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Streik in der Krise: auch das gibts…

Wenig verwunderlich sind die Bestrebungen der Beschäftigten im öffentlichen Dienst – dort dürfte die Angst vorm Arbeitsplatzverlust deutlich niedriger sein als in dem einen oder anderen Wirtschaftszweig. Gerade hier in Sachsen wird aktuell den Forderungen im Bereich der Schulbildung Luft gemacht, so dass am Freitag bereits zum wiederholten Male kein Unterricht nach Plan stattfand.

Auch bei der Telekom verlaufen die Tarifverhandlungen eher trocken. Die Forderung liegt bei 8,5% mehr Lohn, während ein Angebot über eine Steigerung von 5,5% auf dem Tisch liegt. Mittlerweile wird seitens Verdi zudem verkündet, dass ein unbefristeter Streik als eine Möglichkeit durchaus vorstellbar ist.

Überdenkt man, dass die Medien derzeit überfüllt sind mit Meldungen zu steigenden Arbeitslosenzahlen und Kurzarbeit, finde ich diese Maßnahmen schon etwas verwunderlich. Im Falle der Deutschen Telekom darf zumindest noch auf sehr erfreuliche Geschäftszahlen verwiesen werden, die eine Erfolgsbeteiligung oder aber Lohnerhöhungen empfehlen. Gleichzeitig laufen jedoch Überlegungen zur weiteren Reduzierung der Beschäftigtenzahlen.

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Telekom-Sparpläne ernten Kritik

Die Pläne der Telekom zur Schließung der Hälfte der Call Center und Auslagerung von Service-Mitarbietern stoßen beim Aufsichtsrat auf derbe Kritik. Gerade im Bereich Technik sei lt. Schröder (Aufsichtsratsvorsitzender und Verdi-Bundesvorstandmitglied) mit Arbeitskämpfen zu rechnen, da die Beschäftigten die Folgen der Maßnahme an ihren ehemaligen Kollegen der Call Center sehen.

Da kommt mal wieder das Eine zum Anderen – die Telekom ist ohnehin nicht der preiswerteste Anbieter, was die RegTP wohl maßgeblich zu verantworten hätte (im Übrigen nicht ganz zu Unrecht, da dies überhaupt Wettbewerb zulässt) – zum Anderen gelingt es nicht, die Servicequalität auf einem ausreichenden Maß zu halten, was wiederum die Kunden nicht so recht zum Verweilen einlädt. Die Situation ist und bleibt verzwickt – rückläufige Kundenzahlen führen leider nicht zur Verbesserung der Bilanzsituation, was wiederum zur “Zwangsverschlechterung” im Servicebereich führen wird. Da beißt sich die Katze in den…

Via Heise.

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Verdi “veranstaltet” ab morgen Streiks

Wie schön – es war ja lange ruhig um die Gewerkschaften. Jetzt – mitten in der Ferienzeit – macht es natürlich schon allein des Rummels wegen Sinn, den Medienzeiger auf sich zu richten.

Beteiligte: Lufthansa und Verdi

Forderung: 9,8% mehr Lohn

Angebot: 7,7% mehr Lohn

Der Idealfall ist ansich “eine Hand wäscht die andere” – was da seitens der Gewerkschaften seit einiger Zeit dargeboten wird scheint mir allerdings in die falsche Richtung zu schlagen.

Wie viele der “betroffenen” Arbeitnehmer bei Verdi organisiert sind, werden die Urlauber morgen zu spüren bekommen – das Kabinenpersonal wird aber Schätzungen zufolge zur Verfügung stehen. Diese organisieren sich bei der UFO – mehrheitlich. Der Tarif mit UFO läuft allerdings noch bis Jahresende – dann dürfte das nächste Spektakel folgen: die Forderung beläuft sich momentan auf 15% mehr Lohn.

Allen Wartenden trotzdem einen schönen Urlaub!

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