Eine äußerst fragliche Nachricht kreuzt die Tage die Medien: angeblich hat “die Telekom” ihre Manager, Aufsichtsräte und eine gute Hand voll Jounalisten bespitzelt, um “undichte Stellen” aufzuspüren. Rene Obermann gab den Fall an die Bonner Staatsanwaltschaft, die den Fall wohlwollend entgegennahmen und nun prüfen.
Eine Frage sei an der Stelle erlaubt: Wie kann ein Unternehmen spionieren?! Ich dachte immer, das wäre Personen vorbehalten. Eine Berliner Beratungsfirma war mit dem Auftrag betraut, einige (festhalten) hunderttausend(!) Datensätze zu überprüfen. Die Beratungsfirma wird ja wohl kaum ohne Auftrag handeln, so dass man hier trivialerweise mal nach den personellen(!) Auftraggebern fragen kann. Da gibts ansich auch kein rumdrucksen…
Der Spiegel berichtet weiter:
Informiert wurden von der Telekom nach SPIEGEL-Informationen auch das Kanzleramt, das Bundesfinanzministerium und Teile des Aufsichtsrats.
