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Gefällt’s? Facebook mit neuen Ideen gegen(?) Google

Nachdem ich meine, in letzter Zeit bereits an der einen oder anderen Stelle die facebooktypischen “Gefällt mir”-Buttons gesehen zu haben, wandern diese heute in erstaunlicher Breite durch die Medien (u.A. FAZ).

Worum geht es? Webseitenbetreiber können dem Nutzer ermöglichen, die Seite auf die eigene Pinnwand zu beamen – diese erscheint dann mit dem Zusatz “Gefällt mir”.

Ich habe die Funktion (erstmal testweise) auf meine Seite integriert und bin irgendwie doch gespannt, ob sich einige Nutzer finden, die über diese Button auf Inhalte außerhalb von Facebook verweisen.

Erwartungsgemäß und passend zu Social Networks wird natürlich der Datenschutz “hochgezogen”. Wie immer weise ich darauf hin, dass jeder selbst für die von ihm im Internet verteilten Inhalte Sorge tragen muss. In letzter Konsequenz gibt natürlich auch der Eintrag über eine Webseite, die dem Profilbesitzer gefällt Aufschluss über dessen Denken und Handeln – bei politischen Themen etwas mehr, bei technischen Themen sicher etwas weniger.

Im Hinblick auf die Suche im Internet lässt die Menge der gesammelten Daten nicht unterzubewertende Aufschlüsse über das Nutzerverhalten im Internet zu. Google versucht seit Anbeginn, genau diese Daten zu sammeln und zu verwerten – so wird auch Facebook den Nutzen suchen. Solange bei der Verwendung keine Zusammenhänge zu Profilinformationen Verwendung finden, ist dagegen wohl auch nichts einzuwenden.

Irgendwie habe ich ohnehin Zweifel daran, dass Daten mit Personenbezug in den Mengen verarbeitet werden können, wie sie eingesammelt werden.

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Qimonda-Rettung aus China?

Die Zeit läuft – nicht für sondern eher gegen den Erhalt des Speicherherstellers Qimonda. In Amerika werden bereits jetzt keine Chips mehr gefertigt, um mit den raren Mitteln im Insolvenzverfahren die Standorte in Portugal und Dresden erhalten zu können.

Während Insolvenzverwalter Michael Jaffé in China auf Investorensuche ist, werden Stimmen über einen möglichen Fund  laut. Angeblich ist eine chinesische Investorengruppe am Bau einer Fabrik (nein, nicht in Deutschland) interessiert. Die Vermutung liegt nahe, dass man zu diesem Zweck in Dresden extrem preisgünstig Know-How aufkaufen kann. Was das für den Standort und die Angestellten heißt? Das wird sich zeigen müssen…

Via Golem.

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Steve Ballmer will unbedingt ins Netz

Microsoft-Chefstratege Steve Ballmer will es unbedingt wissen. Studien zufolge wird im Onlinewerbemarkt bis 2012 ein Volumen von 50 Mrd US-$ überschritten und genau auf diesem Zug möchte Microsoft doch noch mitfahren.

Den Einstieg hat man zu Zeiten, als man hätte problemlos mitmischen können, verpasst – den Vorsprung des Konkurrenten Google jetzt aufzuholen wird jetzt umso teurer. Ob das überhaupt möglich ist? Ist nicht alles irgendwie möglich?!

Die Yahoo-Übernahme, die man mit viel Getose und einem prall gefüllten Geldkoffer über die Bühne bringen wollte, ist gescheitert. 44 Mrd. US-$ sollten zu wenig sein, um ein Unternehmen mit 20% Marktanteil im Suchgeschäft zu kaufen. Da sich die Stakeholder von Yahoo auch nicht so recht einig sind, köchelt das Thema trotzdem weiter. Eine 100%-Übernahme halte ich unterdessen für recht unwahrscheinlich.

Die eigene Suchmarke fristet mit ca. 9% Marktanteil eher ein Nischendasein. Gerade für Leute wie Steve Jobs, die die Marktmacht in anderen Gebieten kennen und lieben, dürfte das einer Katastrophe gleichkommen.

