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Generation “P” und Boomerang Kids

Die Diskussion ist hierzulande etwas abgeflacht und dem Thema “demografischer Wandel” und dem damit oft in Zusammenhang gebrachten “Fachkräftemangel” sowie der vermuteten Lösung der Arbeitsmarktproblematik gewichen.

Noch vor wenigen Jahren konnte man zumindest hier und da lesen, wie sich der Berufseinstieg für die eine oder andere Gruppe (Schul-, Uniabgänger, …) anfühlt und welche Herausforderungen damit verbunden sind. Insbesondere in Krisenzeiten gibt es diesbezüglich interessante (teils erschreckende) und ohne weiteres replizierbare Entwicklungen. Auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass der Spiegel kein Szenario von der anderen Seite unserer Erde wählt, so fand ich den Artikel “Generation Boomerang in den USA – Mama, darf ich wieder bei dir einziehen?” doch interessant.

Anbei ein Ausschnitt daraus – wer mehr davon haben möchte, folgt bitte dem Link:

Der Mittelklasse-Traum zerplatzt

Junge Erwachsene wie Karl, die nach dem Studium (oder nachdem sie arbeitslos geworden sind), wieder bei den Eltern einziehen, heißen in den USA “Boomerang Kids”. Ein niedliches Wortspiel, doch die Wirklichkeit, die das U.S. Census Bureau kürzlich verkündete, ist weit weniger niedlich. Sondern ziemlich düster.

5,9 Millionen Amerikaner zwischen 25 und 34 Jahren leben derzeit bei ihren Eltern, 26 Prozent mehr als 2007, bevor die Rezession kam. Fast jeder zweite von ihnen hat ein Einkommen südlich der Armutsgrenze. Wenig verwunderlich, dass mehr als zwei Drittel aller Eltern ihre erwachsenen Kinder weiter finanziell unterstützen – doppelt so viele wie noch vor 20 Jahren. “Wir haben diese Entwicklung auch in früheren Rezessionen beobachtet”, sagt Claude Fischer, Soziologin an der Universität Berkeley. “Doch so ernst war die Lage seit vielen Generationen nicht mehr.” Manch einer wähnt sich schon zurück in den grimmigen Zeiten unter Präsident Eisenhower.

Amerikas Wirtschaft ist in trauriger Verfassung, vom Einbruch in Folge der Finanzkrise von 2007/2008 hat sie sich nie richtig erholt. Obwohl die Rezession offiziell Mitte 2009 endete, zeigt in diesen Wochen ein wahrer Platzregen an Daten, wie trüb die Aussichten sind für die Mittzwanziger bis Mittdreissiger, deren Weg zum amerikanischen Mittelklasse-Traum – Job finden, Familie gründen, Haus kaufen – durch den Mangel an Jobs abrupt gestoppt wird.

Bei 9,1 Prozent liegt die US-Arbeitlosigkeit im Schnitt, doch unter den Heranwachsenden ist sie deutlich höher – mehr als 18 Prozent etwa bei den unter 24-jährigen. “Junge Menschen, die ihren Weg erst noch finden müssen, mit weniger Wissen und weniger Erfahrung, spüren wirtschaftliche Abschwünge viel härter als andere”, sagt Jeffrey Jensen Arnett, Professor für Psychologie an der Clark University in Massachusetts. Schon ruft die “Huffington Post” die “verlorene Generation” aus.

 

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Studenten verfügen über 812 € / Monat

Klar – Studenten gehören nicht zu den Top-Verdienern, sind jedoch auch nicht so arm wie ihr Ruf. Der durchschnittliche Student verfügt monatlich immerhin über 812 € – davon bestreitet er Miete und Lebensunterhalt, arbeitet allerdings auch 44 Stunden wöchentlich dafür.

Auch wenn anteilig der größte Gönner das Elternhaus ist, sind 2/3 aller Studenten auf Nebenjobs angewiesen – dafür werden immerhin 13,5 Stunden wöchentlich aufgewendet. Damit wäre auch das Klischee des “faulen Studenten” zu überdenken :-P

Via SZ.

