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Epson führt den “Druckerpfand” ein

Epson wird demnächst einen Tintenstrahldrucker anbieten, welcher über fest installierte Tintentanks verfügt. Damit soll kein Tintentausch mehr möglich sein und die Vermutung liegt nahe, dass das Geschäft mit Billigtinten den Herstellern ordentlich die Suppe versalzen hat.

Das Modell sieht vor, dass der Kunden den Drucker samt Tinte kauft und ihn nachdem die Tanks geleert sind zurückgibt. Dafür wird eine Pfandgebühr in Höhe von 50€ fällig – das Gerät inklusive Tinte soll ca. 350 € kosten.

Die Reichweite beträgt Epson zufolge 8000 Seiten, so dass sich ein Seitenpreis von ca. 4,4 Cent ergibt. Ich vermute, dass es sich um ein Farbgerät handelt (4 Tintentanks) – dem Artikel ist allerdings keine genaue Information diesbezüglich zu entnehmen. Wo liegt das Problem? Wenn der Tank “Schwarz” geleert ist, muss der Drucker ersetzt werden – dafür sind die Kosten allerdings deutlich zu hoch.

Die Alternative für “Normalnutzer” (hauptsächlich S/W-Drucke) lag selten näher: für einiges weniger bekommt man auch einen anständigen Farblaser-Drucker. Die Kosten im S/W-Betrieb sind um ein Vielfaches besser – die Qualität ist konstant höher und darüber hinaus hat man die Chance, ab und an Farbiges auf Papier zu bringen.

Wär heute der 1. April, hätte ich den Beitrag nicht veröffentlicht… :-)

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Druck-Multifunktionsgeräte zum Schleuderpreis…

Der Kampf um die Kunden im Drucksegment tobt ja nun schon seit geraumer Zeit. Nachdem Hersteller von “Billigtinte” das Geschäft zumindest über den Nachkauf von Verbrauchsmaterial wenig lohnenswert gemacht haben, hätte man vermuten können, dass die Gerätepreise sich ein wenig erholen. Das Gegenteil scheint der Fall zu sein.

Mehr und mehr Funktionen werden in die Geräte integriert, um Kunden zu locken. Lexmark beginnt nun mit der Integration von WLAN – scannen und faxen können die Geräte zu großen Teilen ja schon. Über OLEDs kann man mittlerweile mehr oder minder bequem ohne PC drucken. Ich warte auf den Moment, wo der PC in den Drucker integriert ist.

Meine Erfahrungen mit Tintenstrahldruckern waren eher mäßig – die “Günstigen” fielen oftmals in die Kategorie “Einweggerät”. Wie das für Preise unter 100 € (für die “eierlegende Wollmilchsau”) anders laufen soll, bleibt mir ohnehin verborgen.