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Telekom: Europa-Datenroaming kommt!

Nachdem vor einigen Tagen bereits wild spekuliert wurde, hat die Telekom jetzt das Geheimnis um die Preisliste für Datenroaming im europäischen Ausland gelüftet.

Wie ich bereits vermutete, sind die Tarife für die eintägige Nutzung wenig attraktiv – den Wochentarif hingegen finde ich – insbesondere weil Urlaub klassischerweise wochenweise verbracht wird – brauchbar. Für 14,95 kann man ab 01.03.2011 europaweit fast unbegrenzt surfen. Ab einem Limit, dessen Größenordnung noch nicht bekanntgegeben wurde, erfolgt eine Drosselung der Bandbreite – wenn jetzt keine Menge unter 1 GB nachgereicht wird, ist das Angebot durchaus empfehlenswert.

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Wettbewerb: DE-Mail vs. E-Postbrief

Die Einführung sicherer(er) elektronischer Kommunikation nimmt bizarre Formen an. Dass nun schon einige Wochen keine Neuigkeiten zum Fortschritt des Angebots zu lesen waren, kann man werten wie man möchte – wirklich skurril finde ich allerdings die Ankündigung der Telekom (DE-Mail), auf eine einheitliche Domain zu bestehen. Der Seitenhieb richtig sich ganz eindeutig gegen die Post, die mit ihrem Konkurrenzprodukt “E-Postbrief” verstärkt in das Marketing investiert. Da der Markt noch nicht geöffnet wurde, stehen sich die Cowboys nun mit der Hand am Gürtel gegenüber.

Aller Voraussicht nach werden die ersten Erfahrungen und insbesondere auch die initialen Anmeldungen zu den jeweiligen Services den Weg für einen der Kontrahenten etwas ebener gestalten als für den Gegenüber – die Namenswahl der Post erscheint in diesem Zusammenhang schonmal geeigneter, so dass ich die Aufregung sogar verstehen kann. Die Spannung steigt…

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Fibre to the Home – und zwar nochmal!

Au Backe… Wie ich gerade die erneute Ankündigung der Telekom lese, nun verstärkt in den Glasfaserausbau zu investieren, bin ich beinahe vom Stuhl gekippt.

Der Plan umfasst den Glasfaserausbau bis in den Verbraucherhaushalt – umfasst also auch die “Last Mile”. Das allein hört sich nicht sonderlich verwunderlich an – ist es allerdings im Kontext der hiesigen Region.

In den 90er Jahren bis in den Anfang des neuen Jahrtausends hinein ging man schon einmal davon aus, dass es mit optischen Übertragungswegen auf Glasfaserbasis möglich sein sollte, die Bandbreiten (damals im Modem-Bereich um die 28.8k) deutlich zu erhöhen. Das schein logisch, ließ sich allerdings nicht zu vernünftigen Verbraucherpreisen realisieren, so dass in der Folge die günstige DSL-Technik ihren Höhenflug begann.

Im Rahmen der großen Erwartungen an die neue Technik und (so meine Vermutung) beflügelt durch Subventionen kam es in Dresden zu einem etwas großflächigeren Ausbau mit dem neuen, schnellen und überhaupt viel besseren Medium. Da sich DSL auf Glasfaserbasis nicht (wirtschaftlich) realisieren ließ, wurden in der Folgezeit die Leitungswege in einigen Stadtteilen wieder “überkupfert” – so auch hier. Der Rest der Glasfaserhaushalte hatte (und hat nach wie vor wenn ich nicht falsch informiert bin) schlicht und ergreifend Pech gehabt und konnte keinen DSL-Anschluss bekommen. Die Wirtschaftlichkeit des “Hin und Her”? Wollen wir alle nicht wissen…

Nun also der nächste Anlauf - ich gehe davon aus, dass es diesmal besser gelingen wird. Der Bandbreiten-Horizont soll bei 1 GBit/s liegen – für heutige Verhältnisse könnte man damit ein kleines “Home-Rechenzentrum” betreiben. Schauen wir mal, wie sich die Verhältnisse bis zum Durchbruch verhalten :-)

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DE-Mail-News

Der Dienst DE-Mail steht offenbar in den Startlöchern und erstmals äußern sich die Anbieter auch über die Preisgestaltung.

