web2.0 Archiv

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Hybrid Post 2 – Brief2.0

Wenn es nach dem Willen der Post geht, könnte man demnächst die Vorzüge einer Mail mit dem Charme eines Briefs kombinieren. Im Detail bedeutet das die Zustellung von Papierpost innerhalb weniger Stunden – der Absender verschickt seine Message per Mail an die Post. Dort wird der Inhalt buchstäblich “zu Papier gebracht” und zugestellt. Weltweite Partner ermöglichen eine Versandzeit, die deutlich unter den jetzigen liegt. Darüber hinaus ergeben sich energiepolitisch deutliche Vorteile, weil der Brief eben nicht per Luftfracht über tausende Kilometer transportiert werden muss. Im Gegensatz zur Mail schneidet die Variante trotzdem schlecht ab – allein schon wegen des Ausdrucks.

Ob es einen Markt für diese Idee geben wird, dürfte die Zukunft zeigen – ich finde die Idee zu schade für die Schublade – für eine Goldgrube halte ich sie allerdings nicht.

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Gewinner der Krise? Xing!

Wozu führen Kostendruck und Entlassungswellen – außer zu schlechter Laune? Klar – die Besten suchen sich zeitnah eine neue Beschäftigung. So kommt es wohl, dass Xing die besten Zahlen der Unternehmensgeschichte präsentieren konnte.

Da die Plattform im kostenfreien Modus zwar nutzbar aber nicht nutzbringend ist, benötigt der geneigte Jobsucher einen Premium-Account, welchen die Xing AG in Rechnung stellt. Und zwischen Rechnung stellen und einer erfreulichen Zahlenpräsentation liegen nicht mehr so viele Hürden.

Zu den Zahlen:

  • Nutzer: 7 Mio (+2 Mio)
  • Umsatz: 35,3 Mio € (+15,9 Mio €)
  • Umsatz aus Kerngeschäft: 28 Mio € (besteht aus dem Vertrieb von Premiummitgliedschaften)
  • E-Commerce: 4,3 Mio € (+ 3,9 Mio €)
  • Werbung: 2,4 Mio € (+1,7 Mio €)

Xing profitiert ganz offensichtlich in erster Linie durch die zunehmende Anzahl Premiumuser – darüber hinaus konnte man jedoch auch die Einnahmen durch Plattformvermarktung und Werbung deutlich steigern. Dies dürfte nicht zuletzt auch auf eine deutlich erhöhte Nutzungsintensität von Nicht-Premium-Mitgliedern zurückzuführen sein, was zu einer erhöhten Anzahl PIs führen dürfte. Leider kann das nur vermutet werden, da keine Zahlen verfügbar sind.

Neben den Onlinediensten, zu denen wohl auch die eine oder andere Jobbörse gehören wird, dürften auch Personalvermittler reichlich zu tun haben. Nachdem ich letztens noch gegrübelt habe, welcher Branche die aktuelle Situation gut tun könnte, wäre hiermit eine gefunden.

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Wolfgang Schäuble und das Web…

Wer sich am gerade jetzt über Minister Schäuble informieren möchte, bekommt folgende Nachricht präsentiert:

Die gewünschte Seite ist temporär nicht ereichbar.

Warum? Weil betreiberseitig ein notwendiges Update für das CMS Typo3 nicht eingespielt wurde und sich natürlich jemand den “Spaß” genehmigt hat, die Inhalte leicht zu modifizieren.

Dass gerade Herr Schäuble für eine solche Aktion ins Visier gerät, ist wohl wenig verwunderlich. Jetzt bin ich jedenfalls gespannt, wie lange es dauern wird, bis man die Inhalte durchgesehen, das Update durchgeführt und den GoLive vollzogen hat :-)

Via Heise, Golem.

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Deutsche Bahn gibt Abmahnung auf

Im Falle der Abmahnung gegen Markus Beckedahl (netzpolitik.org) macht die Bahn einen ziemlich unrühmlichen Rückzieher. Wie so oft bei Streitigkeiten in Web2.0-Angelegenheiten ist man offensichtlich einmal mehr überrascht über das Strohfeuer, welches sich in solchen Angelegenheiten entzündet. Dem Blogger dürfte es nur Recht sein, da kaum ein großes Medium diesen Vorfall ausgelassen hat.

Im gleichen Atemzug kam auch Herrn Mehdorns Entschuldigung in Richtung der Bahn-Belegschaft auf Grund der Pannen, die zum Datenskandals führten.

Markus einen herzlichen Glückwunsch für den zusätzlichen Traffic und die Aufmerksamkeit sowie allen anderen ein schönes Wochenende! :-)

Via Golem, Heise, Netzpolitik.org,…

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Abgemahnt von der Deutschen Bahn

In letzter Zeit ist es um das Thema Abmahnungen etwas ruhiger zugegangen, was nicht heißt, dass es das nicht mehr gibt. Aktuell prominentester Fall ist Markus Beckedahl, Betreiber von netzpolitik.org, der Post von der Rechtsabteilung der Deutschen Bahn erhielt. Der Vorwurf besteht in der Veröffentlichung eines Vermerks des Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationssicherheit, dessen Inhalt nach Ansicht der Bahn auf die Geschäftsbeziehungen zwischen DB AG und der Network Deutschland GmbH abzielt.

Der Artikel selbst sollte wohl eher über die Datenschutzpanne bei der Bahn informieren.

In solchen Fällen ist guter Rat meist teuer, so dass wohl anwaltliche Hilfe in Anspruch genommen werden dürfte. Aktuell wird die Frage (in der Hoffnung auf mitlesende Juristen) im Blog diskutiert. Darüber hinaus hilft das Team Jaschinski Biere Brexl aus Berlin, die sich auf  “Digitales” spezialisiert haben.

Viel Erfolg und möglichst wenig Kosten!

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Wahl am heimischen PC?

Die hessische Regierungskoalition plant die Einführung der Wahl via Internet. Zumindest wäre das einer der Punkte, über die in nächster Zeit wohl heftig debattiert wird. Technisch realisierbar wäre der Vorstoß wohl allemal – auch unter den Aspekten der Sicherheit. Fraglich ist lediglich, ob ein ernsthafter Wille besteht.

Meines Erachtens nach würde die Wahlbeteiligung wohl in genau einer Zielgruppe sprunghaft ansteigen: die internet- und communitybegeisterten jungen Leute zwischen 18 und 30 Jahren wären die klaren Gewinner. Ich vermute, die Entscheidung wird von der Verteilung der Stimmen in den Bevölkerungsgruppen abhängen – kann man sich auf diese Art und Weise doch locker das Ergebnis ruinieren.

Der FDP (als Initiator) wird die Vorstellung gefallen während ich mir bei der CDU schon etwas unsicher bin. In Hessen könnte die Entscheidung sogar im Einvernehmen mit der SPD gefällt werden, deren Fraktionschef Schäfer-Gümbel ja für seine Internet-Affinität  bekannt ist.

Ich würde dies (wie kann es anders sein) über die Maßen begrüßen :-)

Via Heise.

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