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Die Studiengebühr und ihre Verwendung

Der Ärger um die Studiengebühren, welche von Bundesland zu Bundesland erhoben werden oder auch nicht, erreicht einen neuen Höhepunkt. Die Abgabe von 500€ pro Semester sollte – so die Ansage der Politik – zur Verbesserung der Lehre genutzt werden. Schon während der Diskussionen über die Einführung waren sich die Kritiker einig: so wird es nicht. Die Gründe für die ablehnende Haltung waren weitläufig – das Grundproblem jedoch waren fehlende Konzepte zur Verwendung sowie Uneinigkeit über die Zuständigkeit der Verteilung.

Der wohl skurrilste Vorschlag zur Verbrennung der Gelder kommt jetzt aus Hohenheim, wo man die immensen Heizkosten für den wirklich schönen Altbau aus diesem Topf begleichen möchte. Warum? Weil das Land keine ausreichenden Mittel zur Verfügung stellt. Darüber hinaus werden noch einige “Löcher des Etats” gestopft. Ansich nicht unbequem – braucht man sich doch jetzt auch nicht mehr darüber den Kopf zu zerbrechen, wie man die Lehre mittels der 5 Mio. € verbessern könnte. Es bleibt also alles beim Alten.

In Sachsen existiert die Gebühr noch nicht – ich bin gespannt, wie lange dieser Zustand anhalten wird. Für eine mögliche Einführung würde ich mir durchdachte Konzepte wünschen, die günstigstenfalls nicht politisch motiviert sondern in Zusammenarbeit von Uni und Studenten entstehen. Vielleicht kommt alles ganz anders und die Länder, in denen die Studiengebühr gezogen wird, schaffen diese wieder ab.

Via Unispiegel.

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Empfehlung heute: Lange Nacht der Wissenschaften

Wie jedes Jahr bleiben heute die Dresdner Universitätstore länger geöffnet und die Einrichtungen laden zur “Langen Nacht der Wissenschaften“. Alle Wissbegierigen können sich neben interessanten und schick gestalteten Veranstaltungen auch über mögliche Studiengänge informieren.

Besonders beliebt dürften wie jedes Jahr die Experimentalshows und -vorlesungen sein sowie die sonst verschlossenen Räumlichkeiten wie der “schalltote Raum”.

Via Claudia-Kaiser.info.

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Demonstration in Dresden

Nach dem Pariser Vorbild hat die Polizei heute in Dresden aufgerüstet. Zwischen Hauptbahnhof und Universitätsgelände sind (zumindest war das vorhin so) die meisten Leute im Beamtengrün gekleidet. Grund ist eine Studentendemonstration, die sich gegen die Änderung des Hochschulgesetztes richtet, in der die Mitbestimmung der Studierenden gekürzt werden soll.

Erwartet werden neben den Studenten der TU Dresden und der HTW auch Demonstranten aus den anderen sächsischen Hochschulstandorten.

Dresden ist ja für größere Polizeieinsätze bekannt – ich erwarte eigentlich eine Berichterstattung in den großen Medien – auch wenn das für das Image der Stadt ansich nicht das Richtige ist. Kann man nur hoffen, dass es zu keinen Ausschreitungen kommt.

[EDIT]

Für Interessierte: so sieht das dann aus :-)

Demonstration Dresden

Quelle: http://www.intermobil.org

[/EDIT]

Ich muss sagen, da haben ne Menge Leute teilgenommen. Eine kurze Chronik findet derjenige, der den “Weiter-Knopf” betätigt. Rest des Artikels lesen »