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Datenflop bei Vodafone – Flat ist noch weniger Flat!

Da wird geworben, dass sich die Bäume biegen und wenn es um die Erbringung der Leistung geht, ist der Ärger für den Kunden groß.

Vodafones Mobile Connect-Tarife Flat und Flat Plus sind keine wirklichen Flatrates – soweit ist das erstmal nicht neu. Hinzu kommt zum ersten das Verbot zur Nutzung von Peer-to-Peer-Netzwerken. Abgesehen vom schlechten Ruf dieser Netze gibt es durchaus legale Anwendungsmöglichkeiten. Dass man beim Kauf eines Internetzugangs allerdings davon abgehalten wird, gleicht ein wenig der chinesischen Regulation.

Vorstellen kann ich mir, dass die darüber übertragenen Datenvolumina das “normale Maß” übersteigen können. Den Kunden interessiert die (in diesem Fall offensichtlich fehlerhafte) Preiskalkulation allerdings nicht.

Punkt zwei auf der Tagesordnung wären die Instant-Messaging-Dienste. Weil der Konzern scheinbar Angst um die SMS-Umsätze hat, sind diese kleinen und extrem verbreiteten Tools verboten. Das ist schon ziemlich extrem, da beim Netzbetreiber kaum Kosten durch die Nutzung entstehen. Dieser Punkt wäre für mich ein klares KO-Argument.

Die Modalitäten gelten für Kunden, die ihren Vertrag nach dem 01.08.2008 abgeschlossen haben. Vorher galten 10GB als “Drosselgrenze” und Verbote von Peer-to-Peer sowie Instant Messaging gab es auch nicht.

Fazit: Es wird nicht lange dauern, bis auch T-Mobile sein Erbringungsgefüge angepasst hat – somit hat der Kunde wie gewohnt keine Wahl. Schön :-)

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iPhone Upgrade-Konditionen bei T-Mobile sind raus

T-Mobile möchte seinen iPhone-Kunden eine Upgrade-Möglichkeit bieten und hat heute die Konditionen bekannt gegeben. Diese sind weniger kulant als man vermuten könnte.

Variante 1 ist die Beschaffung eines neuen iPhone-Tarif-Kunden – Dieser schließt “zu Gunsten des Bestandskunden” einen neuen Complete-Vertrag ab und löst damit den iPhone-Vertragsnehmer aus seinen Konditionen heraus. Zudem muss der geworbene Kunde das alte iPhone übernehmen, da er kein subventioniertes Gerät bekommt. Das dürfte also ausfallen.

Variante 2 ist die “monetäre Auslösung” des Vertrages. Für jeden Monat, der zur 2jährigen Vertragslaufzeit fehlt, zahlt man 15 € und ist damit sofort upgradefähig. Ein Problem dabei dürfte die noch reichliche Restlaufzeit der Verträge sein – das iPhone kam vor nichtmal einem Jahr, so dass bis November 2009 schonmal 240 € (16*15) anfallen.

Ich suche vergeblich nach dem Schnäppchen – wer es gefunden hat, darf sich gern zu Wort melden.

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Berichte um “günstiges” iPhone 3G verdichten sich

Mehr und mehr ausländische Mobilfunkanbieter lüften das Geheimnis um die Vertragsgestaltung des neuen iPhone 3G.

Vodafone Italien wird das Gerät ab 11. Juli unter Anderem als Prepaid-Bundle anbieten – die 8GB-Variante kostet so 499€ – gerade 100€ mehr als das Vorgängermodell mit Knebelvertrag in Deutschland.

One vermeldet aus Österreich, dass das Gerät mit Vertrag (25€ monatlich) in der gleichen 8GB-Variante 149€ kosten wird – mit erweitertem Speicher (16GB) werden 229€ fällig.

T-Mobile hält sich bisher noch bedeckt – ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass wir das einzige Land bleiben, wo iPhones echte Statussymbole bleiben.

Der Eintritt in dieses Preissegment dürfte den anderen Handybauern das Fürchten lehren – jetzt wird es wirklich Zeit, dass es auch anständige Geräte weiterer Hersteller gibt.

Via M4gic und Golem.

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Telekom senkt iPhone-Preis

Was die FAZ unter “Jetzt verramscht die Telekom das iPhone” als Lektüre anbietet ist meines Erachtens nach eine längst überfällige Preissenkung der Apple-Hardware. Der Köderpreis von 99€ kommt dem Kunden (nicht unerwartet) teuer zu stehen, da es diesen nur in Verbindung mit dem Premiumpaket für schlappe 89€ monatlich gibt. Den Gesamtpreis rechnet man da im Vorfeld lieber nicht zusammen.

