umsatz Archiv

2

iPad-Verkaufsstart – war das klar?

Im Gegensatz zu den in der Vergangenheit medial mit größtem Interesse verfolgten Starts von iPhone, iPod & Co waren die Vorzeichen beim jetzt erhältlichen iPad deutlich getrübt. Von nutzlos über zu teuer bis hin zu funktional zu stark beschränkt konnte man alles lesen.

Wider allen Erwartungen konnte das neue Apple-Gerät beim amerikanischen Verkaufsstart einen Rekordabsatz verzeichnen. Über die extreme Quote von 270.000 Stück auf die ersten zwei Handelstage beim iPhone-Start 2007 hinaus wurden noch weitere 30.000 Geräte abgesetzt und damit eine neue Rekordmarke gesetzt. Bei einem Preis zwischen 499 und 699 Dollar und der (zugegebenermaßen gewagten) Annahme, dass die Ausstattungsvarianten gleichverteilt an den Mann gebracht wurden, ergibt sich ein schickes Umsatzvolumen von ca. 180 Mio. US-$.

Nun kann man sagen was man will – Apple hat ganz offensichtlich wieder einmal alle Hausaufgaben erledigt. Viel Spaß den Besitzern mit dem neuen Spielzeug :-)

4

Das Wort zum Freitag: die Deutschen finden Windows 7 spitze!

Nachdem ich mit meinem letzten Artikel zum neuen Microsoft Operating System “Windows 7 verbal leicht abgestraft wurde, versucht sich heute Golem an der Thematik.

Lt. Microsofts Deutschland-Chef Achim Berg liegen wir hierzulande in punkto Absatzzahlen von Windows 7 im internationalen Vergleich ganz vorn. Das könnte zum einen an dem extrem positiven Medienecho, welches ja bereits vor dem offiziellen Verkaufsstart zu finden war, liegen oder vielleicht auch schlicht und ergreifend daran, dass das Betriebssystem einfach besser ist als seine Vorgänger.

Mein persönlicher Test ergibt bisher nach wie vor nur Positives: Performance, Kompatibilität von Anwendungen, Usability – aktuell habe ich keine Kritik zu adressieren.

Microsoft wird’s freuen – dürfte Windows 7 doch dafür sorgen, dass der Umsatz im nicht ganz irrelevanten Betriebssystemgeschäft gerade vor Weihnachten zum Geschäftstreiber wird.

0

Der Wirtschaftskrise zum Trotz: “Big Blue” IBM schreibt Gewinne

Aktuell dürfte es kaum Branchen geben, die nicht unter den Belastungen der Krise stöhnen – IBM gehört nicht dazu. Der Branchenprimus hat Zahlen vorgelegt – trotz rückläufigem Umsatz ist es gelungen, am Ende der Rechnung eine schwarze Zahl zu präsentieren. Der Umsatz gab um knapp 7% auf 23,5 Mrd. US $ nach, der Gewinn konnte im Vergleich zum zweiten Quartal um 14% auf 3,2 Mrd. US-$ gesteigert werden (Golem).

Interessant: der Konzern verfügte vor einem Jahr noch über 386.000 Mitarbeiter – heute sind es (trotz Stellenstreichungen) ca. 400.000. Offensichtlich lassen sich rückläufige Umsätze mit personellen Aufstockungen und Gewinnen kombinieren. Charmanter Ansatz.

Der Chartverlauf des letzten Jahres dürfte die Anleger erfreut haben – am heutigen Tag muss der Wert allerdings ein Minus von 4,7% hinnehmen.

ibm

Grafik: Yahoo Finance

Schlagwörter: , , , , ,
0

Gewinner der Krise? Xing!

Wozu führen Kostendruck und Entlassungswellen – außer zu schlechter Laune? Klar – die Besten suchen sich zeitnah eine neue Beschäftigung. So kommt es wohl, dass Xing die besten Zahlen der Unternehmensgeschichte präsentieren konnte.

Da die Plattform im kostenfreien Modus zwar nutzbar aber nicht nutzbringend ist, benötigt der geneigte Jobsucher einen Premium-Account, welchen die Xing AG in Rechnung stellt. Und zwischen Rechnung stellen und einer erfreulichen Zahlenpräsentation liegen nicht mehr so viele Hürden.

Zu den Zahlen:

  • Nutzer: 7 Mio (+2 Mio)
  • Umsatz: 35,3 Mio € (+15,9 Mio €)
  • Umsatz aus Kerngeschäft: 28 Mio € (besteht aus dem Vertrieb von Premiummitgliedschaften)
  • E-Commerce: 4,3 Mio € (+ 3,9 Mio €)
  • Werbung: 2,4 Mio € (+1,7 Mio €)

Xing profitiert ganz offensichtlich in erster Linie durch die zunehmende Anzahl Premiumuser – darüber hinaus konnte man jedoch auch die Einnahmen durch Plattformvermarktung und Werbung deutlich steigern. Dies dürfte nicht zuletzt auch auf eine deutlich erhöhte Nutzungsintensität von Nicht-Premium-Mitgliedern zurückzuführen sein, was zu einer erhöhten Anzahl PIs führen dürfte. Leider kann das nur vermutet werden, da keine Zahlen verfügbar sind.

Neben den Onlinediensten, zu denen wohl auch die eine oder andere Jobbörse gehören wird, dürften auch Personalvermittler reichlich zu tun haben. Nachdem ich letztens noch gegrübelt habe, welcher Branche die aktuelle Situation gut tun könnte, wäre hiermit eine gefunden.

0

Umsatzeinbruch bei Intel

Trotz Weihnachtsgeschäft brach der Umsatz des Chipherstellers Intel im vierten Quartal drastisch ein und lag mit 23% im Minus bei trotzdem noch beachtlichen 8,3 Mrd. $. Dass die Erwartungen bereits deutlich reduziert waren, zeigt sich unter Anderem in den Aufwänden für Forschung, Entwicklung und Akquise, die um 200 Mio. $ gekürzt bei 2,6 Mrd. $ lagen.

Schlagwörter: , ,
4

Weihnachtsgeschenke

Im Schutz der Dämmerung probiert wohl gerade einer meiner Nachbarn sein Präsent aus. Das für diese Jahreszeit etwas ungewöhnliche Geräusch eines Rasenmähers brachte mich gerade doch ein wenig zum Schmunzeln.

Interessieren würden mich die “Renner” zum Weihnachtsfest 2008 – sind es nun die über das Jahr so durch die Medien geschobenen Netbooks? Oder doch eher die Spielekonsolen? Auch wenn die Elektronikmärkte ihren Teil verdient haben werden und die Sockenindustrie ganz sicher auch wieder gut positioniert war, vermute ich die Umsätze im Bereich des Kinderspielzeugs noch viel höher – Lego & Co wären also mein Tipp. Kennt jemand eine schöne Umsatzstatistik nach Produktgruppen?

Seite 1 von 212