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Ja, nein, ich mein – jein!

Die Story um die Yahoo-Übernahme durch Microsoft ist nahezu endlos – Grund genug, einmal hier in der Historie zu kramen, wie sich die Dinge entwickelt haben.

Am 2. Februar diesen Jahres konnte ich über ein Angebot von satten 44,6 Mrd. $ berichten – ein Betrag der mittlerweile mehr als diskutabel erscheint. Sechs Tage und einige Orders später hatten sich die Kurse bereits deutlich verschoben. Weitere drei Tage später, am 11. Februar, erteilte der damalige Yahoo-CEO Yang Microsoft eine Absage, was zu deutlichen Zerwürfnissen mit den Aktionären führte. Diesem Schritt folgte die Erhöhung des Angebots auf 50 Mrd. $, welches Microsoft am 4. Mai zurückzog. Analysten munkelten, dass Yahoo – insbesondere Yang – damit zu hoch gepokert hatte, was erst zu deutlichen Kursverlusten führte und im späteren Rücktritt Yangs endete. Der medialen Stille und deutlichen Kursturbulenzen folgte Yangs Fallrückzieher, indem er selbst für die Microsoft-Übernahme warb. Microsoft bliebt hart und Yang trat zurück.

Am heutigen Tage ist nun von erneuten Verhandlungen zu lesen. Statt der vollständigen Übernahme ist jedoch “nur” vom Kauf der Suchmaschinen-Sparte die Rede. Das wirft spontan die Frage auf, wie groß der verbleibende Teil von Yahoo wäre und wie sich dieser finanzieren wird. Die Größenordnung der Transaktion hat sich innerhalb der zähen Verhandlungen mehr als halbiert, so dass “nur noch” von 20 Mrd. $ die Rede ist. Da die Marktkapitalisierung von Yahoo aktuell bei 16 Mrd. $ liegt, kann davon ausgegangen werden, dass Steve Ballmer den Angriff auf Google möglichst schnell wagen möchte.

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Yahoo wirbt für eigene Übernahme

Die Zeiten ändern sich – während Yahoo-Chef Jerry Yang bei Microsofts letztem Sturmlauf locker abgewunken hat, wirbt er jetzt für eine Übernahme durch Microsoft. In Folge der turbulenten Börsenwochen liegt der Wert des Unternehmens jetzt allerdings ein knappes Drittel niedriger (aktuell bei 13,92 $), so dass die ehemals gebotenen 33 $ pro Anteilsschein nicht mehr diskutabel erscheinen.

Ursächlich wird der geplatzte Werbedeal mit Google für die Trendwende gehandelt. Die Übermacht Googles scheint so erdrückend, dass Yahoo in eine gewisse Zwangslage geraten ist.

Gefunden in den FAZ-Blogs.

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Die Nachwehen der Übernahme: Microsoft vs. Yahoo

Nachdem der “große Deal” geplatzt ist, gab es heute an der Börse die Quittung für Yahoo. Für meinen Geschmack haben die Aktionäre allerdings nochmal Glück gehabt – ich hätte mit einem Absturz auf das Niveau vor der Übernahme gerechnet. Momentan liegt das Papier mit 14% im Minus.

Der Tageschart zeigt zudem eine Erholung seit Börsenstart, was für mich doch darauf hindeutet, dass Microsoft noch nicht vollständig mit dem Thema abgeschlossen haben soll. Steve Ballmer wäre es zumindest zuzutrauen. Der Microsoft-Kurs erholte sich derweil um 4%.

Offtopic: Wenn die Microsoft-Aktionäre nicht mitspielen wollen, kann er ja etwas von seinem auf 15 Mrd. US-$ geschätzten Privatvermögen einlegen.

Via Onvista.de und Golem.de.

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Schroffes Ende: Microsoft will Yahoo nicht mehr

Microsoft hat die Übernahme des Internetunternehmens Yahoo zu den Akten gelegt. Nachdem man das Angebot von 45 auf 50 Mrd. US-$ erhöht hatte und sich der eisige Wind seitens Yahoo auch dadurch nicht legte, zog man das Angebot gänzlich zurück.

Den Yahoo-Anteilseignern wird am kommenden Handelstag wohl genau dieser eisige Wind um die Nase wehen – die neuerliche Kursentwicklung mit doch erheblichen Wertsprüngen resultierten doch hauptsächlich aus den Übernahmespekulationen.

Vielleicht tut Microsoft damit ganz recht – dem eigenen Börsenwert war die Aussicht auf Übernahme ja nicht so gut bekommen. Durch den gesunkenen Kurs wäre die Transaktion zudem noch teurer geworden, da man Teile der Summe durch eigene Anteilsscheine begleichen wollte.

Anbei noch ein Auszug aus der FAZ:

Analysten glauben, dass Yahoo überzogen hat

Analysten gehen davon aus, dass Yahoo mit seiner abwehrenden Haltung gegenüber Microsoft überzogen hat und erwarten, dass der Konzern dies mit einem Wertverlust seiner Aktien von 30 Prozent bezahlen wird. „Wow. Ich bin geschockt, dass Yahoo nicht vernünftiger war“, sagte Walter Price von der RCM-Vermögensverwaltung in San Francisco, die sowohl Microsoft- als auch Yahoo-Aktien hält. Es sei zudem überraschend, dass Ballmer keine feindliche Übernahme für 33 Dollar je Aktie versucht habe.

Andere Analysten glauben, dass Microsoft sein Gebot aus strategischen Gründen zurückgezogen haben könnte. Damit verstärke der Softwarekonzern den Druck auf Yahoo, ein künftiges Angebot anzunehmen. Einer mit den Verhandlungen vertrauten Person zufolge brachte Microsofts Drohung mit einer feindlichen Übernahme Yahoo bereits dazu, seine ursprüngliche Forderung von 40 Dollar je Aktie auf 37 Dollar je Aktie zu senken. Der Preis sei jedoch nicht das einzige Hindernis in den Verhandlungen gewesen, sagte die Person. Microsoft habe zudem kartellrechtliche Bedenken Yahoos nicht ausräumen können. Zudem habe Yahoo eine Garantie dafür gefordert, dass das Angebot Microsofts bis zu einer möglichen Übernahme gleichhoch bleibe.

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Yahoo schickt Microsoft nach Hause

Das milliardenschwere Übernahmeangebot von Microsoft an das Internetunternehmen Yahoo hat dieses als zu niedrig zurückgewiesen. Die FAZ berichtet, die Unternehmensführung hätte das Angebot ausgeschlagen – das letzte Wort hätten allerdings trotzdem die Aktionäre.

Microsoft hatte anfänglich 45 Mrd US-$ geboten. Da die Finanzierung unter anderem auf Aktien baut und die Microsoft-Papiere seit dem Angebot gefallen sind, liegt die aktuelle Offerte “nur noch” bei 42 Mrd. US-$.

Jetzt erwarte ich mit Spannung die Reaktion der Börsen – und die der Yahoo-Aktionäre.

Weitere Meinungen gibt es unter Anderem bei heise.de, bei golem.de, bei ricdes dot com und bei node-o.

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Microsoft und Yahoo?

Seit dem Übernahmeangebot von Steve Ballmer Microsoft an Yahoo sind ein paar Tage ins Land gegangen. Folgendes Chartbild ergibt sich nun:

Microsoft 08.02.08
Yahoo 08.02.08

Microsoft bleibt optimistisch was die Übernahme angeht, während man bei Yahoo mit trockenem Kalkül alle Möglichkeiten abwägt.

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