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Datenschutz in den USA

Worüber man hierzulande lieber nicht spricht (ob man es nun tut oder nicht), ist in den USA scheinbar mittlerweile üblich. Das Schlüsselwort heißt Microtargeting und erlaubt es dem “Anwender”, Zielgruppen bedarfsgerecht anzusprechen. Vorstellbar ist dies in erster Linie im Handel – anhand der Wohngegend, dem Einkommen, dem Familienstand, dem bisher schon erfassten Kaufverhalten, dem Besitzstand und einiger anderer äußerst brisanter Daten lässt sich ziemlich genau abschätzen, welche Produkte oder Produktgruppen in welchen Preissegmenten interessant sein könnten. Einige werden sich jetzt denken “Super! Da bekomme ich nur noch Werbung, die mich wirklich interessiert!” – andere werden sich ärgern, wenn ihnen aus vollkommen unerklärlichen Gründen der Kreditantrag für den Eigenheimbau abgelehnt wird (weil er beispielsweise in einer für die Bank uninteressanten Region wohnt).

Was im Handel und im Bankwesen funktioniert, wird wohl in der Politik nicht versagen – so zumindest ist die Devise lt. Heise im amerikanischen Wahlkampf. Anhand einiger Analysen werden die Leute gezielt über die Wahlkampfziele der eigenen Partei informiert (oder eben belogen). Möglich sind so völlig unterschiedliche (und im Extremfall auch kontraire) Kampagnen, nach denen in der Bevölkerung kaum noch jemand unbedient bleibt.

Das schlechte an politischen Entscheidungen: des einen Freud ist des anderen Leid…

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Kein Bock – Idle at work

Auf meinem Sprachexkurs zum heutigen Abend war ich in New York. Meine Reise durch die Innenstadt endete an der 116ten, wo ich einen lustigen Blog gefunden habe. In Anlehnung an das Keinbockblog (oder andersrum?!) schreibt auch dort jemand über seine “berufliche Freizeit”. Passend zur Vorwahl in den USA kann man momentan einige erlesene Bilder der Kandidaten bewundern.

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Auf und nieder…

DAX 24.01.08

Das Spektakel an der Börse hält weiter an. Nachdem in den letzten Tagen massive Kurseinbrüche zu verzeichnen waren, hat sich der DAX heute weiter erholt. Die Umsätze und die Volatilitäten sind seit Tagen durch extrem nervöses Auftreten der Investoren auf erhöhtem Niveau. Als Auslöser für diesen Trend wird die Immobilienkrise in den Vereinigten Staaten gehandelt. Erstaunlich finde ich die Tatsache, wie ein scheinbar regionales Problem weltweite Maße annimmt.

10-Tages-Chart Dow Jones

Noch viel erstaunlicher ist die Tatsache, dass die Verluste an den Börsen außerhalb der USA deutlich größer waren als auf dem “Verursachermarkt”. Da hat Ben Barnanke mit seinem Zinsentscheid wohl “schlimmeres” verhindert.

Vergessen sollte man nicht die vielen Einzelschicksale, die mit dieser Krise in Zusammenhang gebracht werden können. Betroffen sind vor allem Leute mit der Absicht, sich einen Traum (und eventuell ein abgesichertes Leben im Alter) zu erfüllen. Fraglich ist vor allem das Vorgehen der Kreditinstitute in den USA bei der Kreditvergabe. Ich werde das Gefühl nicht los, dass da Kredite vergeben worden sind, bei denen man von Anfang an einen Totalverlust hätte buchen können.

Quellen der Grafiken: comdirekt.de

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Konny Reimann in Texas…

… verkauft sein Haus – wie ich gerade gelernt habe.

Wer sich jetzt fragt, wer Konny Reimann ist – das ist der wohl berühmteste deutsche Auswanderer in Texas. Seit nunmehr 3,5 Jahren wird über ihn und seine Familie berichtet.

Jetzt stellt sich lediglich noch die Frage, warum ich einen Beitrag über ihn verfasse? Ich fand die Art und Weise des Product-Placement interessant. Im engeren Sinne geht es aber nur um die Internetadresse der Immobilienmaklerin der Reimanns, die doch recht deutlich eingeblendet war. Man findet sie unter www.ritagreer.com. Wer sich die Seite anschaut, wird schnell zu dem Ergebnis kommen, dass dort kein international agierender Konzern dahintersteht. Für willige Auswanderer, die in der Nachbarschaft “TV-Stars” haben wollen, ist das der absolute Surftipp :-)

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Revision gegen 220.000$-Urteil

Nachdem eine Frau in den USA zu 220.000 US-$ Strafe verurteilt wurde, weil ihr scheinbar nachzuweisen war, dass sie urheberrechtlich geschütztes Material in ihrem öffentlichen Kazaa-Ordner hatte, wird es nun ein Berufungsverfahren dazu geben. Die Urteilsfindung scheint dabei umstritten, da man sich nicht einigen kann, ob die Bereitstellung oder aber der tatsächliche Download durch andere Nutzer die strafbare Handlung darstellt. Die Betroffene hat nun eine Spendenseite eingerichtet, um weitere gerichtliche Schritte finanzieren zu können.

Scheinbar sind solche Berufungsverfahren in den USA allerdings üblich – spektakuläre Urteile der ersten Instanz werden selten rechtskräftig. Rest des Artikels lesen »

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Zack! Da sind es wieder 8000

… Punkte, die der Dax auf die Waage bringt. Innerhalb weniger Minuten legte der Index 40 Punkte zu. Es scheint, als wäre eine Meldung aus den USA Ursache, nach der das Jobwachstum weiterhin robust sei. Die Anzahl neuer Jobs lag bei 110.000, vermutet wurde ein Wachstum von 100.000.

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