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Im DAX wird gemischt

Den mehr als deutlichen Kursveränderungen sowie den Übernahmeplänen folgend, wird es im DAX zu Veränderungen kommen. Eines vorweg: Volkswagen wird (vorerst) noch im Index gelistet bleiben.

Am Mittwoch wird aller Voraussicht nach verkündet, dass

  • die Hypo Real Estate wegen geschrumpftem Börsenwert den Index verlässt.
  • Continental auf Grund eines verbleibenden Streubesitzes von ca. 10% den Index verlässt und unter Umständen nicht nur absteigt sondern garnicht mehr gelistet wird.
  • Salzgitter den Sprung in den DAX schafft.
  • Beiersdorf ebenfalls künftig im DAX gelistet wird.

Auch wenn VW jetzt noch im Index verweilen “darf”, wird die Frage in Abhängigkeit von der Übernahmegeschwindigkeit in näherer Zukunft wieder gestellt werden dürfen. Porsche strebt 75% an – nicht mehr dieses Jahr aber lange wird man sich damit nicht mehr Zeit lassen – und der Steuerzahler hält bekanntlich nach wie vor die Sperrminorität von 20%. Das zusammen ergäbe 95%. Begünstigend wirkt momentan der Umstand, dass Sicherungen von Optionsgeschäften weiterhin zum Streubesitz zählen – wenngleich die Absichten der Firma Porsche sehr eindeutig sind und die Wahrscheinlichkeit, dass diese Papiere den freien Markt nochmals sehen eher gering ist.

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Volkswagen-Gong – die Erste

In Folge der massiven Kursschwankungen der Volkswagen-Aktie hat die Deutsche Börse nun auf nicht unerheblichen Druck hin vorzeitig reagiert. Ab kommendem Montag wird die VW-Aktie in den deutschen Aktienindex DAX mit einer maximalen Gewichtung von 10% eingehen. Während der massiven Kurssprünge und der damit verbundenen Wertsteigerung war der Einfluss des Konzerns in der Spitze auf 50% gestiegen und hatte zu deutlichen Verzerrungen geführt.

Die Einsicht der Porsche-Verantwortlichen (mit nicht ganz uneigennützigem Handel) bis zu 5% der Anteile freizugeben, konnte die Entscheidung nicht verhindern. Der Ankündigung folgte der Vorwurf, Porsche würde den Wert des VW-Konzerns beeinflussen. Tatsächlich würde der Verkauf von Optionen, welche Porsche zur Kurssicherung nutzt, den Schwaben ungeahnte Summen in die Kasse spülen. Bei einer Marktkapitalisierung von bis zu 300 Mrd € stehen dem 5%-Paket (ungehebelt) 5 Mrd € gegenüber.

Auch die Tatsache, dass Porsche (inklusive Funktionären) zeitweilig der Zugriff auf 120% der VW-Anteile möglich war, stützt die These der agressiven Spekulation. Ermöglicht wird dies durch Terminkontrakte und Leerverkäufe. Der auch sonst nicht unübliche Vorgang dürfte die Banken im Fall VW einiges kosten.

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Volkswagen – wann kommt der Gong?

Von Häusermarkt über Finanzkrise und Rettungspaket zu Volkswagen. Der Steuerzahler darf sich im Besitz von 20% sehen während Porsche mittlerweile Zugriff auf 74% der Anteile besitzt. Davon liegen 42,5 % von VW im Depot der Holding während weitere 31,5 % in Form von Optionen gesichert sind – die zugehörigen Aktien weilen (hoffentlich) in den Depots der Emittenten.

Um die verbleibenden 6% wird derweil im Börsenhandel gestritten als gäbe es keine Morgen. Getrieben von Leerverkäufen durchbricht die Aktie am heutigen Tag die 1000-Euro-Marke und VW wird damit kurzzeitig zum teuersten Konzern der Welt. Kennzahlen? Interessieren nicht mehr – die Bewertung liegt mit einem KGV von 80 erschütternd weit in der Spekulationszone.