Der nächste Versuch wird die eigene Marke betreffen: satte 1,2 Mrd US-$ stehen bereit, um den großen Angriff nochmal zu wagen.

Die Grundsatzfrage dürfte an der Stelle lauten: Ist Erfolg im Suchsektor käuflich? Vermutlich ist der Erfolg fast ausschließlich in der Macht der Marke begründet – und da liegt Google meilenweit vorn. Die Suche im Internet wird schon seit einiger Zeit “Googeln” genannt und ich meine, mich an die Diskussion um die Aufnahme des Begriffs in den Duden erinnern zu können. Ich habe ehrlich Zweifel, dass in absehbarer Zukunft ein Markenbuild möglich ist, der Google ernsthaft in Gefahr bringen könnte. Einzig kapitale Fehlentscheidungen und -entwicklungen seitens des Marktführers dürften diese Möglichkeit bieten. Aber selbst dann muss man stets (mit allen damit verbundenen Kosten) in den Startlöchern stehen und genau das dürfte Microsoft mit der Investition momentan tun.

Ein “Alternativplan” wäre doch ansich auch wie folgt vorstellbar: Die 1,2 Mrd. € investiert man (anstelle sie im Unternehmen zu verbrennen) in aussichtsreiche Startups. Das hat den unsäglichen Vorteil, dass man sich die eigene Marke nicht ramponiert. Die Erfolgswahrscheinlichkeit halte ich zudem für höher als in einem derart großen Unternehmen. Erfindergeist, Know-How und Durchhaltevermögen findet man meist in kleinen, abgelegenen Garagen – Kapital allerdings selten.

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Google-Neuheit erhitzt die Gemüter

Der Suchriese Google hat sich mit der Einführung der Sekundärsuche nicht nur Freunde gemacht. Auf der amerikanischen Seite wird neuerdings unter einigen Suchergebnissen ein weiteres Suchfeld angezeigt, anhand welchem man die Suche auf dieser Präsenz verfeinern kann. Für den Suchenden ist dieses Feature zweifelsfrei hervorragend. Die Gemüter der Anbieter sind durch die Einblendung von Werbung (unter Anderem zur Konkurrenz) allerdings erhitzt. Man fürchtet weniger Besucher und dadurch auch Umsatzeinbußen.

Meine Meinung: alles halb so wild. Wenn man an einen Tisch findet, werden sich für alle Vorteile herausarbeiten lassen. Das Konzept finde ich super, da es einen echten Usability-Vorteil bringt – da hat man bei Google mal wieder ordentlich nachgedacht.

Mehr bei Golem, Heise, einen Screenshot bei Jörg Hochwald und die englische Google-Seite.

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Google liest Text aus Bildern

Einem Patentantrag von Mitte 2007 zufolge wird Google versuchen, Text aus Bildern und Videos zu extrahieren und diese über die Suchfunktion zugänglich zu machen. Besonders interessant wird es wohl bei der Einordnung der Ergebnisse in die Ergebnisliste. Meinen Erfahrungen nach läuft die Bilderindizierung zwar – allerdings scheinbar doch viel holpriger als das von der Erfassung von Internetseiten bekannt ist. Da man sich momentan auf den Seiteninhalt (wo das Bild sich befindet), die Info aus der Alternativbeschreibung und den Dateinamen verlassen muss, ist kein wirklich gutes Ranken möglich. Ob sich das über die Erkennung von Schriftzügen in Bildern ändern lässt, bleibt abzuwarten. Den größten Teil an Schriftzügen dürften Copyrightangaben einnehmen. Das dürfte einige Ersteller freuen, da sie damit eine sehr einfache Variante zur Suche der eigenen Dateien im Netz an die Hand bekommen.

Als erstes Anwendungsszenario wird von der Erkennung von Straßenschildern oder anderen Ortsinformationen gesprochen, was die räumliche Zuordnung über Googlemaps ermöglichen soll. Ich bin gespannt, was das aus datenschutzrechtlicher Sicht bedeutet.

Weitere Informationen sind unter golem.de nachzulesen.

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