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Elektrosmog 2.0

Zugegeben: die Nachricht über drahtlose Stromübertragung ist nicht völlig neu. Dass sich auf diesem Wege mittlerweile Leistungen übertragen lassen, die den Betrieb typischer Haushaltgeräte zulassen, hat mich allerdings schon überrascht.

Dem Unternehmen WiTricity ist es gelungen,  eine Leistung in Höhe von 100 Watt drahtlos zu übertragen. Zudem verkündet man, dass eine Steigerung auf 1 Kilowatt durchaus in näherer Zukunft erforschbar wäre.

Etwas skurril hört sich jedoch der Umstand an, dass die Effektivität lediglich zwischen 20 und 30% liegt. Die heißt gleichwohl, dass für den Betrieb eines Verbrauchers mit 100 Watt Nennleistung satte 200 bis 300 Watt aus der Steckdose entnommen würden. Der Rest geht in einem elektromagnetischen Feld auf – Energie kann ja bekanntermaßen nicht einfach verschwinden.

Unabhängig von der mageren Ausbeute bin ich trotzdem gespannt auf die weitere Entwicklung – vielleicht werde ich ja bei der Planung meines Eigenheims keine Überlegungen mehr über die Kabelverläufe anstrengen müssen :-)