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Dresden: erstmal keine Umweltzone

Die Diskussion um eine Umweltzone in Dresden brodelt bereits seit einiger Zeit und bisher sind keine Verbotsschilder für Autos mit gelben und roten Plaketten zu sehen. Das ist gut so und ich würde mich dafür aussprechen, es dabei zu belassen. Warum? Weil die Wirksamkeit der Gesamtmaßnahme “Umweltzone” bisher weder erwiesen noch anzunehmen ist. Die Städte, die über eine solche Zone verfügen, können davon ein Lied singen.

Sei es drum – was einmal auf Papier niedergeschrieben ist, lässt sich nicht einfach ignorieren und verursacht folgerichtig anständig Kosten. In Dresden wurde nun ein Luftreinhalteplan entworfen, dessen Inhalt ich hier eigentlich lieber nicht niederschreiben würde. Zwei Punkte seien herausgegriffen:

  • die Verlangsamung des Verkehrs und
  • - unglaublich aber wahr – das Stauen des Verkehrs auf den Einfallsstraßen

sollen die Belastungen reduzieren. In Zeiten hoher gemessener Belastungen sollen “Pförtnerampeln” den gesamten Verkehr Richtung Innenstadt “lahmlegen”. Den Verweis auf die schlechtere Gesamtbilanz (weil im Stau völlig sinnlos Sprit verbrannt wird) halte ich kurz.

Trotz allem: ein ganz klares Pro, dass es vorerst keine Umweltzone geben wird – über die Maßnahmen halte ich solange Stillschweigen bis die Herren bei der EU bemerken, dass die Einführung der Umweltzonen wirkungslos bleibt und das Paket kippt (*hust). In diesem Zeitfenster würde ich dann für die Abschaffung der getroffenen “Maßnahmen” plädieren.

More: DNN, Bild, sz-online, Umweltzone in Dresden auf stefan-jung.net aus dem Jahr 2009 (mittlerweile überholt).

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Dresden: 26er Ring wird Umweltzone

Was in anderen Städten bereits vor geraumer Zeit geplant und umgesetzt wurde, passiert nun auch in Dresden: der “26er-Ring” wird ab 2010 zur Umweltzone. Für alle, die mit dem Auto diesen Bereich kreuzen möchten, bedeutet dies: Plakette kleben. Wer mit seinem Fahrzeug keine grüne Plakette bekommt, muss draußen bleiben.

Hintergrund sind durch die EU festgesetzte Grenzwerte für Abgase – in Dresden handelt es sich maßgeblich um Stickoxide – die Feinstaubbelastung befindet sich im “grünen” Bereich.

Erstaunt war ich über die Menge der Fahrzeuge, die der Auswertung der SZ zufolge keine grüne Plakette erhalten. Von 210.000 Fahzeugen betriff es 50.000, was immerhin runde 25% darstellt.