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Berlin: Flughafen Tempelhof

Nach einigen Tagen Ruhe hier im Blog möchte ich heute gleich zum Doppelschlag ausholen. Der letzte Besuch der Bundeshauptstadt Berlin ging mit einem Besuch des geschlossenen Flughafens Tempelhof einher.

Das durchaus beeindruckende Gelände mitten im Stadtgebiet ist mittlerweile für die Bevölkerung geöffnet. Anders verhält es sich leider mit den ausladenden Gebäuden. Diese sind zu Teilen in Nutzung – zu weiteren Teilen stehen sie leer und warten auf ein neues Bewirtschaftungskonzept. Die Gebäude darf man nach Zahlung von zarten 12 € in Form einer Führung besichtigen – na gut, immerhin.

Die Sperrung der Gebäude hat natürlich auch etwas Gutes: abgesehen von einer gewissen Leere auf Grund fehlender Passagiere ist das Gelände bisher von Vandalismus nahezu verschont geblieben – für eine weitergehende Nutzung wohl ein entscheidendes Kriterium. Eine kleine Besonderheits gab es an dem Tag, als wir da waren: auf Grund eines (nicht näher spezifizierbaren) Schlager-Events waren Teile des Flughafens durchaus belebt.

Der Preis, den Berlin dafür zahlt? 8 Mio. € – wobei der nette Herr lediglich die Summe, nicht jedoch die Positionen für Betrieb, Erhalt und Sicherung nannte. Um nicht weiter zu langweilen und mal wieder was zum Ansehen zu präsentieren: meine (zugegebenermaßen experimentell bearbeiteten) Eindrücke vom Rundgang. Was gibts zu sehen?

  • das Außengelände mit Rollfeld
  • die Bilder vom Gebäuderundgang inklusive Haupthalle sowie einiger historischer Relikte (wirklich interessant fand ich die Basketball-Arena mit angeschlossener Kneipe und Bowlingbahn, die die Amerikaner in der Nachkriegszeit errichteten)
  • die Bunkeranlage inklusive des Bunkers, der als Lager genutzt durch die Sowjets bei der Einnahme Berlins in Brand gesetzt wurde (ich hoffe, die provideten Informationen stimmen auch :-))
  • die Controllingtafel des Kraftwerks, welches zeitweilig neben dem gesamten Energiebedarfs des Flughafens noch bis zu 100.000 Haushalte versorgte
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Google.cn – am 10. April soll Schluss sein

Die Spatzen zwitschern es von den Dächern: Google wird sein Suchgeschäft in China nahezu sicher zum 10. April 2010 einfrieren. Wie hier bereits dokumentiert kann ich mir dieses Szenario nach wie vor nicht vorstellen.

Wieso sollte sich ein Unternehmen aus dem Wachstumsmarkt schlechthin verabschieden? Es scheint mir über die Angriffe auf Nutzerkonten und weitere (nicht ganz so gravierende) Unwegsamkeiten eine Hidden Agenda zu existieren, deren Inhalte ich vielleicht garnicht kennen möchte.

Bis zum 10. April sind noch einige Tage Zeit – Zeit für wilde Spekulationen und am Ende vielleicht einer schlüssigen Argumentation für oder wider dem Vorhaben. Da der Ausgang in meinen Augen nach wie vor offen ist, werden die nächsten Tage in dieser Hinsicht also spannend.

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Mein heutiges Made-My-Day: Reifenwechsel

Trotz der Tatsache, dass die Klimaerwärmung kein mediales Thema mehr ist, weil neben den Charts zur Finanzkrise kein Platz bleibt, werden sich jetzt wohl einige fragen, warum ich in diesen Breitengraden jetzt schon Reifen wechsel?

Der Fall lag leider anders – die Reise ins Wochenende startete erst wie gewohnt, musste allerdings noch auf dem Firmengelände auf Grund eines Plattfußes unterbrochen werden. Wo ich mir den Metallspan, der weder wie ein Nagel noch wie eine Reiszwecke geformt war und irgendwie an außerirdische Hinterlassenschaften erinnerte, eingefahren habe, ist auch nicht mehr rekonstruierbar. Wirklich glücklich hat mich der Umstand gestimmt, dass das Ersatzrad einen brauchbaren Druck aufwies. Auch die frühe Warnung (flopplobblopplobb) ist mir lieber als ein unkontrollierter Ausritt in die Leitplanke.

Der Bogen zu den Finanzwerten wäre auch noch zu schließen: schwarzer Tag zum Abschluss einer schwarzen Woche. Für mich doch etwas unerwartet, brachen die Märkte nochmals deutlich ein. Technische Korrekturen scheint es also nur bei kleinen Schwankungen zu geben.

  • DAX   -   -7%   -   4.544
  • MDAX   –   -7%   –   5.329
  • TecDAX   -   -5%   -   516

Die Verluste bewegen sich damit schon auf Höhe der Indizes im Verhältnis zu den Höchstständen fast auf 50%. Was jetzt irgendwie noch “fehlt” wäre eine Schließung der Frankfurter Börse. Aus anderen Ländern ist diese Praxis durchaus bekannt – hierzulande scheint das (noch?) kein Thema zu sein. Zu Recht, überdenkt man den Vertrauensbruch an den Anlegern, die in diesem Moment keine Möglichkeit zum Handeln (in diesem Zusammenhang: Verkaufen) mehr hätten.