Wer jetzt denkt, sich eben schnell mit Puts einzudecken, kommt leider zu spät. Da sich diese ganz offensichtlich nicht mehr deckeln lassen, ist es derzeit defakto unmöglich, auf den so extrem wahrscheinlichen Kurseinbruch zu spekulieren. Schade eigentlich :-)

Eine kleine Nebenerscheinung werden wohl Abschreibungen einiger Banken in Milliardenhöhe werden – den Termingeschäften sei dank. Darüber hinaus prüft die Bafin, ob es zu vorsätzlichen Kursmanipulationen gekommen ist.

Sinkt der Anteil handelbarer Papiere auf unter 5%, wird der Wert aller Wahrscheinlichkeit nach aus dem Index verschwinden – und auch dies wird nicht ohne Poltern stattfinden. Auf Grund der extremen “Wertsteigerung” besteht der größte deutsche Index aktuell zu 23% aus Volkswagen (in der Spitze wurde die Hälfte der Kapitalisierung des gesamten Index! erreicht). Der Unternehmenswert belief sich zwischenzeitlich auf 295 Mrd €. So betrachtet könnte man sich bei Porsche glatt ärgern, dass man die Anteile nicht in Form von Spekulationsgewinnen realisieren kann.

Weitere Infos bei der FTD, der FAZ, der Sueddeutschen und allen anderen Gazetten :-) Das Bild war heute bei der Comdirekt zu finden.

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Porsche-Übernahme dauert länger – Kursrutsch bei VW

Im Walde wird gemunkelt, dass die Übernahme der angestrebten 50% der Anteilsscheine durch Porsche länger dauern könnte als geplant – da liegt die Vermutung nahe, dass der Preis nicht mehr stimmt oder die neuerlichen Kursverläufe den Übernahmeplan gar gefährden. Woran auch immer es liegt – die Korrektur bei der Volkswagen-Aktie ist im vollen Gang.

In Einklang mit meinem letzten Beitrag über Volkswagen, wo mir die Korrektur schon höchstwahrscheinlich erschien. Die riesigen Ausschläge des Papiers machen es nicht gerade attraktiv für den sicherheitsbewußten Anleger – für Freunde des Börsen-Zocks dafür umso mehr.

Porsche möchte seine Bilanz am 26. November präsentieren. Auf den Tag darf man gespannt sein :-)

10-Tages-Chart by comdirect.de.

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VW – Finanzkrise – na und?

Die Kurse der Volkswagen AG sprengen derzeit entgegen aller gegensätzlichen Trends den Rahmen – nach oben!

Grob über den Daumen gerechnet macht diese Entwicklung für den geneigten Anteilseigner seit September 2008 einen Gewinn von 100%. Mittlerweile ist kaum vorstellbar, dass Porsche bei Kursen von knapp 400 € noch einsteigt, würfelt diese Entwicklung doch den Finanzplan kräftig durcheinander. Die News von gestern lassen zwar gegenteiliges ahnen, nichts desto trotz regelt der Preis die Nachfrage:

Wiedeking bekräftigte die Absicht, die Mehrheit an dem Wolfsburger Konzern zu
übernehmen: ‘Das ganze Thema ist kein Selbstläufer. Aber wir werden unseren Weg
weitergehen und werden spätestens Ende des Jahres die 50 plus X haben.’ Porsche
ist mit derzeit rund 35 Prozent größter Aktionär von Europas größtem
Autokonzern. Nach Ansicht Wiedekings bewahrte Porsche den Volkswagen-Konzern vor
einer feindlichen Übernahme: ‘VW war hochgradig gefährdet, von einem Hedgefonds
übernommen zu werden. Wir wissen das.’

Wann genau die 50% erreicht sein werden, wird im Vorfeld wohl nicht angekündigt – eine technische Korrektur halte ich allerdings schon vorher für fällig. Sollte der Fall allerdings ähnlich wie bei Continental liegen, wo mithilfe von Banken mittels Termingeschäften eine stille Übernahme geplant wurde, gibt es keine obere Schranke bis der Gewinner feststeht.

Zitat und Bild via Onvista.de.