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Gefällt’s? Facebook mit neuen Ideen gegen(?) Google

Nachdem ich meine, in letzter Zeit bereits an der einen oder anderen Stelle die facebooktypischen “Gefällt mir”-Buttons gesehen zu haben, wandern diese heute in erstaunlicher Breite durch die Medien (u.A. FAZ).

Worum geht es? Webseitenbetreiber können dem Nutzer ermöglichen, die Seite auf die eigene Pinnwand zu beamen – diese erscheint dann mit dem Zusatz “Gefällt mir”.

Ich habe die Funktion (erstmal testweise) auf meine Seite integriert und bin irgendwie doch gespannt, ob sich einige Nutzer finden, die über diese Button auf Inhalte außerhalb von Facebook verweisen.

Erwartungsgemäß und passend zu Social Networks wird natürlich der Datenschutz “hochgezogen”. Wie immer weise ich darauf hin, dass jeder selbst für die von ihm im Internet verteilten Inhalte Sorge tragen muss. In letzter Konsequenz gibt natürlich auch der Eintrag über eine Webseite, die dem Profilbesitzer gefällt Aufschluss über dessen Denken und Handeln – bei politischen Themen etwas mehr, bei technischen Themen sicher etwas weniger.

Im Hinblick auf die Suche im Internet lässt die Menge der gesammelten Daten nicht unterzubewertende Aufschlüsse über das Nutzerverhalten im Internet zu. Google versucht seit Anbeginn, genau diese Daten zu sammeln und zu verwerten – so wird auch Facebook den Nutzen suchen. Solange bei der Verwendung keine Zusammenhänge zu Profilinformationen Verwendung finden, ist dagegen wohl auch nichts einzuwenden.

Irgendwie habe ich ohnehin Zweifel daran, dass Daten mit Personenbezug in den Mengen verarbeitet werden können, wie sie eingesammelt werden.

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Lars Hinrichs – der Kapitän verlässt das Boot

Garagen-Gründer Lars Hinrichs, der mit der Businessplattform OpenBC ganz sicher eine hervorragende Idee hatte und diese zudem recht passabel unter dem Label Xing vermarktet hat, steigt aus seiner Position als Vorstandschef der mittlerweile börsennotierten Aktiengesellschaft aus. Sein Nachfolger wird Stefan Groß-Selbeck, der aktuell das Deutschland-Geschäft des Auktionshauses Ebay leitet.

Bei einer aktuellen Marktkapitalisierung von knapp 140 Mio. € dürfte sich der Börsengang für Lars Hinrichs gelohnt haben – wenngleich er scheinbar dazu geführt hat, dass die Eigner fast vollständig aus Risikokapitalgebern besteht:

  1. LH Cinco Capital GmbH – 27,7%
  2. Wellington Partners Ventures Incorporated – 8,7%
  3. Deutsche Bank AG – 7,95%
  4. cominvest Asset Management GmbH – 7,72%
  5. William Liao – 5,6%
  6. Absolute Capital Management Holding – 2,39%

Immerhin befinden sich 28% der Scheine in Streubesitz (Angaben via comdirect.de).

Die wirtschaftliche Situation ist im Vergleich zu anderen Netzwerken nicht zuletzt dank des Premium-Zugangs gut. 2007 erwirtschaftete das Unternehmen 19,1 Mio. €, wovon unterm Strich ein Jahresüberschuss von 4,5 Mio. € blieb. Erreicht wird dies mit einer Quote von Premium-Accounts in Höhe von 12,3%. In der Bilanz sind darüber hinaus liquide Mittel in Höhe von 37,8 Mio. € ausgewiesen, die (wenn auch nicht in voller Höhe) für Wachstums- und Übernahmeaktivitäten zur Verfügung stehen.

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Der Zeitkiller No. 1

Web2.0 und Social Networks sind in aller Munde – so wundert es nicht, dass der ein oder andere Großteile seiner Zeit im Internet – genauer gesagt in Social Networks – verbringt. Die Taktik der Betreiber ist dabei einfach: einmal ein “Netzwerk” aufgebaut, sinkt die Wahrscheinlichkeit einer Abmeldung und steigt die Motivation, sein Netzwerk zu pflegen. Nicht zuletzt die großen Medien tun ihr übriges, indem sie immer wieder große Kontaktpflege predigen. Das mag bei StudiVZ kostenlos sein – bei Xing ist es das nicht. Rest des Artikels lesen »

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