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Autodiebstahl ist das Geschäftsmodell von gestern – und morgen!

Nachdem ich nun eine Weile nichts mehr zum Thema Autodiebstahl gelesen und auch nicht geschrieben habe, griff die FAZ das Thema anlässlich der Veröffentlichung der deutschen Kriminalitätsstatistik 2009 auf.

Neben den vielen frustrierenden Fakten über die jüngsten Anstiege der Fallzahlen enthält der Bericht eine kurze aber durchaus interessante Passage.

…ist jedoch zu berücksichtigen, dass sich insgesamt seit 1993 die Anzahl der Fälle stark verringert hat: 1993 waren es noch 214.836 Fälle im Vergleich zu den 40.375 Fällen von 2009.

Nun kann ich keine qualifizierte Aussage zu den Versicherungsprämien im Jahr 1993 treffen – einige Erinnerungen sind mir jedoch aus den Jahren ab 1998 geblieben. Tatsächlich sind die Preise für die Absicherung des “Deutschen liebsten Stück” unter vergleichbaren Bedingungen nicht gesunken sondern – ganz im Gegenteil – kräftig gestiegen. Nachdem nun über Jahre die Aufwände für die Schadenregulierung konsequent und (betrachtet man die Zahlen) in kaum vorstellbaren Größenordnungen gesunken sein sollten, haben die Versicherer ihre Handlungsspielräume offensichtlich in Größenordnungen erhöht. Sehr versichererfreundlich ist dabei das System der Schadenfreiheitsklassen. Während man in jedem unfallfreien Jahr eines der begehrten “Jahre” sammelt und sich dadurch (anfangs schneller, später langsamer) die “Prozente” senken, sinkt die fällige Prämie quasi nie in einem nachvollziehbaren Verhältnis.

Nun warte ich eigentlich frohen Mutes auf den Bericht, in dem die Ankündigung “steigender Preise” auf Grund erhöhten Regulierungsaufwänden kund getan wird.

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Wo gibts Bananen? Bei Konny Reimann!

Heute durfte ich ahnungslos vorm Rechner sitzend den Moment des “Kühlschrankeffekts” erleben. Während das TV-Programm einmal mehr Konny Reimann, seine Auswanderung sowie seine Familie im Angebot hatte, übertraf die Informationsnachfrage das praktisch Mögliche meines Hosts. Während in der Halbzeit der Run auf den Kühlschrank entbrennt, ist während der Übertragung der Vorzeige-Auswanderer scheinbar der Gang zum PC angesagt.

Interessant zu wissen, dass die Grenzbelastung meiner Seite bei ca. 300 zeitgleichen Zugriffen liegt, was doch etwas über meinen Erwartungen angesiedelt ist. Die Erholungszeit des Servers (Shared Host) würde ich auf einen einstelligen Sekundenbetrag einschränken, was durchaus ein akzeptabler Wert ist. Scheinbar ist sonst nichts los auf der Kiste :-)

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Kommen Sie mit ihrem Gehalt aus?

Blöde Frage werden sich jetzt einige denken: natürlich nicht! Ganz so ist es dann doch nicht. Der Reicht das Einkommen zum Lebenangehängten Grafik kann man eine Verteilung entnehmen (Quelle: Statistisches Jahrbuch 2007). Demnach kommen knapp 39% der Einwohner der Bundesrepublik “mit einigen Schwierigkeiten” um die Runden. Auf der sechstufigen Skala liegt das unterhalb der Mitte. 48,3% erleben ihre Finanzlage recht entspannt in den Attributklassen “recht leicht” bis “sehr leicht”. Rest des Artikels lesen »

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eCommerce weiter auf Erfolgskurs

In der Onlineausgabe der FAZ ist heute zu lesen, dass sich der Umsatz über das Internet dieses Jahr auf ca. 16,8 Mrd. € belaufen wird. Der Monsteranteil von 11 Mrd. € entfällt auf Warenhandel. Der Rest wird für Dienstleistungen wie Tickethandel und Mietwagenbuchungen aufgewandt.

Der größte Anteil entfällt unter den Waren auf Kleidung und Schuhe. Geschätzte 3,9 Mrd. € werden die deutschen Haushalte in diesem Bereich umsetzen, was ein sattes Umsatzplus von 40% bedeutet. Vermutlich sind die großen, ehemaligen Kataloghäuser maßgeblich daran beteiligt.

Erstaunt hat mich die Tatsache, dass bei Unterhaltungselektronik ein Umsatzrückgang von 14% auf 1,2 Mrd. € erwartet wird.  Bisher war ich davon ausgegangen, dass dieser Bereich den größten Anteil am Internethandel einnimmt. Und wieder unterlag ich scheinbar einem Irrtum – ich war der Annahme, dass der Preisverfall (gerade) bei Flachbildschirmen zum Umsatztreiber wird – das scheint allerdings nicht der Fall.

Über die Verteilung der Domains in der Republik hatte ich hier schon einmal geschrieben. Den Umsatz zu schätzen hätte ich mir nicht getraut – die Summe finde ich allerdings schon recht gewaltig. Ich meine, ein Einstieg lohnt immernoch – zumal die Akzeptanz auf der Käuferseite nach wie vor stetig zunimmt. Wer sich jetzt fragt, ob in seiner Branche eine Zunahme des Onlineumsatzes erwartet wird, der findet sicher in den Statistiken des Bundes ein paar Zahlen.

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Die Denic und ein wenig Statistik

Oder anders – der Unterschied zwischen Ost und West.

Die Denic ist die Institution, welche sich um die Registrierung von TLD’s (Top Level Domains) im deutschen Raum – genau gesagt um de-Domains – kümmert. Da die Daten dort ohnehin zusammenlaufen, gibt es auf der Denic-Homepage eine Statistikrubrik.

Domains absolut 2006 In dieser Grafik ist die absolute Domainverteilung auf das Bundesgebiet zu sehen. Auf den ersten Blick sieht das nicht sonderlich seltsam aus – allerdings fehlt hier der Bezug zur Bevölkerung. Die nächste Abbildung hat mich dann doch verwundert.
Domains relativ 2006 Hier ist nun zu sehen, dass im Osten das Interesse an neuen Medien scheinbar auf dem Nullpunkt liegt. Das mag ich allerdings dann doch nicht glauben. Mein Eindruck ist eher, dass das Interesse an Onlineangeboten riesig ist, es allerdings kaum Leute gibt, die selber im Internet anbieten wollen. Während im Osten Werte zwischen 25 und 75 Domains pro 1000 Einwohner erreicht werden, liegen diese im Westen bei 75 bis 125 pro 1000 (jeweils ungeachtet der Ballungsgebiete).

Was bedeutet das nun eigentlich? Die privaten Homepages kann man wohl ausklammern. Interessanter sind Onlineshops und andere kostenpflichtige Angebote. Rest des Artikels lesen »