Genug geschimpft – tatsächlich ist der Preis gesunken – und zwar nicht ganz unerheblich. Interessant könnte für einige “Design- und Überzeugungskäufer” der neu eingeführte Tarif für 29€ sein. Für das Gerät müsste man dann allerdings 249 € berappen – und die Internetflat ist auch nicht enthalten, was die Freude für Multimediafans deutlich trüben dürfte.

Technikbegeisterte werden ohnehin die nächste Version des Gerätes abwarten, mit der es den UMTS-Standard erlernt haben soll.

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Mobiles Surfen – jetzt als Breitbandflat

Vodafone und T-Mobile werfen quasi zeitgleich breitbandige Mobilfunkdatenflatrates auf den Markt. Dabei handelt es sich um Angebote, mit denen man mobil (bundesweit) wirklich breitbandig surfen kann. Möglich macht es das HSDPA-Verfahren, welches auf UMTS aufsetzt und eine Bandbreite von bis zu 7,2 MBit/s zulässt. Eine Bedingung gilt es für die 35 € allerdings zu akzeptieren: bei Überschreiten eines Datenvolumens von 10 GByte pro Monat wird die Bandbreite extrem reduziert (bei Vodafone auf 59,2kbit/s – bei T-Mobile auf 64kbit/s).

Nutzt man häufig Youtube & Co, dürfte das knapp werden – für gewöhnliches Surfen und einige Downloads sind 10 GB allerdings vollkommen ausreichend bemessen. Man könnte den Eidruck gewinnen, dass die Anbieter Angst davor haben, dass die Kunden Server hinter die mobilen Flats hängen…

Vollständiger Bericht bei Golem.de.

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Au weia oder doch nicht?

Wie in diverse (unter anderem hier und hier) Quellen zu lesen ist, bleibt es beim exklusiven Vertrieb des iPhones durch T-Mobile. Damit ist die kurze Zeit der freien Verfügbarkeit des Gerätes (999 € ohne SIM-Lock) vorbei.

Bei heise.de ist zu lesen:

“Das iPhone-Vertriebsmodell ist ein innovativer Ansatz, der Auswirkungen auf die gesamte Branche hat”, sagt Nikolaus Mohr, Experte bei Accenture. Ein Mobilfunkmanager schränkt allerdings ein: “Auch in Zukunft werden die meisten Mobiltelefone ohne eine exklusive Bindung verkauft.” Nur bei Verkaufsrennern würden die Hersteller künftig wohl eine Beteiligung einfordern. Wichtig ist dafür neben Technik und Design das Image des Herstellers. So profitiert Apple beim Einstieg in das Mobilfunkgeschäft von seiner starken Marke. “Jeder fünfte neue Vertragskunde entscheidet sich derzeit für ein iPhone”, sagt ein T-Mobile-Sprecher. Das Apple-Gerät entwickelt sich damit zu einem der am besten verkauften Mobiltelefone.

Dass das iPhone Sonderstatus besitzt steht mittlerweile außer Frage. Über eine grundlegende Änderung der Vergütungen zwischen Mobilfunkanbieter und Handyhersteller zu diskutieren finde ich allerdings übertrieben. Wenn man sich anschaut, wie identisch die Leistungen der Hersteller sind, frage ich mich welcher Kunde dafür einen Bonus zahlen möchte. Apple hat mit diesem Modell (Beteiligung an Umsätzen) durch hervorragende Vorleistung – gerade durch iTunes – den Grundstein für den Erfolg gelegt.

Die Bedeutung des eigenen Image hat auch Nokia-Chef Olli-Pekka Kallasvuo erkannt: “Wir wollen zur besten Marke der Welt werden”, kündigte er am Dienstag an. Mit dessen Zugkraft will er die eigenen Dienste wie das mobile Internetportal Ovi zum Erfolg führen.

Die Einrichung eines (sorry) banalen Internetportals dürfte bei Weitem kein Alleinstellungsmerkmal sein wie es bei Apple verfügbar ist. Eine bessere Strategie scheint mir die Errichtung eines Konkurrenzproduktes zu iTunes & Co zu sein.

Das Image der Firma Apple ist gigantisch – und das obwohl man sich mit vielen Dingen (zum Beispiel dem Betriebssystem) einfach der Masse angepasst hat. Apples Rechner laufen mittlerweile auch mit Microsoft-Produkten.

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