Das Interesse für sichere elektronische Kommunikation war jedenfalls schonmal erheblich – mit 700.000 Registrierungen vor dem eigentlichen Start hätte ich zumindest im Vorfeld nicht gerechnet. Umso besser für die Anbieter, die jetzt aufwandseitig eine bessere Schätzung vornehmen und dementsprechen Preise bilden können.

Aus dem United-Internet-Umfeld – insbesondere von GMX – ist zu vernehmen, dass ein Preis von 10  bis 20 ct pro versendeter DE-Mail angepeilt wird. Weder eine Grundgebühr noch Kosten für den Empfang von DE-Mails seien in Planung.

Etwas vorsichtiger verhält sich die Telekom und verspricht ein freies Inklusiv-Kontingent für versendete DE-Mails. Was den Preis für weitere versendete Mails anbelangt verspricht man lediglich, dass sich dieser unter den Post-typischen 50 ct für einen Brief bewegen wird.

Na dann darf man auf den Start gespannt sein :-)

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Kurz mitgeteilt: T-Mobile LTE-Netz geht Online

Die Telekom hat ihren ersten LTE-Sendemast in Betrieb genommen. Interessanter Fakt: einige Pilotprojektteilnehmer wurden mit Geräten eines großen Handyherstellers versorgt, die mittels LTE bis zu 10 MBit/s übertragen können. Somit könnte in näherer Zukunft die Breitbandflaute in den ländlichen Regionen tatsächlich beendet sein.

Der Versuch startet in Kyritz, was sich meiner Recherche nach einige Kilometer nordwestlich von Potsdam im weiten Brandenburg befindet. Auch wenn im Golem-Forum schon wieder Unkenrufe zu lesen sind – ich bin mir sicher, die Erleichterung ist groß. Ich erinnere mich mit Grauen an die Zeit zurück, in der ich aufgrund von Glasfaserverkabelungen keinen DSL-Anschluss haben konnte. Auch wenn die Mobilfunker damals beteuerten, dass man mittels UMTS “schnell” im Internet unterwegs sein könne – vergleichbar ist die Technologie allein schon wegen der langen Latenzen mit kabelgebundenem Breitband keinesfalls.

So gesehen: viel Spaß  den Teilnehmern in der neu gewonnenen bunten Welt des WWW :-)

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LTE-Ausbau startet – und die Bandbreiten?

Nach der Versteigerung der LTE-Lizenzen, die dem Bund immerhin 1,3 Mrd. € einbrachten, beginnt nun der Netzausbau. Wenngleich sich die Betreiber eher zögerlich dem Thema nähern, könnte für Bewohner der “Weißen Flecken” die Zeit schmalbandiger Internetverbindungen bald ein Ende haben.

Die Telekom startet in Brandenburg mit der Erschließung nicht versorgter Gebiete (was im Rahmen der Versteigerung auch gefordert war). Bandbreitenzusagen gibt es unterdessen nicht und ich wage zudem zu bezweifeln, dass man diese sehr dünn besiedelten Gebiete mit 100 MBit/s “anschließen” wird. Die Betrachtung der Wirtschaftlichkeit eines solchen Ausbaus dürfte wohl nur für Ballungsgebiete positive Werte zurückliefern.

Auch wenn einige der Kommentare bei Golem die Maßnahme zerreißen: ich empfinde den Umstieg von ISDN auf 2 MBit/s schon gelungen und kann für mich feststellen, dass ich keinen höheren Bandbreitenbedarf besitze. So gesehen bleibt zu wünschen, dass die Tarifstruktur vernünftig ist und die Netzstabilität das Vergnügen im WWW nicht trübt :-)

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