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Gewagte Prognose: iPads im Jahr 2015 immernoch angesagt!

Apple hat zweifelsfrei die “New Generation Handy” begründet und bei der Etablierung des “Handy 2.0″ die entscheidende Rolle eingenommen. Ob sich der Markt in Anbetracht der sich formierenden Front – getrieben insbesondere durch Google mit Android – auch in den folgenden Jahren so Apple-freundlich verhält, kann man meines Erachtens nach kaum vorhersagen.

Gartner hat trotzdem eine Prognose gewagt und kommt zu dem Ergebnis, dass sich bis 2015 an den Machtverhältnissen nicht viel ändern wird. Die Prognose zielt dabei insbesondere auf Tablets – ob man zwischen den Computern mit eingeschränktem Funktionsumfang und Smartphones unterscheiden kann, wage ich auch nicht endgültig beurteilen – die Plattform wird jedoch unter Beachtung beider Marktsegmente Erfolg oder Misserfolg haben. So betrachtet sehe ich doch einen stärkeren Zusammenhang.

Dass ansich nur zwischen Apple und Google entschieden wird, dürfte unstrittig sein. Ich wage in diesem Zusammenhang die Prognose, dass das Unternehmen dauerhaft die Nase vorn haben wird, welches die offenere Plattform und die kleineren Querelen für Nutzer bereithält. Das zielt insbesondere auf die Anziehungskraft (inkl. Geschäftsmodell) für Entwickler wie auch den Zwang für Nutzer, weitere Teile ihrer Privatsphäre zu offenbaren. Aktuell unterscheiden sich die Kontrahenten in diesen Punkten kaum – was nicht heißt, dass größere Änderungen vorstellbar wären :-)

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UCC – das Web und seine Nutzer…

Eine der mächtigsten Erscheinungen der letzten Jahre dürfte unumstritten usergenerierter Inhalt sein (User Created Content). Während ich den Eindruck habe, dass das Bloggen auf breiter Basis an Reiz verliert und dafür mehr und mehr “gezwitschert” wird, verrät eine Studie, dass der geistige Mehrwert der umfangreicheren Blog-Texte nicht immer ohne monetären Ausgleich geschieht.

Das Phänomen Twitter – ich habe auf Grund sehr niedriger Informationsdichte und extrem hohem Irrelevanzfaktor leichte Probleme damit – scheint mir durch die “Klassiker” begründet. Hohe Usability kombiniert mit einer Hand voll Befriedigung des Mitteilungsbedürfnis funktionierte vorher schon in diverse sozialen Netzwerken.

Wer sich tiefer in die Materie einlesen möchte – sei es um herauszufinden, wieviel man als “Publisher” verdienen kann und wie man es angeht oder einfach nur der vorabendlichen Unterhaltung wegen – das gut 300 Seiten starke Papier dürfte die eine oder andere Frage beantworten.

Via Golem.

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Wikipedia oder Brockhaus?!

Einer Studie zufolge ist das freie Onlinelexikon Wikipedia aktueller, richtiger, vollständiger und verständlicher als das Konkurrenzprodukt aus dem Hause Brockhaus.

Verwunderlich ist dies schon ein wenig, da sich bei der Pflege der Brockhaus-Daten Experten bemühen, während in der Wikipedia jeder, der denkt in einem Gebiet kompetent zu sein, einen Artikel verfassen kann. Das Qualitätssicherungssystem muss daher um Einiges besser sein. Die Sicherung der Inhalte in der Wiki über Diskussion und Versionsverwaltung scheint hervorragend zu funktionieren. Über die Richtlinien hält man sich da auch einigen Ärger vom Hals, in dem man nur belegbares Wissen (mit Quellenangaben) zulässt.

Als wissenschaftliche Quelle ziert sich die Wikipedia allerdings noch nicht – ich bin gespannt, wann dies “zulässig” wird.