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Einbruch auf dem Stellenmarkt! Täter flüchtig…

Schöner Titel, den Heise da am heutigen Tage aus dem Hut gezaubert hat – die Zahlen sehen jedoch deutlich ernüchternder aus. Wenngleich der Urheber (Adecco) auf einige statistische Unsicherheiten beim Vergleich zweier Monate hinweist, trifft die Kernaussage meine Erwartungen. Das wären:

  • die Halbierung aller erfassten Stellen
  • IT-Dienstleister: -52%
  • Ingenieur- und Konstruktionsbüros: -44%
  • Fertigungsindustrie: -70%

Für die Fachbereiche, welche typischerweise durch Universitäten oder FHs bedient werden, heißt das:

  • Informatik -53%
  • Wirtschaftsinformatik: -67%
  • Elektroingenieure: -61%
  • Maschinenbau: -71%

Ich spare mir die weitere Aufzählung. Verwunderlich ist der jetzt erkannte Trend wohl kaum, spielt doch der Abbau (und im Vorfeld der Verzicht auf Neueinstellungen) eine beträchtliche Rolle im Bezug zu Kostensenkungsprogrammen.

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E-Commerce-Trend rückläufig?

Klingt seltsam, scheint aber wahr: der Trend zum Onlinekauf von Weihnachtsgeschenken soll gebrochen sein. Dieses Jahr planen nach W3B “nur noch” 47% der Befragten den Kauf im Onlinehandel, während letztes Jahr über 50% diese Absichten verfolgte.

Ein klares Zeichen geht allerdings in Richtung Preissuchmaschinen: die Betreiber der netten Plattformen dürfen sich über ungebrochenen Ansturm freuen, da vor allem Schnäppchenjäger den Versandhandel 2.0 lieben.

Letztens hatte ich noch eine Studie zum Thema eCommerce in den Fingern, die in Punkto Markttrends und Umsatzentwicklungen gänzlich gegenteiliges behauptete und den Versendern goldene Zeiten versprach. Ich denke doch, dass der “Geiz-ist-Geil-Wahn” im Zuge von Finanzkrise und Rezession noch geschürt wird, so dass die Gelder kurz- und mittelfristig wohl tendenziell virtuell als reell verteilt werden.

Wo sich langfristig die Waage zwischen Preis und Service einpendeln wird, ist interessanterweise noch offen. Da es beidseitig noch Reserven gibt, bin ich guter Dinge, dass schlussendlich der Kunde den Vorteil ziehen wird.

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Mein heutiges Made-My-Day: Reifenwechsel

Trotz der Tatsache, dass die Klimaerwärmung kein mediales Thema mehr ist, weil neben den Charts zur Finanzkrise kein Platz bleibt, werden sich jetzt wohl einige fragen, warum ich in diesen Breitengraden jetzt schon Reifen wechsel?

Der Fall lag leider anders – die Reise ins Wochenende startete erst wie gewohnt, musste allerdings noch auf dem Firmengelände auf Grund eines Plattfußes unterbrochen werden. Wo ich mir den Metallspan, der weder wie ein Nagel noch wie eine Reiszwecke geformt war und irgendwie an außerirdische Hinterlassenschaften erinnerte, eingefahren habe, ist auch nicht mehr rekonstruierbar. Wirklich glücklich hat mich der Umstand gestimmt, dass das Ersatzrad einen brauchbaren Druck aufwies. Auch die frühe Warnung (flopplobblopplobb) ist mir lieber als ein unkontrollierter Ausritt in die Leitplanke.

Der Bogen zu den Finanzwerten wäre auch noch zu schließen: schwarzer Tag zum Abschluss einer schwarzen Woche. Für mich doch etwas unerwartet, brachen die Märkte nochmals deutlich ein. Technische Korrekturen scheint es also nur bei kleinen Schwankungen zu geben.

  • DAX   -   -7%   -   4.544
  • MDAX   –   -7%   –   5.329
  • TecDAX   -   -5%   -   516

Die Verluste bewegen sich damit schon auf Höhe der Indizes im Verhältnis zu den Höchstständen fast auf 50%. Was jetzt irgendwie noch “fehlt” wäre eine Schließung der Frankfurter Börse. Aus anderen Ländern ist diese Praxis durchaus bekannt – hierzulande scheint das (noch?) kein Thema zu sein. Zu Recht, überdenkt man den Vertrauensbruch an den Anlegern, die in diesem Moment keine Möglichkeit zum Handeln (in diesem Zusammenhang: Verkaufen) mehr hätten.

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Trendsport in Dresden: Parkour

Wie der neue Trendsport geboren wurde, weiß ich leider nicht – die Vermutung liegt allerdings nahe, dass Einbrecher auf der Flucht die Urheber gewesen sind :-) Möglich ist aber auch die Inspiration durch Action-Filme oder die Notwendigkeit, den Arbeitsweg deutlich schneller zurückzulegen als sonst.

Wer sich ein Auge holen möchte, dem sei das folgende Video empfohlen – meinerseits noch der Hinweis, dass das Nachstellen der Szenen nur wirklich geübten zu empfehlen ist.

Auf den Trichter bin ich durch eine Dresdner Seite einer Parkour-Gruppe gekommen, die lustigerweise durch einen meiner vielen Nachnahmensvetter betreut wird.

Wer aus Dresden kommt und interesse am Parkour hat, dem sei www.parcour-dresden.de empfohlen.