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Gründer-Chaos nicht nur bei Facebook: die Twitter-Geschichte

Die Facebook-Gründung findet sogar im Film “The Social Network” ihren Platz und hat den Brüdern, die nach eigenen Angaben ursprünglicher Ideengeber gewesen sein wollen, stolze Summen eingespielt. Ich meine von einer Barabfindung von 20 Mio. $ plus Aktienpaket zum damaligen Wert von 45 Mio. $ gelesen zu haben. Dank der Kursentwicklung ist allein dieses nun Gerüchten zufolge 150 Mio. $ schwer – die juristischen Anstrengungen waren also nicht umsonst.

Ob diese Gegebenheiten als Vorlage für die aktuellen Gerüchte um die Gründung des Micro-Blogging-Dienstes Twitter herhalten, ist lediglich Spekulation – Fakt ist, dass sich der Dienst mittlerweile seinen Platz im Web gesichert hat und es eine Frage der Zeit zu sein scheint, bis ein passendes Geschäfts- und Refinanzierungsmodell gefunden ist. Ob es Noah Glass überhaupt um Geld oder vielmehr um ein wenig Anerkennung und etwas Publicity geht, ist ebenso unklar. Da seine Version der Gründung inkl. entscheidender Mitwirkung seiner Person durch mehrere Angestellte gestützt wird, geht die News in die “große Medienrunde”. Ich bin gespannt, ob und was daraus wird.

More: Golem.

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UCC – das Web und seine Nutzer…

Eine der mächtigsten Erscheinungen der letzten Jahre dürfte unumstritten usergenerierter Inhalt sein (User Created Content). Während ich den Eindruck habe, dass das Bloggen auf breiter Basis an Reiz verliert und dafür mehr und mehr “gezwitschert” wird, verrät eine Studie, dass der geistige Mehrwert der umfangreicheren Blog-Texte nicht immer ohne monetären Ausgleich geschieht.

Das Phänomen Twitter – ich habe auf Grund sehr niedriger Informationsdichte und extrem hohem Irrelevanzfaktor leichte Probleme damit – scheint mir durch die “Klassiker” begründet. Hohe Usability kombiniert mit einer Hand voll Befriedigung des Mitteilungsbedürfnis funktionierte vorher schon in diverse sozialen Netzwerken.

Wer sich tiefer in die Materie einlesen möchte – sei es um herauszufinden, wieviel man als “Publisher” verdienen kann und wie man es angeht oder einfach nur der vorabendlichen Unterhaltung wegen – das gut 300 Seiten starke Papier dürfte die eine oder andere Frage beantworten.

Via Golem.

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