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Tiefschlag gegen Studenten?!

Ein wenig gruselig wurde mir beim Artikel “Schüler und Studenten gefährden Daten-Sicherheit in Unternehmen”.

In Utimacos neuester Kampagne zur Vermarktung seiner Produkte zur Data Leakage Prevention (DLP) müssen nun Studenten und Teilzeitarbeitskräfte als Verkaufsargument herhalten. Von ihnen soll ein erhöhtes Risiko für die Datensicherheit eines Unternehmens ausgehen. “Die Sommermonate sind für IT-Administratoren besonders heikel”, will der Sicherheitsexperte Ansgar Heinen von Utimaco wissen.

Hier werden einige Dinge ganz gehörig vermengt. Zwischen Teilzeit-Arbeitnehmern und Studenten, die sich zu Ausbildungszwecken in Firmen aufhalten darf schonmal differenziert werden.

Desweiteren sichert man sich unternehmensseitig durch vertragliche Regelungen ab, die sich wohl nur in äußerst seltenen Fällen von denen der normalen Angestellten unterscheiden.

Meiner Meinung nach dürfen derart politische Themen zu Werbezwecken ausgelassen werden. Die Option ist, die praktischen Bereiche eines Studiums zu “toter Zeit” zu machen, weil man den Studierenden schon von vornherein misstraut.

Dass sich Ultimaco vor dem Problem existierender Rechtekonzepte sieht, ist zwar schade, sonderlich förderlich dürften diese Äußerungen für den Absatz der Produkte allerdings trotzdem nicht sein.

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Besser spät als nie…

Letzter TagMeine heutige – und damit letzte – Studienimpression ist nicht von der Veranstaltung sondern von der “Nachbereitung”.

Die sieben Workshoppräsentationen waren äußerst interessant und ich war ehrlich gesagt angenehm über den Präsentationsstil und die Inhalte überrascht. Zwischen äußerst technischen Themen bis hin zu reichlich wirtschaftlich angehauchten Schwerpunkten war alles dabei – in Summe eine doch sehr gelungene Veranstaltung.

Für die nächsten Tage vermute ich, fällt das “tägliche Bild” aus, da sich die Motive doch auf Grund der Prüfungszeit wiederholen würden. Sollten doch Bilder auftachen, zeugt das von Ablenkungsbedarf.

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Vorletzter Vorlesungstag

HTW - Management SkillsHeute möchte ich zwei Impressionen darbieten. Die erste ist aus der Vorlesung Management Skills. Die Perspektive des Fotos ist im Übrigen nicht deckungsgleich mit der Perspektive des Fotografen! Die zweite Aufnahme stammt aus einem der Laborräume, zu denen man als Student unbeschränkten Zutritt hat und wo auch (meist praktische) Lehrveranstaltungen stattfinden.

HTW - LaborIm heutigen Fall war das die Übung “Wissenschaftlich-Technische Visualisierung”. Ich vermute, jetzt geht die Meinung umher, dass man gegen Ende des Studiums den Umgang mit Excel erlernt – dem ist allerdings nicht so. Anhand einer Visualisierungssoftware (in unserem Fall IDL) werden wissenschaftliche Daten (zwischen Messreihen und Bildern ist alles vorstellbar) importiert, daraufhin technisch ausgewertet und das Ergebnis möglichst aussagekräftig dargestellt.

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Gegen Ende…

HTW RechtDa sich mein Studium langsam neigt und mir heute erstmal so richtig aufgefallen ist, dass ich nur noch 2 Vorlesungstage erlebe, habe ich mir vorgenommen, davon hier jeden Tag eine Impression einzustellen. Zum heutigen Montag ein (wirklich) kleiner Einblick in die Vorlesung “Datenschutz und Datensicherheit”.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist Datenschutz anhand des BSDG (Bundesdatenschutzgesetz) Veranstaltungs- mittelpunkt. Mal sehen, was sich morgen einfangen lässt.

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