waldschlößchen Archiv

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Brücki, Walbi, Castor, Sonderling – Biber for Dresden!

Nachdem die neue Elbquerung am Waldschlößchen (“Waldschlößchenbrücke“) unter der Woche wieder einmal “tierisch” in die Medien geraten ist, werde ich die freie Zeit doch direkt nutzen, den nagenden Bauarbeiterfreund mal vor die Linse zu bekommen.

Was ist passiert? Nach der kleinen Hufeisennase, die während der Diskussionen um den Bau der Brücke für Aufregung sorgte, hat sich jetzt – während des Baus – ein Biber auf der Baustelle niedergelassen. Da diese Tierchen unter Naturschutz stehen entbrannte (natürlich!) direkt die Diskussion über einen Baustopp des Megaprojekts.

Jetzt hoffe ich auf eine Portion Glück bei der Biberjagd und würde dann (sofern vorhanden) die Bilder direkt veröffentlichen :-)

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Unesco Weltkulturerbe – byebye…

Nach jahrelangem “Ringelpips” ist es nun amtlich: die Dresdner Elbauen gehören nicht mehr zu den von der Unesco definierten Weltkulturerben. Die Entscheidung fiel heute nachdem Oberbürgermeisterin Helma Orosz atemberaubende 60 Sekunden Zeit hatte, ihren Standpunkt (nochmals) darzulegen. Die Kritik am Vorgehen der Stadt bei der Planung und mittlerweile dem Bau der Waldschlößchenbrücke müssen sich die heute im Rampenlicht stehenden nicht anziehen. In Anbetracht der Verkehrssituation und der damit verbundenen Notwendigkeit einer weiteren Elbquerung ist die Identifikation einer geeigneten Stelle (in der Planungsphase) schwierig.

Die Erinnerungen an die Baumaßnahmen der Vergangenheit sollten die aufgewühlten Gemüter beruhigen: das Blaue Wunder wurde seinerseit als hässlich tituliert – der Bau der A17 (das liegt nicht arg so weit in der Vergangenheit) wurde medial ebenso massiv zerrissen. Die Akzeptanz beider (doch sehr) umstrittenen Bauwerke ist heute mit gut bis hervorragend zu werten.

Die Moral von der Geschicht – den Weltkulturerbetitel brauchen wir nicht? Das wird die Zukunft zeigen – den Stellenwert, den er seit der Diskussion über Brücke oder Tunnel eingenommen hat, dürfte er in Hinblick auf den Tourismus bei Weitem nicht haben.

Jetzt bin ich ja mal gespannt – verbalen Zündstoff hat das Thema ja in ausreichender Menge :-)

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Die Brücke am Waldschlößchen in Dresden

Die Unesco war so freundlich und hat heute entschieden, uns den Weltkulturerbe-Titel vorerst zu lassen. Die Einschränkungen überwiegen allerdings und die Forderungen sind verhältnismäßig schroff: sofortiger Baustopp, sonst wird der Titel in einem Jahr nicht mehr in Dresden sein.

Der Baustopp wird lt. SZ allerdings nicht kommen:

Ein Baustopp ist derzeit aber nicht in Sicht. Die Verantwortlichen im Rathaus zeigten der Unesco bereits die kalte Schulter. Die Entscheidung, die nach deutscher Zeit in der Nacht zum Freitag fiel, wurde in der Bundesrepublik überwiegend mit Erleichterung aufgenommen. „Die Streichung wäre nicht nur für die Stadt, sondern auch für das ganze Land eine große, schwer hinnehmbare Blamage“, sagte Olaf Zimmermann vom Deutschen Kulturrat. Erfreut zeigten sich auch die Bürgerinitiativen in Dresden, die für den Erhalt des Welterbes kämpfen und als Alternative einen Tunnel durchsetzen wollen.

Die frisch gewählte Oberbürgermeisterin Helma Orosz hat kein großes Interesse daran, den Titel zugunsten eines Baustopps und damit verbunden einer Alternativlösung zu behalten. Weiterhin lässt sie verlauten, dass eine freiwillige Rückgabe des Titels ebenso eine Möglichkeit ist.

Erstaunlich finde ich doch, wie geschickt die Unesco diesen Streitfall für die eigene Werbearbeit nutzt. Mir fällt garnicht ein, wann die Unesco medial das letzte Mal in Erscheinung getreten ist, ohne dass die Dresdner Waldschlößchenbrücke dabei Erwähnung fand.

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Tatort: Dresden, Waldschlößchenbrücke

Auf der Baustelle zur Waldschlößchenbrücke in Dresden ist es wieder einmal zu einem Zwischenfall gekommen. Nach einem Bericht der Sächsischen Zeitung haben sich einige Mutige auf einem 30 Meter hohen Kran gewagt, um dort ein Transparent aufzuspannen.

Schon einmal hat es ähnliche Zeitungsberichte gegeben, als ein Baum gefällt werden sollte. Die Protestierenden bestiegen diesen damals und verhinderten (zumindest zeitweilig) die Fällung.

Hinter den Kulissen ist der Streit über den Bau derweil noch lange nicht beigelegt. Momentan läuft noch ein Bürgerbegehren zugunsten eines Tunnels, über welches noch entschieden werden muss. Über den Bedarf einer Flussquerung ist man sich unterdessen scheinbar einig.