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Windows 7 – Auftakt nach Maß

Der Verkaufsstart des neuen Microsoft-Betriebssystems Windows 7 ist (mehr als) geglückt. Nach der Misere mit dem Vorgänger – Windows Vista – erscheint mir das allerdings wenig überraschend, ist der moderne Homo Sapiens Elektronikus doch irgendwie ständig auf technische Neuerungen fixiert. Golem berichtet von einer Absatzsteigerung in Höhe von 234% und Heise kann sich den Verweis auf den bei Mißerfolgen leicht hysterisch wirkenden Ballmer nicht verkneifen.

Einig sind sich zumindest in einem Punkt alle: Windows 7 ist im Vergleich zu Vista ein deutlicher Schritt vorwärts. Ich nehme an, diesmal wird es auch mit der (zumindest seitens Microsoft) langersehnten Ablösung des zwar schon in die Jahre gekommenen aber trotzdem irgendwie noch zeitgemäßen Windows XP.

Windows 7 – Erfahrungsbericht

Nachdem die Medien beim aktuellen Versionswechsel zu Windows 7 im Gegensatz zum Vista-Launch nur Gutes zu berichten hatten und ich mit der Vista-Installation performancebedingt ohnehin eher unzufrieden war, gab es nun eine frische Installation des neuen Produkts.

Nach den ersten Stunden des Betriebs muss ich feststellen, dass

  • das Design dem Vorgänger schon sehr ähnelt,
  • die gefühlte Performance im Vergleich zu Vista grandios ist,
  • die neu gestaltete Taskleiste einen echten Mehrwert im Umgang mit vielen Fenstern darstellt und
  • die Systemsteuerung leider (gefühlt) unübersichtlicher geworden ist.

Ich vermute, die Systemsteuerung hat sich im Vergleich zu Vista kaum verändert – dort konnnte man jedoch noch in die “klassische Ansicht” wechseln.

Nun nochmal zur Taskleiste: die Ablage der Anwendungen erfolgte bis Vista äußerst sperrig – angezeigt wurde der Name der Anwendung und des geöffneten Dokuments. Die Gruppierung der Elemente war zwar schon ein Fortschritt, jedoch fiel es schwer, das korrekte Fenster wiederzufinden. Die Taskbar von Windows 7 zeigt die Symbole der Anwendungen – nach zwei Tagen Gewöhnung ist das vermutlich die optimale Lösung. Diese werden ähnlich gruppiert, jedoch sind die Mouse-Over-Funktionen derart gestaltet, dass das Auffinden eines bestimmten Fensters deutlich vereinfacht wird. Die Schnellstartleiste sucht man vergebens, dafür erlaubt die Funktion “anheften” die flexible Fixierung von Anwendungen auf der Leiste.

Soviel dazu erstmal – ich bin recht angenehm angetan. Jetzt hoffe ich noch, dass das System stabil läuft. Ich könnte mir vorstellen, dass ich unter der Voraussetzung zufrieden bleibe.

Für Studenten wird es eine “günstige” Variante geben: für 35 € ist die Lizenz dann zu haben – benötigt man einen Datenträger kommen 13 € hinzu. Unter windows7fuerstudenten.de sind (ab 22.10.09) weitere Informationen zum Bezug verfügbar.

Vista wird zum Verkaufsschlager

Steve Ballmer lässt zum heutigen Tage verlauten, dass sich Windows Vista mittlerweile ganz ordentlich verkauft. So werden im Consumerbereich nahezu 100% und im Businesssegment ca. 45% mit dem “neuen” Betriebssystem ausgeliefert.

Das wäre dann eine Meldung aus der Kategorie “Was zu ahnen war…” – ich wüsste nicht, warum sich die neue Generation nicht durchsetzen sollte. Auch wenn es einige nicht hören wollen: ich bin ansich ganz zufrieden mit Windows Vista. Der Kompatibilitätsmodus für “ältere” Anwendungen funktioniert mehr als ausreichend, so dass ein Wechsel in meinen Augen für (fast) jeden möglich ist.

Via Heise.

Update: Hackerwettbewerb

Wie ansich auch anders nicht zu erwarten war, wurde der Windowsrechner im Hackerwettbewerb auch noch geknackt. Erstaunlich, dass nicht das System ansich sondern der Flashplayer die Lücke bot.

Zwischenzeitlich hatte ich schon vermutet, dass auf die zweite Maschine kein Preis ausgesetzt ist, da ich mir nicht vorstellen konnte, dass man bei den anderen zwei Systemen nicht hineinkommt. Die Knacker konnten sich  aber noch über 5000$ und ein Notebook freuen.

PC-Sicherheit live getestet – Apple verliert

Ein Hacker-Wettbewerb hat ergeben, dass Apples Betriebssystem gegen Windows und Linux unterlegen ist. Ziel war das Eindringen in die Betriebssysteme, was beim Mac innerhalb von 2 Minuten gelang. Schuld war ein bekanntes Sicherheitsloch im Safari-Browser. Windows Vista SP1 und Kubuntu 7.10 sind bisher nicht geknackt. Die schnellsten Hände gewannen 10.000 $.

Nach dieser medialen Watsche wird man sich wohl bei Apple schleunigst um die Stopfung des Lochs kümmern. Angst brauchen die Mac-User deswegen trotzdem nicht zu haben – über die Existenz des Lochs hinaus sind keine Informationen im  Umlauf.

Quelle: golem.de

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