. Einzige für mich logische Erklärung: die einschlägigen Begriffe waren noch nicht SEO-überlaufen, so dass mit verhältnismäßig geringem Aufwand eine Platzierung in den vorderen Regionen möglich war.

