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Lebensmittel Drive-In – Real probiert’s aus!

Konzepte für den alternativen Lebensmittelhandel gibt es mehr als genug, die vermutlich hochtechnisierteste ist der automatisch nachordernde Kühlschrank.

Real geht setzt jetzt erstmal auf ein etwas manuelleres Konzept, was in Punkto Durchführung und insbesondere Finanzierbarkeit einige Vorteile gegenüber den High-End-Varianten aufweist.

Unter Real-Drive.de können nun (vorerst) Kunden in Hannover online die Lebensmittelbestellung aus einem Sortiment von ca. 5.000 Artikeln ordern und später verpackt und gekühlt abholen. Nach Angaben von Real ist Sorge um die Frische und Qualität der Produkte fehl.

Erste Erfahrungsberichte sind bei Ericreiche.net und Netzbasics.com zu lesen.

Schöne Idee :-)

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Umzug? Erledigt…

Der erste Umzug dieser Domain ist Geschichte. Nachdem ich schon längere Zeit darüber nachgedacht hatte – aus Performance und Konfigurationsgründen jedoch vorerst unsicher war – habe ich den Umzug des Blogs nun doch vollzogen. Zu den Gründen zählt wohl in erster Linie der kleine Lerneffekt, den ich in der hiesigen Umgebung auf Basis erweiterter Konfigurationsmöglichkeiten haben werde.

Ein kleines Resume am Rande: mein bisheriger Hoster hat mir über die letzten Jahre wirklich treu zur Seite gestanden.

  • die Verfügbarkeit war extrem hoch
  • der Service war hervorragend
  • der Preis war unschlagbar

Grund genug, hier nochmal einen Link zu spendieren und vielleicht dem einen oder anderen schreibwütigen Blog-Neuling einen guten Tipp zu geben: für den Einstieg ist Net-Housting wirklich zu empfehlen.

Der Umzug selbst war aus technischer Sicht problemlos. Etwas überraschend verlief der KK der .net-Domain. Während ich den Vorgang bisher nur bei .de-Domains erlebt und mich auf eine vollautomatisierte Abwicklung eingestellt hatte, wurde ich eines Besseren belehrt. Ganz offensichtlich liegt die Denic in Punkto Automatisierung leicht vor den Registraren der weiteren Top Levels. Aus den erwarteten Minuten bis wenigen Stunden bis zur Durchführung des Transfers wurden im Ergebnis Tage. Was lange währt…

Eine weitere interessante Erkenntnis: es ist möglich, DNS-Entries zu setzen ohne dass man Eigner der Domain ist. Über diesen Anwendungsfall hatte ich im Vorfeld garnicht nachgedacht – umso erstaunter war ich als der Name auf die neue Hardware aufgelöst wurde ohne dass der KK bestätigt war. Sachlich betrachtet: klar – wie sollte es anders sein, rein hypothetisch gesehen ist das allerdings schon etwas seltsam, kann man doch auf diese Art und Weise beliebige Domains “umlenken”…

Und nun? Für die nächsten Wochen habe ich mir vorgenommen, die Schlagzahl wieder ein wenig zu erhöhen. Vielleicht ist ja der eine oder andere Ausritt in die Welt der Konfiguration dabei :-)

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SOA ist tot?

Serviceorientierte Architekturen wurden als die Zukunft gehandelt – geht es nach Anne Thomas Manes (Burton-Group), ist das Ende besiegelt. Ursächlich dafür nennt sie in ihrem Blog die noch nicht erreichten monetären und organisatorischen Vorteile in Verbindung mit Kapitalverknappung als Ursachen.

Tatsächlich meint sie die technischen Abarten von SOA, die nicht nur aufgrund mäßiger Performance in die Kritik geraten sind. Die gewünschte Flexibilität stellte sich bisher nicht ein, was mit dem Verweis auf die Entwicklungsstufen vieler Unternehmen nicht verwunderlich erscheint. Das Problem? Aktuell gibt es wohl keine wirklich erfolgreiche Methode zur Einführung einer SOA. Allumfassendere Anforderungen wie bei SOA-Launches sind momentan nicht zu finden, so dass die Vermutung nahe liegt, dass die Idee schlichtweg eine Nummer zu groß ist.

Die Schlussfolgerung ist nach diesem harten Fazit doch verwunderlich: SOA ist tot, es leben Services! Diese Worte besitzen den Charme der Änderung der Kommunikationsstrategie. Dass eine SOA langfristig ein sinnvolles Ziel ist, dürfte unumstritten sein – kurzfristig ist es jedoch weder greif- noch erreichbar. Die Vision bleibt – das Ziel jedoch wird auf das Etablieren der Voraussetzungen für SOA reduziert. Der Ansatz, die Technik “ruhen zu lassen” und mit der Organisation selbst zu beginnen, erscheint mehr als plausibel.

Von den weiteren Entwicklungen dürfte auch der Software as a Service Markt maßgeblich abhängen. Von ökonomischen Interessen getrieben werden gerade diese Anbieter mit Hochdruck an der Beseitigung der heutigen Barrieren zur SOA arbeiten.

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Trotz Finanzkrise: IT-Markt wächst

Zwischen den Negativschlagzeilen der letzten Monate findet sich heute ein kleiner Lichtblick. Entgegen der erwarteten Rezession von (hoffentlich pessimistisch geschätzten) 3% für 2009 erwartet der Branchenverband BITKOM für das nächste Jahr einen wachsenden IT-Markt. In Amerika wird ein Zuwachs von 0,8% erwartet und in Europa soll ein Plus von 2% realisiert werden können. Während es in den Bereichen der Software und Services zu deutlichen Gewinnen kommen soll, könnte der Hardwaresektor mit leichten Abschlägen ins Jahr 2010 starten.

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Telekom arbeitet auch Samstags…

Was in der Servicewüste Deutschland nicht üblich ist, wird nun bei der Telekom eingeführt. Für die Bereitstellung eines Anschlusses ist der Techniker in Zukunft auch samstags verfügbar. Für Werktätige ist das ein riesen Sprung nach vorn, ich vermisse allerdings ein wenig den massiven Gegenwind von Gewerkschaft und Mitarbeiterschaft.

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Service beim schwedischen Möbelhaus

Nachdem gestern gegen Abend ein Teil des Lattenrosts (14 Tage alt) nachgegeben hatte, wollten wir ein wenig schwedische Servicementalität kennenlernen. Also flugs da angerufen (Rechnung ist nach dem Umräumen natürlich genau für das Teil nicht auffindbar) – alles klar – kommen sie vorbei. Gesagt getan – das Teil schnell abgebaut und ab gings ins Möbelhaus. Dort angekommen darf man sich über ein wenig Arbeitsamtfeeling wundern, da man eine Nummer ziehen muss. Die Wartezeiten versöhnen allerdings. Nach ca. fünf Minuten wurde die Nummer angezeigt und das Problem konnte vorgetragen werden. “Zum Samstag müssen Sie sich schon ein wenig gedulden” bekamen wir zu hören – “kommen Sie bitte in einer halben Stunde wieder”. Klingt erstmal nach einer Vertröstungstaktik – umso größer war das Erstaunen darüber, dass das Problem mit der Rechnung geklärt und das Teil abgebaut war – der Mitarbeiter fragte noch freundlich nach, ob wir die Schrauben bräuchten – schon war die Aktion erledigt.

Ich kann nichts schlechtes über den Schweden berichten, kaputt gehen kann überall mal was – die Lösung war schnell und unkompliziert.

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