strom Archiv

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Elektrosmog 2.0

Zugegeben: die Nachricht über drahtlose Stromübertragung ist nicht völlig neu. Dass sich auf diesem Wege mittlerweile Leistungen übertragen lassen, die den Betrieb typischer Haushaltgeräte zulassen, hat mich allerdings schon überrascht.

Dem Unternehmen WiTricity ist es gelungen,  eine Leistung in Höhe von 100 Watt drahtlos zu übertragen. Zudem verkündet man, dass eine Steigerung auf 1 Kilowatt durchaus in näherer Zukunft erforschbar wäre.

Etwas skurril hört sich jedoch der Umstand an, dass die Effektivität lediglich zwischen 20 und 30% liegt. Die heißt gleichwohl, dass für den Betrieb eines Verbrauchers mit 100 Watt Nennleistung satte 200 bis 300 Watt aus der Steckdose entnommen würden. Der Rest geht in einem elektromagnetischen Feld auf – Energie kann ja bekanntermaßen nicht einfach verschwinden.

Unabhängig von der mageren Ausbeute bin ich trotzdem gespannt auf die weitere Entwicklung – vielleicht werde ich ja bei der Planung meines Eigenheims keine Überlegungen mehr über die Kabelverläufe anstrengen müssen :-)

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Show must go on – Elektriker Klappe die Zweite

Meiner kurzen Ausführung über meine Erfahrungen mit Strom am Abend folgend, möchte ich die Story kurz fortsetzen.

Heute morgen, pünktlich 07.00 Uhr kam nun der bestellte Elektriker und begab sich auf die Fehlersuche. Eine gefühlte Ewigkeit später folgte die Botschaft, er habe den Fehler gefunden und müsse eben telefonieren gehen, wie nun mit dem Fall weiter verfahren wird. Nebenbei ließ er noch fallen, dass der Azubi derweil unten im Auto saß, was mir vermutlich ein riesiges Fragezeichen ins Gesicht gedrückt hat.

Vom Telefonat kehrten sie nun zu zweit zurück. Kurze Fehlerbeschreibung: Kabeldefekt (natürlich unter Putz). Jetzt wurde mir erklärt, dass er als Elektriker nur zwei Optionen hätte, da er den Fehler nun kenne: Stilllegung der Leitung oder aber Reparatur. Ich habe nicht verstanden, wo Stilllegen eine Option sein sollte aber scheinbar gab es keine Kostenübernahmeerklärung seitens der Vermietung. Nach einigen Wiederholungen der Erklärung, dass er das als ELEKTRIKER(!) so wirklich nicht lassen könne, habe auch ich es verstanden und wir waren uns einig, dass es einer Reparatur bedarf.

Keine Kostenübernahme, keine anständige Lösung – soweit war mir das fast klar. Da es sich um die Abstellkammer handelt, die wir als begehbaren Kleiderschrank nutzen und ich auf Arbeit wollte, war ich ansich ganz froh über den Umstand, dass er nicht direkt anfangen wollte, einen neuen Unterputzkanal zu fräsen – ein Plastekanal hätte es aber doch sein dürfen.

Auf der anderen Seite des Raumes verschwindet das Kabel ähnlich rustikal im Sicherungskasten – auf dem Weg wird es 4x um 90° gebogen und von 5 Nagelschellen gehalten. Es sieht ehrlich gesagt ein wenig so aus, als hätte ich es verlegt :-)

Mein Wunsch nach dem eigenen Start in den Tag hat mich dann dazu bewogen, nicht noch mit dem Lampenwechsel zu beginnen und ihm seiner mehrfach ausgeführten Bestätigung glauben zu schenken, der Schutzleiter sei jetzt in Ordnung und das Problem mit dem Kriechstrom definitiv beseitigt. Eeeeek!

Nach Feierabend halte ich vorsichtshalber doch nochmal den Phasenprüfer an die Dose. Schutzleiter? Sieht in Ordnung aus. Guter Dinge stelle ich die Leiter wieder hin, schraube die Birne rein und? Verflixt. Der Leuchtturm-Effekt ist noch immer zu beobachten.

Ich bin gespannt auf den morgigen Tag und die Aussagen von Vermietung und Elektriker.

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Lustiger Tagesabschluss

Beim Betreten meines Bades ging soeben die Birne der Deckenlampe kaputt. Gut, kann passieren und ist auch nicht weiter schlimm – also schnell wieder rausgehüpft und eine neue Birne aus dem Schrank hervorgekramt, eine Leiter herzugeholt und die Birne in die Fassung geschraubt. Kaum hatte das Energiesparlämpchen Kontakt, begann es auch schon im Sekundentakt kurz aufzuleuchten. Leicht verdutzt ging ich nun zum Lichtschalter.

An! Licht brennt ganz normal. Verwunderung macht sich breit – war ich doch davon ausgegangen, dass der Schalter schon eingeschalten war.

Aus! Die Lampe geht aus und beginnt, wie ein Leuchtturm zu blinken. Bitte?!

Also flugs die Lampe im Wohnzimmer probiert – funktioniert alles einwandfrei – ohne Leuchtturm-Effekt. An der Birne liegt es also schonmal nicht.

Der Phasenprüfertest ergibt ein leicht erstaunliches Resultat: die Phase ist je nach Schalterstellung an bzw. aus – der Nullleiter ist immer aus. Nur zum Spaß halte ich den Prüfer auf den Schutzleiter (der nichtmal angeschlossen ist) – Treffer: da ist Action drin wo keine reingehört.

Was das eine mit dem anderen zu tun haben könnte, erschließt sich mir noch nicht – da auch auf der Steckdose im Bad der dritte (offene und meist mit dem Gehäuse angeschlossener Geräte verbundene) Kontakt Strom führt, wird wohl eine Elektriker das Problem beheben müssen.

Ein wenig reizt es mich schon, den Fehler selbst zu suchen. Leider habe ich kein Messgerät da :-/

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Ist grüner Strom nicht hochverfügbar?

Der Hostingdienstleister Server4You musste heute einen empfindlichen Ausfall einer größeren Menge Systeme hinnehmen. Ein 10 Minuten andauernder Stromausfall verursachte die Abschaltung von rund einem Fünftel der Kundenserver. Untergestellt sind diese in der “Avaya Databurg” in Frankfurt. Bis zum Abend sollen aber alle Systeme wieder laufen.

Info am Rande: wie grün der Strom wirklich ist, kann ich nicht beurteilen – auffällig war allerdings die Werbeoffensive von Server4You, als das Thema “GreenIT” gerade medial sehr präsent war.

Via Golem.

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Minirechner mit Ministromverbrauch

Gerade habe ich bei heise-open einen Bericht zu einem Minirechner gelesen. Dieser soll lt. Hersteller 12 Watt aus der Dose ziehen – was doch deutlich weniger ist als die Konkurrenz anbieten kann.

Schaut man sich allerdings die Leistungsparameter an, ist man schnell enttäuscht. 500 MHz und 512 MB Ram – das wird für ein aktuelles Debian-System mit KDE (welches vorinstalliert mitgeliefert werden soll) eher nicht reichen. Schön liest sich an der Stelle auch der Hinweis auf die passive Kühlung – da frage ich mich doch betroffen, wozu dieser Rechner überhaupt Kühlung benötigen sollte. Rest des Artikels lesen »

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