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Berichte um “günstiges” iPhone 3G verdichten sich

Mehr und mehr ausländische Mobilfunkanbieter lüften das Geheimnis um die Vertragsgestaltung des neuen iPhone 3G.

Vodafone Italien wird das Gerät ab 11. Juli unter Anderem als Prepaid-Bundle anbieten – die 8GB-Variante kostet so 499€ – gerade 100€ mehr als das Vorgängermodell mit Knebelvertrag in Deutschland.

One vermeldet aus Österreich, dass das Gerät mit Vertrag (25€ monatlich) in der gleichen 8GB-Variante 149€ kosten wird – mit erweitertem Speicher (16GB) werden 229€ fällig.

T-Mobile hält sich bisher noch bedeckt – ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass wir das einzige Land bleiben, wo iPhones echte Statussymbole bleiben.

Der Eintritt in dieses Preissegment dürfte den anderen Handybauern das Fürchten lehren – jetzt wird es wirklich Zeit, dass es auch anständige Geräte weiterer Hersteller gibt.

Via M4gic und Golem.

Knebelverträge im Modelbusiness?

Wie heute in der Onlineausgabe des Magazins (mit den 4 großen Buchstaben) zu lesen ist, haben die Kandidatinnen von “Germanys next Topmodel” im Vorfeld (unter Einhaltung der üblichen Schweigepflichten) einige Verträge zu unterzeichnen. So ist dort zu lesen:

Sie müssen im ersten Jahr insgesamt 40 Prozent ihrer Einnahmen abgeben! Jeweils 20 Prozent an ProSieben und 20 Prozent an die Model-Agentur „Face your Brand“

Gut – nur frag ich mich, was daran jetzt so schlimm sein soll? Ähnlich wie bei DSDS kommen die Kandidaten mehr oder minder unvorbereitet dort an, durchlaufen ein Casting (was den Sender ja auch Geld kostet) und werden zu guter letzt noch fit gemacht für die große Bühne. Nun – der Sender (in dem Falle Pro7) wird sich die Werbepausen zwar auch entlohnen lassen – wirklich Geld verdient man bei der Konkurrenz allerdings erst, wenn die Platten im Laden stehen. So möchte man es hier eben auch handhaben. Es hat schließlich jeder der Kandidaten im Vorfeld die Möglichkeit, sich ein Lehrstelle zu suchen und den Vertrag abzulehnen. Was die Promotion über die Show angeht, kann ich mir kaum einen besseren Weg vorstellen.

Desweiteren darf man auch über die Dimensionen nachdenken. 60% bleiben den Models – leider bleibt die Frage offen, auf welche Ausgangswerte man hier die Regeln der Prozentrechnung anwenden darf. Bei Gagen im 6-stelligen Bereich dürfte die eine oder andere 20jährige mit besagten 60% recht zufrieden sein.