web2.0 Archiv

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Batz! Der sitzt!

Robert Basic verkauft seinen Blog “Basicthinking”. Damit kommt der schwergewichtigste Blog im deutschen Web unter den Hammer. Und das – entgegen aller meiner Erwartungen – auf dem Wühltisch Ebay. Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, in welcher Höhe sich der Erlös bewegen wird.

Robert wäre viel Erfolg für die angedachten Projekte zu wünschen!

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Als A-Blogger starten?

Robert Basic denkt laut über das Für und Wider des eigenen Blogs nach und kommt zu dem Ergebnis, dass er sich durchaus vorstellen könnte, seine “Heimat” zu veräußern und von Null zu starten. Kein uninteressanter Ansatz, kommt doch über die Zeit eine gewisse Routine ins Spiel, die neben den vielen Reizen sicher auch schattige Seiten mit sich bringt.

Beim Gedanken stellt sich die Frage, wer für den Domainkauf in Frage käme? Ein redaktionelles Startup? Eine etablierte Redaktion? Eine Privatperson? Eine Firma? Alles vorstellbar, sollte die Domain wie angesprochen bei Ebay landen. Würden die Leser bleiben? Sicher rollt der Eine oder Andere via Google auf die Seite – vorausgesetzt, die Inhalte werden mit veräußert, rollen diese Besucher weiterhin über die Server. Brisant wird es bei den Feedlesern. Aus Interesse am Folgeprojekt wird wohl der kleinste Teil sofort abspringen – nach der “Testphase” ist eine Massenabwanderung allerdings gut vorstellbar.

Ungeachtet aller negativen Aussichten dürfte die Seite Einiges an Wert auf die Wage bringen.

Vielleicht hat sich der gute Robert einmal mehr einen Scherz erlaubt und die Kommentarschlacht eröffnet? Ein schöner Linkbait ist es allemal :-)

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Datenschutz bei Suchmaschinen: Yahoo legt vor

Suchmaschinen sind das unumstrittene Tor zur großen, bunten Onlinewelt. Die Analyse der nutzergenerierten Datensätze (Suchbegriffe, aufgerufene Seiten kurzum Nutzerprotokolle) lässt zahlreiche gewinnverheißende Rückschlüsse auf die Bedürfnisse und Wünsche der surfenden Bevölkerung zu. Der Streit um den Datenschutz dieser (im Regelfall für äußerst großzügige Zeiträume personalisiert) erfassten, gespeicherten und verwerteten Daten ist auch nicht erst seit gestern Thema, so dass Yahoo jetzt voranprescht und die Reduktion der Speicherzeit angekündigt hat. In Zukunft sollen also nach 90 Tagen nur noch anonymisierte Daten auf den Yahoo-Servern zu finden sein. Mögliche Gründe?

  • Kostenersparnis
  • Imageverbesserung
  • Nutzerfang
  • Einsicht

Sei es drum – Yahoo spielt nicht die letzte Geige, liegt jedoch in Punkto Nutzungsaufkommen hinter Google weit abgeschlagen. Der Quasi-Monopolist befindet sich also in einer komfortablen Lage und muss nicht reagieren. Trotzdem dürfte es zu neuen Diskussionen kommen und Gespräche haben bekanntlich noch niemandem geschadet.

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E-Commerce-Trend rückläufig?

Klingt seltsam, scheint aber wahr: der Trend zum Onlinekauf von Weihnachtsgeschenken soll gebrochen sein. Dieses Jahr planen nach W3B “nur noch” 47% der Befragten den Kauf im Onlinehandel, während letztes Jahr über 50% diese Absichten verfolgte.

Ein klares Zeichen geht allerdings in Richtung Preissuchmaschinen: die Betreiber der netten Plattformen dürfen sich über ungebrochenen Ansturm freuen, da vor allem Schnäppchenjäger den Versandhandel 2.0 lieben.

Letztens hatte ich noch eine Studie zum Thema eCommerce in den Fingern, die in Punkto Markttrends und Umsatzentwicklungen gänzlich gegenteiliges behauptete und den Versendern goldene Zeiten versprach. Ich denke doch, dass der “Geiz-ist-Geil-Wahn” im Zuge von Finanzkrise und Rezession noch geschürt wird, so dass die Gelder kurz- und mittelfristig wohl tendenziell virtuell als reell verteilt werden.

Wo sich langfristig die Waage zwischen Preis und Service einpendeln wird, ist interessanterweise noch offen. Da es beidseitig noch Reserven gibt, bin ich guter Dinge, dass schlussendlich der Kunde den Vorteil ziehen wird.

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Coltrane alias WordPress 2.7 ist da!

Wer ab und an bei Perun vorbeischneit, dem wird nicht entgangen sein, dass sich das Upgrade auf WordPress 2.7 schon einige Zeit angekündigt hat und dass der Sprung etwas größer wird als die Versionen davor.

Der heutige Tag brachte nun die Neuerung, die mich ein wenig verzückt vorm Flimmerkasten sitzen lässt. Look and Feel? Sehr gut. Upgrade? Problemlos – ich ich bin mehr als zufrieden.

Was auf den ersten Blick auffällt sind eine gute Hand voll case-sensitive Anzeigen, die sich über das neu gestaltete Backend verteilen. Darüber hinaus bringt die Version 2.7 das automatische Upgrade mit, was es wirklich jedem ermöglichen sollte, “up to date” zu bleiben.

Interessant finde ich den Downloadcounter auf WordPress Deutschland, der just in diesem Moment 458.889 anzeigt. Das ist mehr als ich für den deutschsprachigen Raum erwartet habe.

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UMTS und dann? LTE heißt der neue Standard

Wer es probiert hat, weiß: UMTS ist schneller als GPRS – aber nicht schnell genug. Abhilfe schafft momentan die Beschleunigung HSDPA, welche Datenübertragungen von bis zu 7,6 MBit/s zulässt. Darüber hinaus ist die beschleunigte Variante deutlich reaktionsschneller als der mittlerweile schon in die Tage gekommene UMTS-Standard. Beim Gedanken an die Lizenzgebühren, die die Netzbetreiber vor dem Start der UMTS-Datennetze zahlen wollten mussten, kann einem ganz schwindelig werden – auf der Profitseite dürften nach wie vor rote Zahlen bleiben.

Neben den (auch heute noch) mäßigen Tarifen dürfte der Standard selbst käuferseitig Fragen offen gelassen haben, so dass der Konsumwahn ausblieb. Die nächste Generation der mobilen Datenübertragung verspricht einiges mehr: LTE soll Übertragungen bis 100 MBit/s im Down- und 50 MBit/s im Upstream erlauben. Damit wird die Bandbreitenlücke zwischen kabelgebundener und mobiler Übertragung perspektivisch geschlossen. Ist die Verbindung darüber hinaus stabil und großflächig verfügbar, steht auch der Monetarisierung nichts im Weg. LG Electronics stellte bereits ein funktionierendes Endgerät vor, womit die größte Hürde genommen wäre. Der Termin für eine mögliche Markteinführung (der Endgeräte) wird für 2010 angenommen.

Offen bleibt die Frage nach dem Netzaufbau – sollte die Regulierung ähnlich kompliziert und teuer wie bei der Versteigerung der UMTS-Lizenzen werden, darf der Kunde eine weitere Generation abwarten. Ist dies nicht der Fall, rückt die Vision des “mobilen Servers” in Reichweite.

Via Golem.

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