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Saisonbedingte Arbeitslosigkeit: Lehrer in der Klemme

Eine mir bis heute unbekannte Vorgehensweise war die Entlassung von Lehrern über die Sommerferien. Ich war leicht erstaunt über diesen Umstand, da es sich doch im Regelfall um Angestellte im öffentlichen Dienst handelt.

Abgesehen von den Vorurteilen des “Halbtagsjobs” und der ohnehin viel zu reichlichen Sommerferien habe ich mir schon des öfteren die Frage gestellt, warum es über diesen Zeitraum kaum sinnvolle Angebote gibt. Rein ökonomisch betrachtet ist die Entlastung der Staatskassen in diesem Punkt also erstmal nachvollziehbar – kein Mehrwert, keine Kosten.

Dabei wäre doch der Großteil der Eltern froh über Betreuungsangebote über die Ferien – gerade weil es nicht möglich ist, alle Schulferien mit eigenem Urlaub zu decken. Geht man vom Konzept des Frontalunterrichts weg und legt ein wenig Kreativität an den Tag, dürfte sich (als Nebeneffekt) das Klima zwischen Schülern und Lehrern deutlich verbessern.

Der Gedanke gefällt mir irgendwie – gerade weil es im Prinzip nur Gewinner gibt.

Gedankenstoß war der FAZ-Artikel “Sommerferien in der Arbeitslosigkeit”.