Das in die Tage gekommene “VW-Gesetz” aus dem Jahre 1960 ist gekippt. Der Europäische Gerichtshof erklärte das Gesetz heute für ungültig. Grund war die Begrenzung der Stimmrechte auf maximal 20% pro Anteilseigner – auch wenn dieser ein größeres Aktienpaket besitzt.
Nun ist der Weg für Porsche frei. Der Sportwagenhersteller hält derzeit geschätzte 30% am Autoriesen und plant eine Übernahme. Seitens Porsche war immer großer Zuspruch zum Sturz des Gesetzes zu hören.
Nachdem die Aktie einen gigantischen Höhenflug hingelegt hat, liegt sie heute – gegen den Markttrend – mit 3,5% im Minus.
