Die Berichterstattung über Klimawandel und CO2-Wahnsinn ist der Finanz- und Wirtschaftskrise gewichen. Ganz nebenbei wurde beschlossen, dass es demnächst keine herkömmlichen Glühlampen über 100 Watt mehr geben soll und diese perspektivisch ganz vom Markt verschwinden werden. Der energetische Vorteil hat allerdings auch so seine Nachteile.
Damit ist die Zeit überreif, noch schnell eine Werbekampagne zu fahren. Philips wird somit ab 2009 einige Produkte nicht mehr anbieten, deren Verbrauch überholt ist. Darunter befinden sich eine Reihe Leuchtstoffprodukte, wie sie maßgeblich in Büros eingesetzt werden. Im Heimbereich ist diese Art der Beleuchtung ohnehin meist nur in der Küche zu finden.
Viel interessanter an der Debatte um die Glühbirne finde ich den Trend hin zu gleißendem Licht via Halogen. Bedenkt man, dass ein Halogen-Deckenfluter locker 500 Watt verbrät, ist man mit einer herkömmlichen Glühbirne a 150 Watt garnicht so übel bedient. Die Energiesparalternative (sagen wir mal großzügig 40 Watt) scheint mir aus unerfindlichen Gründen nicht vergleichbar. Die Lichtlieferanten, welche ich mit den Sparwundern ausgestattet habe, bedürfen allesamt einer Zusatzbeleuchtung, damit man sich nicht wie im Keller vorkommt. Aber: kein Problem ohne Lösung – abwarten, Tee trinken und die Technologieverbesserung beobachten.
In diesem Sinne wünsche ich meinen Lesern ein erleuchtetes Wochenende!
